„Totales Chaos, das habe ich an meiner Schule so noch nicht erlebt“: Was Lehrkräfte, Eltern und Schüler berichten

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BERLIN. In den Schulen gebe es trotz Pandemie „immer noch ordentlichen Unterricht“, glaubt die nordrhein-westfälische CDU-Politikerin Petra Vogt. „Momentan sehen wir nicht, dass man an die Präsenzpflicht ran muss“, meint die bildungspolitische Sprecherin der Grünen im Berliner Senat, Marianne Burkert-Eulitz. „Präsenzpflicht ist nach derzeitigem Stand dort, wo am meisten Bildung stattfindet“, beteuert Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). „Ordentlicher Unterricht“, „Präsenzpflicht“, „Bildung“ – verantwortliche Politiker erwecken in diesen Tagen den Eindruck, als herrsche in den Schulen Normalität. Wie wenig das vielerorts mit der Realität zu tun hat, zeigen Leser-Posts im Forum von News4teachers auf. Wir haben einige gesammelt.

Von Normalität kann für Lehrkräfte, Eltern und Schüler derzeit keine Rede sein. Illustration: Shutterstock

„Bei uns in der Grundschule herrscht Chaos pur. Mal ganz abgesehen vom immensen Aufwand der Testungen und den darauffolgenden Benachrichtigungen, Anrufen der Eltern, vertreten wir die erkrankten Lehrer (mein Mann hat nun auch Corona mit heftigen Symptomen) gleichzeitig eigener Unterricht + Aufgaben im Lernraum für die Quarantäneklassen. Nebenbei Zeugnisse schreiben. Die Schüler und die Eltern sind total verunsichert. Man kann nichts planen. Jedenfalls nicht auf längere Sicht. Das wirkt sich absolut negativ auf Kinder aus. Keine Struktur und Verlässlichkeit. Täglich spreche ich mit Kindern, die Angst um ihre Familien haben. Bin Vertrauenslehrerin…“

„Eins meiner Kinder hat letzte Woche 2 1/2 Schultage zuhause verbracht, um auf Einzelauswertungen von PCR-Tests zu warten. Damit war es nicht mal offiziell in Quarantäne (es war ja auch negativ) und gehörte somit gar nicht zu den von Fr. Gebauer heute angegeben 1,38% der Schülerschaft, die zuhause bleiben mussten – und solche Fälle gibt es zuhauf in unserer Stadt.“

„Ich als Schülerin würde mir wünschen, es gäbe Distanzunterricht. Ich bin 19 und auf einem Berufskolleg. Wir sitzen meist in eiskalten Klassenräumen ohne Abstand und frieren eher, als dass wir lernen. Die Lehrer sind durchgehend krank oder in Quarantäne. Eine Mitschülerin hat eine Lungenentzündung bekommen, da sie durchgehend am Fenster saß und ja alle paar Minuten gelüftet werden muss. Zudem haben wir meist 8 Stunden durchgehend die Maske an, und viele kriegen Kopfschmerzen. Dann haben wir alle zusammen Sport ohne Abstand und ohne Masken mit anderen Klassen. Distanzunterricht ist zwar auch nicht das beste, aber bei so hohen Zahlen und so geringer Impfquote in Schulen ist das echt eine Zumutung. Meine Schule hat nicht mal Seife auf dem Schulklo. Da hab ich lieber Distanzunterricht im Warmen als in der Schule drei Hosen und zwei Pullis tragen zu müssen. Zudem muss ich als Azubi ab sofort vom Betrieb ins Homeoffice wechseln wegen der neuen Regeln. Dabei sitze ich in einem Einzelbüro mit Luftfilter, aber Schulen sind keine Treiber der Pandemie und ich muss da weiter unter solchen Umständen sitzen?“

„In den Klassen meiner Kinder häufen sich die Corona-Einschläge. Aber Quarantäne gibt es wegen sowas nicht, nur für die Erkrankten. Trotzdem ist der Unterricht zerstückelt. Sie gehen später oder kommen früher aus der Schule. Am Freitag fällt bei meinem Sohn die Hälfte der Stunden aus, und die übrigen Präsenzstunden finden oft in Vertretung statt: Spiele statt Französisch oder Basteln statt Mathe.“

„Hier auch so, Gymnasium NRW: Seit letztem Freitag an jedem Testtag ein positives Kind, mittlerweile 4 von 30, keine Quarantäne trotz offensichtlicher Verbreitung in der Klasse. Man rechnet täglich mit dem Einschlag. Dafür Ausfall von Randstunden und haufenweise Vertretung, d. h., kein Unterricht, sondern nur Aufsicht. Immer wieder gar keine Vertretung, die Kinder sitzen in der Klasse, und es kommt einfach keiner. Totales Chaos, das habe ich so noch nicht erlebt an dieser Schule.“

„Meine Tochter hat jeden Morgen Angst, dass wieder ein Schulfreund positiv getestet wird und aus der Klasse geführt wird! Ich glaube nicht, dass das der Psyche gut tut. Sie sitzt erstmal da mit Bauchweh und hofft, sich nicht angesteckt zu haben.“

„Ich wäre so dankbar, wenn es Alternativen zu dem Präsenzzwang gäbe. Zur Zeit sitzen meine Kinder viel zu oft in der Schule und werden mitbeaufsichtigt. Das heißt im Klartext, dass zu Beginn der Stunde eine Lehrkraft die Klasse aufschließt und evtl. in der Mitte der Stunde reinschaut, falls es sehr laut ist. Das war´s. Keine Aufgaben, kein Lüften, keine Kontrolle, ob Masken aufgelassen werden. Einige Schülerinnen und Schüler freuen sich, ein wenig Party-Zeit zu haben, andere machen sich riesige Sorgen, dass so die Gefahr einer Ansteckung steigt.“

„Am Montag wurde in der dritten Stunde auf Corona getestet. Währenddessen lief noch ein Teil der Kommunikationsprüfung in Englisch, so dass immer einige Kinder wieder zur Prüfung gehen mussten. Ein Test fiel positiv aus. Was macht das mit den Kindern, die direkt nach dieser Feststellung in die Prüfung müssen? Mein Kind saß neben dem positiv Getesteten, recht dicht, da man zu zweit an einem PC gearbeitet hat. Warum müssen sich in der Pandemie 2 Kinder einen PC teilen? Davon abgesehen, das positive Kind wurde aus der Klasse gebracht, der Unterricht lief weiter. Kein Gespräch, kein gar nichts, stattdessen in der Stunde danach Gruppenarbeit, Mittagspause drinnen ohne Maske, da gegessen wurde und Sport ohne Maske. Mein Kind kam total verängstigt nach Hause und fühlt sich in der Schule gar nicht mehr sicher. Und so empfinden viele in der Klasse. Hauptsache, die Prüfungen und Klassenarbeiten werden durchgepeitscht. Ich weiß, auch die Lehrerinnen und Lehrer können nicht so, wie sie wollen, sondern bekommen diese beschiss… Anweisungen.“

„Ich kann das Thema Testen bald nicht mehr ertragen…habe alle vier Kinder sogar boostern lassen, und nun ist dauernd irgendein Fall in den jeweiligen Klassen, und das sogenannte ABIT Verfahren kommt zum Tragen: bedeutet, trotz Impfung an jedem Tag testen und mit der Unterschrift das Ergebnis bestätigen. Aber in Quarantäne wird keiner (!!!) geschickt, daher fängt alles dauernd von vorne an … Eine endlose Quälerei für die Kinder, und auch für mich. Wenn die Unterschrift vergessen wird, muss das Kind den Bohrtest vor den Augen der Rektorin wiederholen (endlos unangenehm und peinlich), und läuft bei Wiederholung Gefahr, nach Hause geschickt zu werden. Meine Kinder sagen zu recht: Wir haben uns doch nun extra drei mal impfen lassen…“

„Heute war ein Schüler mit Testunterschrift in der Schule. In der ersten Stunde klagte er über Kopfschmerzen und erbrach. Dieser Schüler ist von der Maskenpflicht befreit. Seine Eltern haben klar gesagt, dass sie an Corona nicht glauben. Heute kam dann raus, dass sie nicht getestet, sondern nur unterschrieben haben. Es kam dann heute Mittag der Anruf, dass der PoC Test positiv war. Na, danke sehr. Und der Schüler hatte ohne Maske Kontakt zu seinen Mitschülern, die das Maskentragen auch nicht ernst nehmen.“

„So langsam gehen allen Kollegen die Nerven aus. Man kämpft den ganzen Tag gegen das ständige Absetzen der Masken. Zusätzlich nehmen die Belastungen durch Eltern, die das Kollegium oder die Schulleitung bedrohen, zu.“

„Eines der schlimmsten Dinge, die ich momentan erlebe, ist – neben der missionarischen Tätigkeit der Querdenker –, dass von denen Eltern geimpfter Kinder angegriffen werden. Und das vor den Kindern.“

„Ich kann nur bestätigen, dass es immer wieder (und immer mehr) Rückmeldungen gibt, dass sich meine Schüler (größere Jahrgänge) kaum noch auf ihren Unterricht konzentrieren können, weil sie immer wieder die fehlenden Schutzmaßnahmen erleben und sich nicht sicher fühlen, und wir ’spielen‘ normalen Unterricht und tun so, als wäre alles wie immer, obwohl heute der und morgen die fehlt.“

„Mein Neffe hat sich in einer Berliner Schule angesteckt – die Hälfte der Klasse hat sich infiziert, weil keiner in Quarantäne gehen musste und keiner rechtzeitig über das Infektionsgeschehen informiert wurde.“

„Kinder aus drei Klassen haben Corona. Das wissen wir, weil uns die Eltern netterweise informiert haben. Das Gesundheitsamt macht nichts mehr, keinerlei Quarantäneanordnung. So sichert man den Präsenzunterricht … noch.“

„In meiner 4. Klasse sind lediglich 3 Kinder geimpft. Viel mehr werden es wohl auch nicht werden. Auch in SH werden nur noch die Erkrankten zu Hause gelassen. Wir machen einfach weiter, irgendwie … Jeden Tag wird die Zahl der infizierten Kinder höher. Wenn ich daran denke, was für ein ‚Aufriss‘ noch vor einem Jahr bei weit niedrigeren Zahlen getrieben wurde! Aber die Wirtschaft ist wichtiger …“

„Bei uns an der Grundschule  klagen viele Kinder über allgemeines Unwohlsein, Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Da dies von den Eltern oftmals nicht als Corona wahrgenommen wird, kommen die Schüler einfach in die Schule.“

„Aktuell 21 Fälle an meiner Schule – bei 450 Schülern. Und nein, da wird NICHT ‚dicht gemacht‘. Zwei Freunde von mir sind schwer an ‚Long Covid‘ erkrankt und gerade frühverrentet. Mit Ende 40. Der eine Berufsschullehrer, der andere in Berlin an der Grundschule.“

„Gestern war in jeder Klasse, in der ich unterrichtet habe, mindestens ein Schnelltest positiv. In den Klassen fehlen rund 10 SuS, es gehen nur Infizierte in Quarantäne. An normalen Unterricht ist nicht zu denken, da mittlerweile alle SuS beunruhigt sind, bis der Schnelltest abgeschlossen ist und es sie persönlich nicht getroffen hat. Die Stunde, in der jemand rausmuss, kann man vergessen. Und bei uns ist die Schülerinzidenz ´nur´ bei 2702… Alles normal, keine psychische Belastung für irgendwen …“

„Mein Kind saß neben einem infizierten Kind und musste weiter zur Schule. Nun ist mein Mann an Corona erkrankt. Schönen Dank auch…. Er ist übrigens Lehrer. Ich bin auch Lehrerin und warte nur darauf, mich anzustecken.“

„Ich habe heute endlich mal alle Fälle dieser Woche erfassen können und das dann auf 100.000 hochgerechnet. Die Inzidenz für meine kleine Grundschule liegt bei 8.000.“

„Unsere drei Töchter haben sich in der Schule mit Corona infiziert. Sie haben nach 9 Tagen immer noch Symptome und die Schnelltests, die wir zuhause verwenden, zeigen ein positives Testergebnis. Herzlichen Dank! Mal sehen, wann es wieder zur Schule gehen muss. Präsenzunterricht bringt Kinder wirklich weiter! Ich würde gern drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre.“

„Auch bei uns fehlen auffällig viele Grundschüler wegen verschiedener Erkrankungen, zuzüglich zu den positiv getesteten. Die Klassen leeren sich auffällig. Aber bestimmt alles nur harmlose Infekte, die die Kinder jetzt wegen der Coronamaßnahmen nachholen. Auch die Eltern beteuern: ‚Ist nur Grippe, kein Corona.‘ Ich fühle mich in der Schule zur Zeit sehr sicher. Schließlich passen die KuMis auf uns alle auf. Was soll da schon passieren. Man muss nur ganz fest daran glauben, dann wird alles gut.“ News4teachers

Leserposts

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Für die Veröffentlichung gelten ein paar Regeln, die sich im Grundsatz nicht von denen unterscheiden, die im normalen menschlichen Miteinander gelten – hier sind sie nachzulesen. Besonders interessante Posts  – wie den oben stehenden – veröffentlichen wir dann gerne auch als Gastbeitrag im redaktionellen Teil von News4teachers. Jeder und jede, der oder die sich für die Bildung engagiert, ist herzlich eingeladen, sich (auch anoynm) an den Debatten zu beteiligen. Jeder Beitrag auf News4teachers ist frei zur Diskussion. Natürlich auch dieser.

Resignierter Lehrer: „Lemming-Eltern, schickt eure Kinder zu uns. Schulen sind sicher.“

Eine Mutter redet Klartext: Meine Kinder sitzen mit Angst im Präsenzunterricht!

„Jeden Tag bete ich, dass die Impfung hält!“ Eine Lehrerin berichtet

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Ale
3 Monate zuvor

Hallo,
bin auch Lehrer in BW an einer beruflichen Schule. Wir haben zum Glück unter den Schülern eine sehr hohe Impfquote. Vielleicht sind wir bis dato auch relativ gut ins neue Jahr gestartet. Wir testen an der BS jeden Schultag alle nicht geboosterten. Und seit Mittwoch auch alle geboosterten die einen Risikokontakt hatten oder sich einfach testen wollen (obwohl das ja nicht wirklich vom KM erlaubt ist). Den Rest unterstreiche ich, wobei auch hier will ich das Testen nicht missen. Dafür müssen wir neben diesen ganzen Aufgaben und den Vertretungen noch diese Zielvereinbarungen ausarbeiten und die neuen Lehrpläne umsetzen. Ein paar sind schon gesundheitlich daran gescheitert, Einige kurz davor. Zum Glück sind unsere Kinder (u5) geimpft (danke an den Schwarzwald). Allen Kollegen wünsche ich viel Kraft!

S.
3 Monate zuvor

„Präsenzpflicht ist nach derzeitigem Stand dort, wo am meisten Bildung stattfindet.“ Diesen Satz unserer Bundesbildungsministerin würde ich bei meinen Studierenden als Ausdrucksfehler anstreichen. Über das, was Frau Stark-Watzinger (FDP) damit inhaltlich aussagen möchte, kann man nur rätseln.

Von „Normalität“ kann in den Schulen in der Tat keine Rede sein. Drei Infizierte in dieser Woche in der Klasse meines letzten schulpflichtigen Kindes. Die Klasse wurde vom Rektor Gott sei Dank in den Distanzunterricht geschickt. Sonst hätten wir wohl noch mehr positive Fälle.

An die nächste Schulwoche denke ich mit Bauchschmerzen. Die Durchseuchung dort wird fröhlich weiter voranschreiten, derweil sich die Krankenhäuser weiter unaufhaltsam füllen.

Maren
3 Monate zuvor
Antwortet  S.

Meiste Bildung,die hat doch echt keinen Plan.Unsere Klassenlehrerin muss heute in den ersten Std.2 Klassen unterrichten,dh über 40 3klässler in hoffentlich 2 Räumen.Das ist kein Unterricht,das ist Verwahrung,da könnte ich mit meinem Sohn zuhause definitiv effektiver lernen.Und für die,deren Eltern dies aus verschiedenen Gründen nicht können,wäre eine Notbetreuung auch effektiver.Ich finde es unfassbar,was hier passiert.

DerechteNorden
3 Monate zuvor

Mich frustriert zunehmend die Tatsache, dass nur hier über die Missstände berichtet wird, ansonsten das Thema „Schule und Corona“ aber überall quasi darauf reduziert wird, dass die Schulen zuletzt bzw. gar nicht geschlossen werden.
Dazu erhält man dann eigentlich nur Nackenschläge von den verantwortlichen Politiker*innen.
Wertschätzung à la Schröder.

Schattenläufer
3 Monate zuvor

Bei uns übersteigt die Länge des Vertretungsplans langsam die Länge der Tafel an der er ausgehängt wird.
Kollegen mit Corona, Kollegen mit Erkältung, Kollegen die noch keinen Booster haben und durch infizierte Familienmitglieder unter Quarantäne stehen.
Kollegen die den Druck nicht mehr aushalten.

Noch schlimmer ist die bedrückende und fast unheimliche Stimmung im Lehrerzimmer und den Klassenräumen.

Viele geboosterte Kollegen haben kranke Familienmitglieder zu hause. Sie müssen als geboosterte weiter unterrichten. Berichte von „leichten“ Verläufen die schon seit 3-4 Tagen fest im Bett liegen. Leicht bedeutet eben ohne Krankenhaus aber nicht einfach nur ein Schnupfen. Berichte von Kinder im Kindergartenalter bei denen das Gesundheitsamt anrät das Essen vor die Zimmertür zu stellen und sonst jeden Kontakt zu meiden, man muss ja für den Präsenz-Unterricht fit bleiben.

In jeder Klasse fehlen 25% oder mehr der SuS. Krank, Quarantäne oder einfach Angst vor Corona. Die SuS sind sehr apathisch. Es findet kaum Mitarbeit im Unterricht statt.
Je nach Charakter sind die SuS entweder sehr still oder passiv aggressiv.
Das mindestens ein Viertel des wöchentlichen Unterrichts aus Mitbetreuung besteht verschärft die Lage noch.
Das ist kein Unterricht, das ist nur Verwahrung.
Das sind keine Sozialkontakte die die Stimmung haben. Das ist eine bedrückende Mischung aus Angst und Unzufriedenheit.

Wer will das hören? Niemand!

Die SuS müssen zur Schule. Nicht um gebildet oder erzogen zu werden. Das ginge in Distanz inzwischen viel besser.
Der Schutz der SuS vor den eigenen Familien ist eh nur eine Erfindung der KMK. Eine Unverschämtheit gegenüber den Eltern und selbst wenn es personell möglich wäre nicht umsetzbar. Irgendwann ist die Schule au7s und die SuS gehen heim.

Die Wirtschaft braucht aber die Eltern um die Renditen, die Umsätze und den DAX zu zu sichern.
Dafür ist jeder Preis recht. Ein paar Kinder und Jugendliche, ein paar LuL und Erzieher/innen zählen da Garnichts.

Wer sollte die Situation also verbessern?

Lord Olaf der Öde von Schnarchistan?
Der steht noch immer vor dem Spiegel und wundert sich selbst, dass er Kanzler ist. Der traut sich nicht sich zu bewegen, aus Angst die FDP regiert lieber nicht las falsch. Falsch ist eben alles was gegen die Interessen der Wirtschaftslobby läuft.

Karl Lauterbach, der Held des Infektionsschutzes? Mit dem Ministeramt haben sie dem lieben Karl die Luft raus gelassen. Jetzt zeigt sich was hinter seinen Forderungen nach Infektionsschutz wirklich steckte. Nur heiße Luft die er für ein Ministerium verkauft hat.

Die Grünen? Die wollen nur Corona los werden. Das Thema interessiert sie nicht. Es hindert sie nur daran endlich ihr einziges Kernthema, die Umwelt, ins Zentrum rücken zu können. Bei den Grünen herrscht noch immer erstaunen, dass viele Leute gerne über ihre kleine, unwichtige Gesundheit reden würden, wo sie doch über Windenergie, Tierhaltung und die Klimaerwärmung reden könnten. Das ist für die ärgerlich und unverständlich.

Die FDP ist eine traurige Ansammlung von gewissenlosen Lobbyisten-Sklaven. Die interessieren sich alle durch die Reihe nicht die Bohne für den Schutz der SuS und LuL.
Das eigene Spendenkonto ist aber für Lindner, Stark-Watzinger und Co. immerhin wichtig genug um wenigstens etwas zu tun.
Sie blockieren alle wirksamen Maßnahmen an Schulen durch falsche Behauptungen, fragwürdige Statistiken und Expertisen sowie leere Versprechen.
Das alles dann noch skrupellos durch die bürgerlichen Freiheiten getarnt und schon ist die Wirtschaft zufrieden.

Die Ministerpräsidenten? Die interessieren sich leider nur für die nächste Wahl und tun das was sie für die Meinung der Wähler halten.
Der Vorsichtige Teil der Bevölkerung ist leider sehr leise. Die große Masse hat Corona einfach satt und interessiert sich schon gar nicht für Schulen. Querdenker, die sind brüllend laut, die hört man!
Also warum für die Sicherheit der SuS und LuL ein paar Fackel-Spaziergänge vor die eigene Haustür riskieren, wenn man damit bei der Mehrheit der Wähler eh keine Plus-Punkte macht?

Jetzt wird es erschreckend!
Wer den Schulen theoretisch helfen könnte sind die Minister der KMK.
Selbst wenn die nicht nur für die Interessen der Wirtschaft arbeiten würden, wenn die wirklich Ahnung oder Interesse an Schule hätten, dann wären sie wohl nicht in der Lage sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.
Wer sich jahrelang nicht mit der Realität seines Ressorts beschäftigt hat sondern nur irgendwelche Utopien, die nur im eigenen Kopf funktionieren, als Reformen erarbeitet hat, der weis auch nicht was in einer echten Krise sinnvoll wäre.

Am Ende werden wir das wohl aussitzen müssen. Irgendwann ist es eben vorbei.
Dann zählen wir die Toten unter den SuS und LuL. Wir sehen mal wer noch dienstfähig ist nach Long-Covid oder Burnout.
Dann gibt die KMK ihrem Bedauern über die erfolgten Fehleinschätzungen Ausdruck (Wir sind ja auch nur Menschen) und flickschustert mit den Resten weiter am Bild der deutschen Bildungslandschaft.
Wer dann nicht mehr dabei ist als SuS oder LuL zählt eben zu den bedauerlichen Kollateralschäden.
Der Wirtschaft wird es aber gut gehen und der DAX wird weiterhin Rekorde einfahren. Das zählt wirklich.

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Lieber Schattenläufer…
bitter böse …. aber bitter wahr!!

Ich werde heute Abend im Geiste mit dir anstoßen…und dann für die kommende Woche wieder einmal gaaaaanz tief einatmen.
Stay healthy!!

Andre Hog
3 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

….gaaanz tief einatmen, um den von Dil prognostizierten Apnoeunterricht durchführen zu können, der wohl als nächstes auf uns zukommen wird.

Lehrer mit Seele
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Und Klagen wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung durch Unterlassung z. T. mit Todesfolge werden wegen der Immunität nicht weiter verfolgt

Bauer
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Und nun?
Weiter geht’s!

S.Bergner
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Sehr umfassend und sehr gut kommentiert, und leider so wahr 🙁

Andrea Ostertag-Lohaj
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Danke für diese Worte! Das ist alles so wahr und so traurig.

Brian Cohn
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

guter Beitrag, danke

Nina B.
3 Monate zuvor

Was mich bedrückt, ist die Perspektivlosigkeit. Ich LIEBE meinen Beruf seit nun über 25 Jahren. Nicht einmal habe ich das für die falsche Berufswahl gehalten.
Nun fehlt seit zwei Jahren alles, was die Batterien auflädt, nämlich unbeschwerter Unterricht und tolle Kontakte mit SuS außerhalb von Unterricht.
Stattdessen vertrete ich fast täglich Klassen, die ich nicht kenne, ermahne SuS, die ich nicht kenne, ihre Maske zu tragen (ca. 20x am Tag), friere 6 Stunden am Stück.
Und trage dabei FFP2, weil ich inzwischen in fast jeder Lerngruppe mindestens 2 Fälle habe.
Und wenn dann im Herbst 2022 die nächste Variante gibt? Und dann die übernächste?
Soll so für die nächsten 10 Jahre unser Berufsalltag aussehen? DAS ist es, was mich fertig macht.

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor
Antwortet  Nina B.

Genau das wünsche ich Ihnen nicht. Daher: Weg mit den Tests an Schulen, weg mit den Masken und wieder zurück zur Normalität. Corona ist nun unter uns und wird es bleiben. Jeder wird sich irgendwann damit angesteckt haben. Es ist mehr als Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Das Unvermeidliche lässt sich nicht auf Dauer verhindern.

Weg mit den Maßnahmen und zurück zu mehr Lebensqualität!

S.
3 Monate zuvor

„Lebensqualität“, wenn Menschen in unserem Umfeld an SARS-CoV-2 leiden und versterben? Komische Form der „Lebensqualität“. Aber jedem das seine.

NichtSchonWieder
3 Monate zuvor

Ja geil diese Lebensqualität mit Atemnot und Husten, der sich wie Nadeln im Hals anfühlt. Ganz toll Rüdiger. Du bist der Messias. NICHT.

W.
3 Monate zuvor

@Rüdiger Vehrenkamp
Konsequent sind Sie ja weil Sie nahezu unverändert dasselbe schreiben.
Das macht auch weniger Mühe, weil das viel Denkarbeit vermeidet.

So schaffen Sie es auch prima, sich neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu entziehen.
( Z. B. verhält sich ja Omikron anders als Delta, und zu Omikron fehlen eben noch viele Daten weil es eben noch so neu ist. )

Das Vermeiden von allzu großer Mühe überzeugt mich ( Ironie ) und darum mache ich das jetzt auch mal.

Ich habe mich Ihres ( wiederholten ) Geistesblitzes bedient und den einmal umformuliert ( Das ging wie gesagt mühelos und schnell. ) und exemplarisch umgearbeitet für Feuerwehrleute, Änderungen sind GROß geschrieben:

„Weg mit mit der SCHUTZKLEIDUNG und wieder zurück zur Normalität. FEUER ist nun unter uns und wird es bleiben. Jeder wird sich irgendwann damit KONFRONTIERT SEHEN. Es ist mehr als Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen. Das Unvermeidliche lässt sich nicht auf Dauer verhindern.
Weg mit der SCHUTZKLEIDUNG und zurück zu mehr Lebensqualität!“

Fragen Sie mal bei Ihrer örtlichen Feuerwehr nach.
Feuerwehrleute sind ja ein gewisses Maß an Leid gewohnt. 😉

Herr Vehrenkamp, fast jeden anderen Schreiber hier könnte man noch einmal bitten die Situation doch noch mal zu durchdenken.
Bei Ihnen ist das aber zwecklos, wie die letzten Wochen gezeigt haben.
Wer nicht will, der hat schon … und offensichtlich haben Sie auch viel Spaß hier die Kommentarspalten zu füllen.
( Den nach eigenen Angaben Sozialarbeiter nimmt Ihnen hier wohl kaum noch jemand ab. Es gibt einfach zu viele Kleinigkeiten die darauf hinweisen, dass Sie nicht bzw nicht regelmäßig mit dem Alltag einer durchschnittlichen Schule zu tun haben. )

Wahrscheinlich geben Sie erst dann Ruhe, wenn Sie im besten Wortsinne als ALLEINUNTERHALTER enden.
Was mich betrifft: DA bin ich dabei.
Ihnen alles Gute.

AvL
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Der hört erst auf zu schreiben, wenn ihn Covid-19 zerlegt hat.

Mary-Ellen
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

@AvL:

Herr Vehrenkamp ist vermutlich unkaputtbar.
Seine „universelle Resistenz“ demonstriert er doch (zumindest in der Theorie) schon seit Wochen hier in diesem Forum.
Was gegen Fakten funktioniert, funzt bestimmt auch beim Virus itself…

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Da werden Sie und ich sehr lange drauf warten müssen. Covid-19 „zerlegt“ dank Impfung und Omikron immer weniger Menschen.

Ihnen ebenfalls alles Gute weiterhin!

Rüdiger Vehrenkamp
3 Monate zuvor
Antwortet  W.

Wenig überraschend hinkt Ihr Feuer-Vergleich. Denn während ein Feuer alles verbrennt, geht Corona an der großen Mehrzahl der Infizierten völlig spurlos vorbei. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Die riechen nicht einmal nach Rauch.

Das Überdenken der Situation wäre nach gut zwei Jahren Pandemie und der Impfstoffe wirklich nötig, jedoch in die genau entgegengesetzte Richtung wie von Ihnen gewünscht – andere Länder machen es bereits vor.

Ich habe sowohl durch meine eigenen Kinder, als auch durch die Kinder und Jugendliche, die ich im Rahmen meiner Arbeit betreue, Einblicke in die Schulen, sodass ich die hier in den Kommentarspalten häufig zu lesenden Meinungen nicht bestätigen kann. Sowohl die mir persönlich bekannten Lehrkräfte, als auch die Erziehungsberechtigten wollen einfach nur zurück zur Normalität für ihre Kinder. Das mag nicht Ihren Erfahrungen entsprechen, nur weshalb ich deswegen ständig persönlich und nicht auf Sachebene angegangen werden muss, erschließt sich mir nicht.

Canishine
3 Monate zuvor

Da wären aber viele Kinder kurzfristig ohne Betreuung …

Trulla
3 Monate zuvor

Eine alte Volksweisheit sagt:
Tabletten helfen zwar sofort, doch nur durch Introspektion können Kopfschmerzen
langfristig beseitigt werden.

Bauer
3 Monate zuvor
Antwortet  Nina B.

Ich trage keine FFP2 Maske und warte auf die nächste Infektion.
Morgen habe ich den ganzen Tag für die Zeugnisberichte eingeplant und keine Ahnung wie ich das machen soll.
„Der SuS hat die Kompetenz eine Maske unterhalb der Nase zu tragen und schafft es trotz geöffneten Fenster sich nicht zu erkälten. Trotz mangelnder Unterrichtsqualität kommt er überwiegend pünktlich zur Schule und kann sich auf ständig wechselnde Lehrkräfte einstellen. Er erscheint immer mit seinen Sportsachen, obwohl er seit den Herbstferien durch Kohortenbildung die Sporthalle nicht mehr betreten darf.
Die SuS können selbstständig und selbstverständlich mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause fahren, auch wenn sie einen positiven Schnelltest haben.“
Noch 20 Jahre.
Noch nie hat die Arbeit mehr Freude bereitet.

dickebank
3 Monate zuvor
Antwortet  Nina B.

Ich bin für wechselunterricht. Nächstes Jahr wechsele ich von Unterricht zu Freizeit – von der Bezirksregierung zum Arbeitsamt, ALG I statt E11. Ich gehe also auf Distanz und das ganz ohne Unterricht:)

Ronja v.D.
3 Monate zuvor

Es herrscht absolut keine Normalität an den Schulen.Auf der Realschule meiner Tochter fällt permanent Unterricht aus,weil die Lehrer krank sind.Sie ist in der Abschlussklasse und hat bald die Prüfungen.Wie soll das gehen?
Auf der Grundschule meines Sohnes ist jeder Klasse heftig betroffen mit positiven Fällen.Die Hälfte der Klasse meines Sohnes ist positiv.Leider auch mein Sohn.Ich glaube inzwischen nicht mehr das die Politik irgendwas unter Kontrolle hat und man fühlt sich als Eltern total allein gelassen.

Klugscheisser
3 Monate zuvor

Es studieren immer weniger auf Lehramt.

Die sowieso dünne Personaldecke wird zusammenbrechen. Durch Corona haben noch weniger Lust, den Job eines Lehrers zu machen. Es ist vielen zu stressig, sobald sie sich wirklich mit dem Lehrer-Job auseinander gesetzt haben.
Es ist anstrengend acht Stunden an manchen Tagen vor Schülern zu stehen, denen man gerecht werden muss.

Das Benehmen der Politiker gegenüber Schulen und Lehrkräften macht es nicht besser.

Doris
3 Monate zuvor

Ich muss jetzt mal von meinem irresten Tag dieser Woche berichten:
Meine sechste Klasse unterrichte ich nur in der 1./2, 1. und 7. Stunde. So liegt es nahe, in Coronazeiten eine Klassenarbeit in der 1./2. zu schreiben, zuerst testen und dann los.
So war es gedacht. Alle Tests waren negativ, ein Schüler fehlte. Gerade wollte ich loslegen, da klopfte es. Der fehlende Schüler kam herein, sichtlich angeschlagen. Testen. Positiv. Ihn ins Krankenzimmer begleiten, Rektorat informieren, Zimmertausch, für die KA hat die Zeit nicht mehr gereicht. Gut, dann schreiben wir sie eben in der Folgewoche, geht nicht, Mathearbeit.
Unterricht vorbei. Ich komme in meine zehnte Klasse, will anfangen. Da sagen mir die Schüler, der Kollege, der in der ersten Stunde hätte testen sollen, habe es vergessen.
Kein Problem. Dann mache ich das eben. Drei positive Tests. Die Schüler saßen nur 90 Minuten dicht beieinander… Ablauf wie vorhin. 4. Stunde: lief super. 5. Stunde: sechs Schüler fehlten wegen positiver Schnelltests.
Ja, es ist irre.
Und wenn mir jemand vor Corona gesagt hätte, das sei ein möglicher Tag an einer Schule, hätte ich ihm geraten, sich mal untersuchen zu lassen…

Correll
3 Monate zuvor

Bin auch Lehrerin Gymnasium
Ja wir haben immer mal wieder Fälle
Es ist aber kaum jd länger ernsthaft krank
Ja es gibt viel zu organisieren und Vertretungen
Aber das Gejammer.er hier auf dieser Seite von allen Gruppierungen ist unerträglich ….. mi mi mi

Micky
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Hmmm …
Sicherlich für Deutsch 😉

Oder doch eher Trollin?

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Ja, Sie sind ein ganz toller Typ und wir anderen alle Weicheier. – Ich kann mir gut denken, was Ihr Problem ist.

Karla
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Deutschlehrerin Gymnasium sind Sie wohl schon mal nicht.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

@Correll
Tun Sie sich was Gutes und hören Sie auf zu jammern über das „Gejammer.er hier auf dieser Seite von allen Gruppierungen“.

„unerträglich ….. mi mi mi“

PS.:
„Gejammer.er“
&
„Bin auch Lehrerin Gymnasium“

Na klar. HAHAHAHAHA …
Machen Sie mal ’n Punkt, auch am Ende Ihrer Sätze von „Lehrerin Gymnasium“.

Trollbuster
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Cool.

Lanayah
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Muss man sich ja nicht antun, gibt genug andere Internetseiten

Andreas.Müller
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Wenn Sie „immer mal wieder“ Fälle haben, ist die Omikron-Welle einfach noch nicht an Ihrer Schule angekommen.

Vor Weihnachten gab es bei uns auch immer mal wieder Fälle. Jetzt gibt es in der Hälfte meiner Klassen >3 positive PCR-Tests, in den übrigen Klassen warten die positiven Selbsttest noch auf Bestätigung. Kommende Woche werden die Zahlen noch zunehmen.

Das sind völlig nüchterne Tatsachen. 😉

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

@Correll

Einfach woanders lesen. Tut der Seele gut.

Mir tut es hier gut.

Da werden wir uns wohl nicht wiedertreffen.

Bauer
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Ich wünsche ihnen weiterhin interessante Zeiten. Es kann nur besser werden.

Monika, BY
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Ah Corell, Sie sind noch schlimmer als ich. Ich gebe mindestens zu, dass ich der Außländer bin. Täusche niemandem etwas vor.

Mein Gott, Mensch, kommen Sie runter.

Das ist Ihre Wahrheit, meine sieht es ganz anders aus.

Die Kinder erkranken, ganz böse, Monate weg von erster Infektion.

Ich will meine Kinder gesund sehen. Und dafür bin ich bereit zum Mond fliegen und zurück, wenn es sein muss.

Sie nicht? Gut. Ich schon.

AusderPraxis
3 Monate zuvor
Antwortet  Correll

Bei uns brauchen sogar die Quereinsteiger an der Grundschule C2!

Ohne Worte
3 Monate zuvor

Stellt euch vor, es ist Schule und keiner geht hin.

Wir lassen uns viel zu viel gefallen.

Monika, BY
3 Monate zuvor
Antwortet  Ohne Worte

Ja. Wir alle. Ich habe so eine Abneigung gegen KM Piazolo entwickelt, das kenne ich überhaupt nicht. Hatte ich noch nie gegen einen Menschen empfunden.

Aber, er traut sich meine Kinder anfassen, ihre Gesundheit gegen Wirtschat austauschen!!! Nein! Jetzt reicht es!

Schönes Saarland
3 Monate zuvor

In den Schulen im Saarland herrscht reges Coronatreiben. Es wird immer schlimmer. Die Bildungsministerin, behauptet immer noch dass die Maßnahmen ausreichend sind. Regelmäßiger Austausch mit Virologen und Virologinnen, Ärzten und dem Gesundheitsamt würde ganz klar dazu beitragen dass es keinen Grund gibt die Schüler in den Wechselunterricht zu schicken oder die Schulen zu schließen. Auch meine Tochter geht mit sehr großer Angst zur Schule. Panik sich trotz geimpft anzustecken. Panik dann uns Eltern anzustecken. Keine wirkliche Konzentration mehr während des Unterrichts weil ständig Mitschüler husten oder niesen. Die Ängste dieser Schüler nimmt kein Bildungsminister oder Ministerin war. Auch nicht was das mit unseren Kindern/ Jugendlichen macht. Keiner dieser KM würde sich auch nur ansatzweise täglich in volle Räume setzen.

Petra Berg
3 Monate zuvor

Hatte im November 2021,trotz zweifach Impfung Corona. Habe danach mehrfach versucht zu arbeiten, aber mir bleibt einfach die Luft weg. Nun soll ich im nächsten Halbjahr nur noch Sport unterrichten, den die Sus ohne Maske machen. Vielleicht einfach aufhören?

Olaf Nobiski
3 Monate zuvor

Ich bin Polizist in Bayern und gehe auch jeden Tag in die Arbeit. Ich gehe in Quarantänefamilien in denen alle krank sind. Habe fast nur die FFP2 Maske auf und das im Streifenwagen sowie im Dienstgebäude! Ich hab mir das vor der Pandemie auch nicht vorstellen können, das so etwas zu meinem Berufsrusiko wird, sich anzustecken und zu erkranken, das Virus na h Hause in die Familie zu bringen. Aber ich mache meine Arbeit, ich habe mich dafür entschieden. Ich habe einen Eid geschworen und für den stehe ich ein! Und das vermutlich mit deutlich weniger Gehalt am Ende des Monats als ein verbeamteter Grundschullehrer. Offiziell sollten es 40 Stunden in der Woche sein… Es sind deutlich mehr! Corona Demo hier, Familienstreit dort, Coronakontrollen überall. Gefühlt ist mein Tätigkeitsfeld explodiert. Beschwer ich mich darüber? Nein, es ist mein Job! Wem sein Job nicht passt, der kann kündigen aber sich in die Öffentlichkeit stellen, sich selbst bemitleiden bringt auch nichts! Das ist nun mal euer Job! Die Argumentation bzgl. Den Kindern die mit Angst in die Schule gehen kann ich aber nachvollziehen. Trotzdem schicke ich auch meine Kinder in die Schule /Kita, und bereite sie so weit sie es begreifen mental darauf vor.

Das sollte die Lehrendenschaft vielleicht auch tun! Sich mental vorbereiten!

Aber bitte aufhören zu Jammern wie schlecht es ihnen doch geht!

Momo
3 Monate zuvor
Antwortet  Olaf Nobiski

Olaf, Sie schreiben komplett am Thema vorbei. Es geht hier nicht um einen Mehraufwand an Arbeit aufgrund der Pandemie. Diesen Mehraufwand haben viele Berufsgruppen. Es geht darum, dass durch die zuspitzende Corona-Lage Schulen im Chaos versinken. Ich beschwere mich nicht darüber, dass ich Mehraufwand habe, um Hygienekonzepte umzusetzen. Ich beschwere mich nicht, dass ich Quarantäne-Schülern Nachmittags noch Arbeitsmaterialien vorbeibringe. Das ist alles so und es muss halt so sein. Ich beschwere mich aber darüber, dass Schulen kein Notfallkonzept an die Hand gegeben wird. Der Bevölkerung wird ein Normalbetrieb der Schulen vorgegaukelt. Wenn durch Quarantäne Kollegen ausfallen, dann muss an der Stundentafel gestrichen werden, man muss überlegen was wichtig ist und wo Abstriche gemacht werden können. Das passiert aber nicht. Und dadurch entsteht für Schüler, Eltern und Lehrer eine völlig unberechenbare und unplanbare Situation. Präsenz geht meiner Meinung nach auch in einer Corona-Welle, aber man müsste es anders Organisieren. Leider passiert da aber nichts, man lässt lieber alles laufen und spielt heile Welt.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Olaf Nobiski

Sie sind ja ein ganz Toller!
Mein Vater ist pensionierter Polizist und versteht mich sehr gut.

Schattenläufer
3 Monate zuvor
Antwortet  Olaf Nobiski

a) Der Dank des Vaterlands ist ihnen sicher!
b) Was wissen sie wirklich von der schule ihrer Kinder? sie wissen wo das Gebäude steht und mit Glück kennen sie auch die Tür durch die Ihre Kinder täglich gehen.
Dahinter machen sie…? Schulsachen eben. Aber sie sind dann bis zum Abendessen weg. Das ist gut.
So sehen das viele Eltern.

Riesenzwerg
3 Monate zuvor
Antwortet  Olaf Nobiski

@Olaf Nobiski

Es tut mir leid, das sagen zu müssen, doch ich finde es recht unverschämt, was Sie der Lehrerschaft hier unterstellen.

Ja, wir haben auch einen Eid geschworen, ja, wir gehen täglich in ein Krisengebiet (dafür wurden WIR nicht ausgebildet), ja, wir haben Angst (vor etwas, was man nicht so wirklich sehen kann – sind aber keine Gespenster, handelt sich um Viren), ja, wir präferieren Wechsel- oder Distanzunterricht – zum Schutz von allen oder zumindest ziemlich vielen.

Demos, Familienstreitereien…. waren schon vor Corona Ihr Aufgabengebiet. Das ist m.E. keine Mehrarbeit.

Coronakontrollen machen wir jeden Morgen mit etwa 30 Kindern/Jugendlichen. JEDEN MORGEN.

Und so wie Sie das schildern, kam zur Ihrem Aufgabengebiet „nur“ Corona hinzu.

Das sieht bei Lehrkräften gänzlich anders aus – ganz ehrlich!

Wir müssen uns beleidigen lassen – von Schülern und Eltern – auch schon vor Corona. Kaum ein Unterschied zu Ihrer Aufgabe bei Demos – nur wir sind darin nicht geschult worden. Wir stehen von Schülern, die gucken, wie weit sie gehen können und haben keine Handhabe. Wir sehen die Kids täglich wieder, das ist bei Demonstranten anders – ganz ehrlich!

Ich kann mich mental darauf einstellen, dass jeder Tag nicht im Ansatz planbar ist.
Ich kann mich mental darauf einstellen, dass Eltern Wunder erwarten – von den KuMis mal abgesehen.
Ich kann mich mental auf Frieren einstellen, es ist eisekalt im Klassenraum.

Und im übrigen finde ich Ihren Kommentar inhaltlich unpassend – mir scheint, da wurde das Thema nicht getroffen.

Oberstufenschülerin in NRW
3 Monate zuvor

Ich habe mich in meiner Schule infiziert, durch eine Lehrerin wusste ich, dass 23 Lehrer von 70 Lehrern krank sind, und 6 Schüler pro testtag immer nach Hause geschickt werden und tada kein Distanzunterricht, sondern in vollbesetzten Klassenräume, mit teilweise Schüler die von anderen Schulen kommen

Riesenzwerg
3 Monate zuvor

@Oberstufenschülerin in NRW

Wer ist denn auf diese grandiose Idee gekommen? Vollbesetzte Klassenräume, mit teilweise Schülern anderer Schulen?

Geht doch bitte wenigstens zum Schulamt und beschwert euch – geht direkt, mit Masken auf, verlangt zutritt.

Ja, wird nicht viel bringen – aber ihr werdet gerade extremst zur Durchseuchung missbraucht (mir fällt hier leider kein anderer Begriff ein, der auch nur ansatzweise passt.)

Und ACHTUNG – Ironie inside.

AusderPraxis
3 Monate zuvor

Läuft der DaZ- Unterricht in NRWs Oberstufen gerade aus????

fabianBLN
3 Monate zuvor

Sie haben da Meinungen gesammelt und ausgewählt und präsentiert, aber nur von der einen Seite. Das finde ich sehr schade. Wenn man einen Überblick geben will, dann ist es doch nicht seriös, nur Meinungen der einen Seite zu präsentieren, als gäbe es keine anderen Meinungen…

An meiner Schule herrscht wegen Corona kein Chaos. Wir haben zwar jeden 2. Tag im Schnitt in irgendeiner Klasse einen Coronafall, aber daneben läuft der Unterricht wie immer. Es fehlt immer mal ein Kollege wegen einer Erkältung und Schüler auch wegen Erkältung. Das war immer so.

Ich spüre keine Angst im Kollegium. Alle machen ihren Job. Ich spüre keine Angst unter den Schülern. Sie reagieren eher mit Abneigung, wenn sie in Quarantäne sollen. Ja, vor allem will niemand in Quarantäne. Das bemerke ich sehr deutlich !!

Warum blenden Sie diese Erfahrungen aus? Es gab sie in den Kommentarspalten auch schon zu lesen.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Wenn man in Quarantäne ist, darf man auch außerhalb der Schule niemanden treffen. Schon mal daran gedacht? Meine Schülis geben das unumwunden zu. Nachvollziehbar, aber für manch naive Lehrkraft nicht vorstellbar.

Katinka
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Ich kann das nur unterschreiben, ich finde es auch sehr einseitig, auch wenn ich die beschriebenen Probleme und Situationen durchaus auch kenne und z.T. auch kritisch sehe. Bei uns ist es aber so, dass die meisten Lehrkräfte Angst vor dem DU haben und es fehlen bisher nur wenige KollegInnen (2-3 am Tag von 65), keinen der geimpften hat es bisher getroffen; es befindet sich eine geringe Prozentzahl der SchülerInnen in Quarantäne, die allermeisten können am Unterricht teilnehmen. Von Angst seitens der SuS spüre ich auch nichts. Sicherlich gibt es hier und da extreme Situationen, wo es vielleicht besonderer Maßnahmen bedarf, aber deshalb kann man nicht über alle Schulen entscheiden! Dass ein Kollege oder eine Kollegin morgens „vergisst“, die Klasse zu testen, das passiert bei uns einfach nicht, das ist so drin in der Routine und die Klasse würden die Lehrkraft auch erinnern! Auch, wenn ein Kind später kommt (ist bei mir auch schon passiert) und es nachgetestet wird, beginne ich in den 15 min trotzdem mit dem Unterricht und ich würde auch die KA schreiben, wir starren ja nicht 15 min an die Wand… Ja, ich empfinde es auch als Belastung, aber ich bin froh, dass wir keinen DU haben, da es so schon schwer ist, die ganzen Lücken wieder aufzuholen. Trotz der Situation und gelegentlicher Quarantänen (es sind ja seltenst ein und dieselben, die es immer wieder trifft) kommen die SuS langsam alle wieder rein und verbessern sich langsam. Auf lange Sicht bekommt sowieso jeder Omikron, das liest man doch derzeit überall – warum soll man dann die Schulen schließen? Der Schaden wäre m. E. größer und die Infektionen dann nur auf den nächsten Herbst verschoben… Ich fürchte, es führt auf Dauer einfach kein Weg dran vorbei.

W.
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

@fabianBLN
Einspruch, Eurer Ehren @fabianBLN?

Nein!
WIDERspruch, und den bringen Sie selber:
„Warum blenden Sie diese Erfahrungen aus? Es gab sie in den Kommentarspalten auch schon zu lesen.“

„Es gab sie in den Kommentarspalten auch schon zu lesen.“
&
„ausblenden“
= WIDERspruch.
Merken Sie selbst aber nicht.

Au weh.

Marie
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Eben, es will keiner in Quarantäne. Mit welcher „Sorgfalt“ dann Selbsttests durchgeführt werden, kann man sich ja denken. Eine Pandemie ausgerechnet durch die Jüngsten laufen zu lassen, wirft ein sehr bedenkliches Licht auf diese Gesellschaft.

AusderPraxis
3 Monate zuvor
Antwortet  fabianBLN

Es gibt noch Quarantäne? Doch sicherlich nur für Infizierte mit positivem PCR Test.
Oder gibt es in irgendwelchen Bundesländern noch „Kontaktpersonen“ ? In der Schule?

Elly
3 Monate zuvor

Kann ich nachfühlen. Deswegen habe ich letzten Sommer gekündigt.

Anonym aus einer Grundschule in NRW
3 Monate zuvor

„Präsenzpflicht ist nach derzeitigem Stand dort, wo am meisten Bildung stattfindet.“
Absoluter Schwachsinn. 2 bis maximal 3 Lehrer auf 4 Klassen. Bedeutet im Klartext das in der Regel 38 Schüler (wohlgemerkt Grundschule) in einem Raum eng aneinander sitzen oder das abwechselnd in die Klassen mit 27 Kindern gegangen wird. Bei dritt und Viertklässlern auch nicht immer ungefährlich da auch die Aggressionen unter den Kindern steigen. In den Pausen und wenn die Kinder alleine in den Klassen sind gibt es immer häufiger physische Auseinandersetzungen.
Die Kinder sind am Ende. Genau wie wir Pädagogen. Lernen tut hier niemand. Dafür werden wir auf Kosten der Wirtschaft dem Risiko und der Mehrbelastung ausgesetzt. Lange hält das an unserer Schule keiner mehr aus. Wenn es so weiter geht gibt es bald neben dem akuten Pflegekräftemangel auch einen akuten Lehrkräftemangel. Denn so wie es im Moment läuft macht es keiner von uns weil er dahinter steht sondern weil wir keine Wahl haben. Aber wie lange wird die Lehrerschaft das mitmachen?

Elly
3 Monate zuvor

(Ein noch wesentlich aussagefähigerer Bericht über den Kampf gegen die Präsenzpflicht lässt sich bei WDR finden, wenn man die Begriffe „Präsenzpflicht, Kölner Eltern, WDR“ googelt. Ich werde in jedem Falle für die mutige Familie spenden, und hoffe, dass die 15.000 Euro Strafe zusammenkommen für sie, damit die Eltern nicht ins Gefängnis müssen!

Elly
3 Monate zuvor

Ich meine natürlich, die 15.000€ FÜR die Zahlung der Strafe…sorry, ist schon spät

B.P.
3 Monate zuvor

2 Wochen Schule nach den Weihnachtsferien, davon 7 Schultage mit vollständiger Schülerbesetzung. An den restlichen 3 Tagen fehlte jeweils nur 1 Kind für einen Tag aus ganz verschiedenen Gründen (Ohrenschmerzen etc.). Regulärer Unterricht fand durchgängig statt. KEIN Vertretungsunterricht!

In dieser Zeit wurden folgende Themen behandelt (KEINE Spielchen, TV oder Mandala ausmalen – Grundschule 4. Klasse): Einführung und Übung der schriftlichen Multiplikation, Kennenlernen von Märchen, Märchenmerkmalen und Tonaufnahme eines eigenen Märchens, Referatsvorbereitung zum Thema Wale (SU), Kennenlernen von Noten- und Pausenwerten sowie Umsetzung eines geschriebenen Rhythmus auf Perkussionsinstrumenten (MU), Sticken (KU), Vokabular und Redewendungen zum Thema „Bestellen in einem Sandwich/Fastfood-Restaurant“ mit abschließendem Durchspielen der Realsituation in Englisch (ja mit echten Sandwiches). Außerdem hat ein Kind sein Seepferdchen- und ein anderes Kind sein Bronze- Schwimmabzeichen bestanden. Zusätzlich ein Ausflug ins Planetarium (Planeten waren vor den Weihnachtsferien Thema). Information und Beratung zum Schulwechsel fand nebenher auch noch statt.

Meine Schülerinnen und Schüler profitieren von jedem einzelnen Tag Präsenzunterricht!

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  B.P.

Wenn man es gut hat, kann man trotzdem Mitgefühl zeigen, oder nicht?

Lena
3 Monate zuvor

Bei uns ist am Freitag eine Klasse geschlossen aus dem Unterricht und zur Schulleitung gegangen, weil die Kollegin ihre Maske ständig absetzte. Die Kollegin soll für unbestimmte Zeit nach Hause geschickt worden sein.

Emily hübner
3 Monate zuvor

Bei uns hier in sachsen an der obetschule genau das gleiche klassenarbeiten ohne ende letzte woche 4 stück kinder sitzen bis zu 7-8 std. im kalten klassenzimmer jacken dürfen nicht getragen werden maske ist pflicht auf der toilette gibts weder seife noch papier.
Meine tochter sitzt wrinend zuhause weil sie diesen ständigen lerndruck kaum noch aushält.aber alles gut…..das die politik längst den blick auf die realität verloren hat wissen wir ja eigentlich es nervt nur noch

No
3 Monate zuvor
Antwortet  Emily hübner

Wrirrend…

Was ist das denn???

Jörg
3 Monate zuvor

Einen Trost: Bei uns in Frankreich sieht es auch nicht besser aus. Der landesweite Streik gegen die unsinnigen und widersprüchlichen Coronobestimmungen hat trotz Versprechungen unseres Ibiza-Erziehungsministers keine entscheidenden Veränderungen gebracht. Es wurden zwar Mittel für die vermehrte Einstellung von Aushilfskräften locker gemacht, aber wer will schon für 1600€ Brutto für eine Vollzeitstelle ohne Fahrtkostenzuschlag als Vertretungslehrer arbeiten? Da werden Teilzeitstellen für 600€ angeboten in zwei Schulen, die über 60km auseinanderliegen, ohne Fahrkostenrückerstattung! Meiner Ansicht nach hat die neoliberale Kostendämpfungspolitik die Krise erheblich verschärft.

Defence
3 Monate zuvor

Jemand schreibt hier Distanzunterricht sei nicht die beste Lösung.

Ich bin etwas anderer Meinung: Bei solchen Inzidenzen ist Distanzunterricht alternativlos.

Man hätte mit entsprechenden Maßnahmen den Präsenzunterricht aufrechterhalten können. Sie wurden vom RKI ausdrücklich benannt.

Jetzt sollten die Schulen einfach mal für ein paar Wochen in den Distanzunterricht gehen. Basta!

Siwima
3 Monate zuvor

Meine Mädels, 11. und 7. Klasse, haben enorme Angst, zur Schule zu gehen, da immer mehr Schüler positiv getestet sind.

Auch Angst, den schwerkranken Vater zu infizieren.

Bei der Großen sind seit den Sommerferien (Niedersachsen) über 90 Std., bei der Jüngeren über 60 Std. ausgefallen. Im Homeschooling hätten sie mehr gelernt…

Rosa
3 Monate zuvor

Die KM haben jegliche Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit nicht aufgezeigt und nicht vorgelebt. Jegliches Vertrauen ist verloren gegangen und jeder sollte seinen Platz räumen! Dies wurde dem Expertenrat vorgelegt und bittet um Gehör! https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-leipzig-experten-infektions-und-kinderschutz-gemeinsam-beachten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220119-99-767402 Danach sollte Umsetzung erfolgen!

Nicole
3 Monate zuvor

Wie hoch sollen die Zahlen noch steigen bis unsere liebe Regierung rafft was sie da tun?
Ich habe zwei Kinder, die beide Hoch Risiko Patienten sind. Beide sind ständig krank wegen Erkältung oder ähnliches.
Da die Fenster immer auf sind.
Mir wurde jetzt gesagt dass das Schulamt sich nun bei einer meiner Kinder einschalten sollte da sie zu oft krank ist.
Oh Wunder die Kids frieren ja auch kein Stück im Unterricht, sind wegen der Impfung natürlich auch nicht gefährdet, dürfen sich testen lassen wenn sie es wollen aber eigentlich auch nicht.
Da das Testheft voll ist gibt es auch kein neues, gibt keine mehr.
Filteranlagen sind zu teuer und stehen angeblich nicht jeder Schule zu.
Laut der Schule, doch sind sie schon lange genehmigt.
Der Distanz-Unterricht im letzten Jahr war die reinste Katastrophe. Unterirdisch wäre immer noch zu nett ausgedrückt.
Jede Schule hat es so gemacht wie sie wollten. Es gab Lehrer die mir an den Kopf warfen- ist ja schön das Ihr Kind zu dem Thema so viel geschrieben hat aber darauf hab ich keinen Bock zu lesen.
Lehrer die meinen nur ihr Unterricht zählt .
Es gibt immer Ausnahmen aber mich kotzt diese Doppelmoral mehr als an.
Eine Schule die sagt wir haben kein Geld für mindestens zwei Systemadministratoren damit alles mal einheitlich läuft.
Ganz ehrlich, würde ich so arbeiten könnte ich gehen.
Wir sind Beamte, uns kann nichts passieren, das höre ich immer wieder von gewissen Lehrern.
Eyh was für ein absoluter Bullshit.
Dann gibt es natürlich noch die Lehrer die sich einsetzen und machen und tun, die werden genauso verheizt und verarscht.
Was soll das bitte von unserer Regierung?
Die haben den Knall immer noch nicht gehört oder den Aufprall verpasst.
Nicht falsch verstehen, ich bin kein Impfgegner oder ähnliches, ich habe nur keinen Bock mehr auf die ständige Verarschung gegenüber unseren Kindern und guten Lehrern.

Jonas G.
3 Monate zuvor

Mir als Schüler eines Gymnasiums in NRW geht das eigentlich nur noch auf die Nerven, in unserer Stufe sind 110 von 120 Schülern geimpft, ich natürlich auch, und inzwischen denke ich mir, Corona mit Impfung kann mit 15 auch nicht schlimmer sein als Präsenzunterricht, dazu die Klassenarbeiten, wo der Klasse der gesammte Stoff fehlt, die mit teilweise einem Schnitt von 5,0 ausfallen um die sich dann die Schulleitung mit den Eltern streiten darf.

Frau Gebauer, das haben sie sehr gut hinbekommen, ich danke Ihnen.

Anne M.
3 Monate zuvor

Wechselunterricht fürs Gymnasium!!!
Meine Kinder haben es geliebt!
Mehr lernen, weil weniger Störenfriede im Unterricht sind und mehr Abstand und weniger Angst vor Ansteckung.
Schüler, die damit nicht klar kommen, gehören nicht aufs Gymnasium…

Katinka
3 Monate zuvor
Antwortet  Anne M.

Meine Kinder haben es gehasst. (Ja, es gibt tatsächlich unterschiedliche Sichtweisen…!)

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

Seltsame Kids. Es sei denn, Sie haben ihnen ganz genau erklärt, weshalb Wechselunterricht ganz, ganz schlecht ist. Meine Schülis haben alle gesat, dass sie das gern immer so hätten, weil man viel besser arbeiten könnte, es insgesamt ruhiger wäre und das nicht nur im Unterricht …

Doris
3 Monate zuvor
Antwortet  Anne M.

Das ist aus Eltern- und Schülersicht einfach nur wunderbar (Wir haben selbst Kinder.).
Viele Lehrerinnen und Lehrer hat es jedoch komplett an den Rand gebracht, auch mich:
– Unterricht in Präsenz Gruppe A
– Aufgaben für Gruppe B einstellen (anderes Thema), weil hybrid nicht klappte (zu viele Zuschaltungen)
– kranke Kinder aus Gruppe A versorgen
Das waren teilweise 80-Stunden-Wochen.
Bitte nie mehr wieder!

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  Doris

Kann man anders gestalten. Dich das geht.

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  Doris

Alle Schüler bekommen das gleiche Programm (gleiche Stunde, gleiche Hausaufgaben). Hausaufgaben für die unterrichtslose Woche, die in der nächsten Präsenz besprochen werden.

Klappt gut. Man bekommt mehr Stoff in gleicher Zeit durch. Ich ampfand es als hocheffektiv.

Tom
3 Monate zuvor
Antwortet  Anne M.

Wohin gehören diese Schüler denn dann? In die JVA?

Schattenläufer
3 Monate zuvor
Antwortet  Tom

Seltsame Frage. An eine Andere Schule!
Wer nicht zu selbständigem Arbeiten in der Lage ist und nicht die Motivation hat sich aus eigenem Antrieb mit Lerninhalten auseinander zu setzen gehört wirklich nicht auf ein Gymnasium.
Ich glaube die zu enge Führung und die mangelnde Fähigkeit der SuS selbständig zu Denken und zu Handeln ist das größte Problem unserer SuS am Gymnasium.
Wir erziehen jede Menge fleißige Auswendiglerner.

Tom
3 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Diese Schüler sind aber nunmal dort und nicht woanders. Mag es gefallen oder nicht.

Nachgedacht4
3 Monate zuvor

Die Zusammenstellung der Zitate ist sehr einseitig. Das ist alles andere als neutrale Berichterstattung. Man könnte einen genau gegenteiligen Artikel schreiben und passende Zitate hinzufügen.

Mika
3 Monate zuvor
Antwortet  Nachgedacht4

Tun Sie sich keinen Zwang an: bauen Sie eine eigene Plattform auf (Arbeitstitel vielleicht: News4Nachdenker) und veröffentlichen Sie dort Artikel und Kommentare Ihrer Wahl. Ist ein freies Land, da hält Sie keiner von ab, solange Sie keine strafrechtlich relevanten Inhalte veröffentlichen.

S.v.D
3 Monate zuvor

Wir haben an der Schule (knapp 600 SuS Klassen 1-10) dieses Schuljahr knapp über 20 Fälle gehabt. War es mehr als ein Fall in der Klasse, ließ sich das immer in außerschulischen Kontext (z.B. Kindergeburtstag) bringen.
Aktuell haben wir in 4 von 24 Klassen jeweils einen positiven Fall – und das, obwohl wir in der Primarstufe gemeinsam im Klassenraum frühstücken.
Allerdings funktioniert bei uns Lüften problemlos. Die Heizungen erledigen auch ihren Job. Seit kurz vor Weihnachten haben wir CO2-Ampeln (je nach Raum und Klasse führt das zu Dauerlüften oder auch nur einmal pro Schulstunde).
Ab 12 haben wir knapp 50% geimpfte SuS, bei den jüngeren nur vereinzelt.
Probleme mit Maske-Tragen haben aber tendenziell eher die Großen.

Aktuell wäre bei uns ein Schließen der Schule oder auch nur einzelner Klassen, maßlos übertrieben.

DerechteNorden
3 Monate zuvor
Antwortet  S.v.D

Jadda,… niemand hat behauptet, dass das überall so sein muss.
Es ist auffällig, wie viele Lehrkräfte hier auf einmal kein Einfühlungsvermögen und keine Phantasie haben.

Manmanman
3 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Da machste nix. Meiner Meinung nach haben die alle den Beruf verfehlt. Befehlsempfänger eben.

asablau
3 Monate zuvor

Immer das Gejaule auf dieser Plattform…
Ich bin froh, dass die Kinder in die Schule kommen können. Klar, ich hätte auch gern die Masken weg und weniger Maßnahmen. Aber bei uns an der Schule läuft es gut. Und ich finde für die Grundschule ist Präsenzunterricht super wichtig.
KL einer 1. Klasse in RLP

xy
3 Monate zuvor
Antwortet  asablau

Sie bestätigen die Klischees meiner Studienkollegen über Grundschullehrerinnen.
Ich entschuldige mich hiermit bei allen GS Leherinnen, die verstehen, was ein Virus bedeutet und nicht in Rosa Einhornhausen leben.

Tom
3 Monate zuvor
Antwortet  xy

Die Frage ist, ob Sie die Mehrheit oder die Minderheit Ihrer Studienkollegen vertreten.

KnechtRuprecht
3 Monate zuvor

Long COVID could become Finland’s largest chronic disease, warns minister
[…]
The summary published by the Ministry of Social Affairs and Health said long COVID was more likely when the initial infection had required hospitalisation, but it might also occur after a mild or asymptomatic infection.

“The virus has been shown to enter the brain through the nose and its effects are also seen on magnetic resonance imaging,” Risto Roine, professor of neurology and chairman of the expert panel, told the same news conference.
[…]
https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-finland-long-covid/long-covid-could-become-finlands-largest-chronic-disease-warns-minister-idUSKBN2JH14W

Klugscheisser
3 Monate zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Genau das ist meine grösste Sorge. Es wird der milde Verlauf gefeiert ohne zu überblicken, was das Spike Protein im Körper an Schäden anrichtet. Wir werden so um einiges mehr an Frührentnern haben, denn die Schäden sind zunächst kaum sichtbar. Aber vielleicht gibt es bis dahin eine wirksame Behandlung.
Doch erst mal bleiben da viele auf der Strecke solange nur die Hospitalisierungen eine Rolle spielen.

Rosa
3 Monate zuvor

Jemand der Alarm schlägt und den letzten in der Reihe eine Stimme gibt und kein Blatt vor den Mund nimmt. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/interview-omikron-schulen-kitas-101.html

Elly
3 Monate zuvor

Irgendwie fehlt ggf durchs Handy bedingt ein Kommentar von mir, und deswegen sind die anderen Kommentare zusammenhanglos, deshalb nochmal neu:
https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koelner-eltern-droht-haft-wegen-streit-um-praesenzpflicht-in-schulen-100.html

Hier wehren sich Eltern gegen die Präsenzpflicht und unterrichten ihr Kind zu Hause. Das zieht 5000 EUR Strafe nach sich, im zweiten Schritt dann nochmals 10.000 EUR Strafe. Doch sie werden bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, um zu erreichen, dass niemand gezwungen werden darf, in Pandemiezeiten in unsichere Schulen zu gehen.

AlleMüde.
3 Monate zuvor

Bin einfach nur noch sprachlos und sehr traurig darüber was die Kinder gerade mitmachen müssen! Mein Sohn kommt schon seit Wochen mit Bauchweh aus der Schule meine Tochter bringt immer wieder einen Schnupfen mit! Corona hatte wir alle schon!!
Ständig offene Fenster und frieren ist angesagt, die wenigsten machen richtig Unterricht und immer wieder irgendwelche niedermachende Sprüche von den Lehrern weil die schon selbst überfordert sind und mit ihren Kräften am Ende. Sprüche wie z.B setzt die Maske auf wegen dir sterben Menschen, nach der Genesung sich anhören „du hast noch andere Kinder angesteckt“ die sind jetzt wegen dir krank und liegen im Bett und und und…
Das macht die Kinder am meisten kaputt, Lehrer und Eltern sind einfach nur noch erschöpft. Schule ist derzeit kein schützender Ort für die Kinder sondern in jeder Hinsicht ein reiner krank Macher, psychisch, seelisch und grippal sowieso. Ach und die Schnelltests bringen überhaupt garnichts!

Elly
3 Monate zuvor
Antwortet  AlleMüde.

@alleMüde: welche Wege könnte es geben, um Schule zu weniger prekären Orten zu gestalten?
Brainstorming: Draußen unterrichten im Sommer, Bildungs- statt Präsenzpflicht, Fernschulen-Angebot (mehr private Träger, auch Schulen, die z B. Unterricht von 10:00- ?? anbieten), Anschnallpflicht im Schulbus (keine Stehplätze), Wechselunterricht als Teil des normalen auserpandemischen Schulunterrichts, Klassengröße max 15 Schüler? Virenfilter in jedem Klassenzimmer… Wird schwer, das umzusetzen. Aber würde Schule zu einem behaglicheren Ort für alle Beteiligten machen. Die Liste ist unvollständig. Hat jemand weitere Ideen?

Nina
3 Monate zuvor

Wie? „Immer mal Fälle“? Wo gibt es das???
Wir hatten heute 29! An einer Schule mit 800 Schüler/innen. An einem Tag!
Der letzte macht das Licht aus.