Start Leben Lehrerverband kritisiert Übertritt: „Wir glauben nicht, dass man zehnjährige Kinder valide auf...

Lehrerverband kritisiert Übertritt: „Wir glauben nicht, dass man zehnjährige Kinder valide auf drei Schularten aufteilen kann“

80
Anzeige

MÜNCHEN. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), der viele Grundschullehrkräfte vertritt, stellt das Übertrittsverfahren nach der vierten Klasse grundsätzlich infrage. „Wir glauben nicht, dass man zehnjährige Kinder valide auf drei Schularten aufteilen kann“, sagt BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann. Die Zahlen zeigten, „dass es nicht valide ist“. Der Verband kritisiert damit nicht nur den hohen Druck auf Kinder und Familien, sondern die Aussagekraft des gesamten Selektionsverfahrens. Die Folge seien zahlreiche Fehlentscheidungen – obwohl die Übertrittszeugnisse in Bayern weiterhin maßgeblich über den weiteren Bildungsweg entscheiden.

“Nicht valide”: BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann. Foto: BLLV

In dieser Woche haben Bayerns Viertklässlerinnen und Viertklässler ihre Übertrittszeugnisse erhalten. Entscheidend ist dabei der Notendurchschnitt aus Deutsch, Mathematik sowie Heimat- und Sachunterricht. Wer mindestens 2,33 erreicht, darf aufs Gymnasium wechseln, mit einem Schnitt bis 2,66 auf die Realschule. Darunter bleibt meist nur die Mittelschule.

Für viele Familien sind die Wochen vor der Zeugnisausgabe von erheblichem Druck geprägt. Kinder absolvieren zahlreiche Proben, der Unterricht richtet sich stark auf Leistungsnachweise aus. Genau diese Form der frühen Selektion kritisiert der BLLV nun scharf. „Es ist nicht so, dass Kinder immer dort bleiben, wo sie jetzt hinplatziert werden“, sagte Fleischmann im Gespräch mit Radio Oberland. Die hohe Zahl späterer Schulwechsel zeige vielmehr, dass die Entscheidungen häufig nicht dauerhaft trügen. Der Verband schreibt ausdrücklich von „zu vielen Fehlentscheidungen“.

Damit widerspricht der BLLV auch einer zentralen Argumentation der Staatsregierung. Diese verweist regelmäßig auf die „Durchlässigkeit“ des bayerischen Schulsystems und betont, Bildungswege könnten später korrigiert werden. Aus Sicht des BLLV belegt diese Durchlässigkeit jedoch gerade die Schwächen des Systems. „Die Zahlen zeigen, dass es nicht valide ist“, betont Fleischmann. Wenn viele Kinder ihre Schulart später wechselten, spreche das gegen die Zuverlässigkeit der frühen Aufteilung.

Die Kritik erhält zusätzliche Brisanz, weil sie von einem Verband kommt, der selbst die Grundschulen vertritt. Erst vergangene Woche hatten die bayerischen Gymnasiallehrkräfte implizit Vorwürfe gegen die Grundschulen erhoben (News4teachers berichtete). Der Bayerische Philologenverband (bpv) beklagte ein sinkendes Leistungsniveau der neuen Fünftklässler und sprach von Schülerinnen und Schülern, „für die diese Laufbahn nicht passend ist“. Grundlage war eine Verbandsumfrage unter mehr als 1.800 Gymnasiallehrkräften. 94 Prozent berichteten demnach von schlechteren Leistungen bei den ankommenden Klassen.

Hat Ihr Kind Probleme mit der Rechtschreibung? Der Lernserver hilft

  • Individuelles Förderprogramm für Kinder ab der 2. Klasse mit persönlicher Betreuung
  • Wissenschaftlich fundierte Rechtschreibförderung für nachhaltige Lernerfolge

Viele Kinder haben Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung – und die Folgen reichen weit über das Fach Deutsch hinaus. Hier setzt der Lernserver an – ein wissenschaftlich fundiertes Förderprogramm, das auf jahrzehntelanger Forschung basiert. Entwickelt wurde es von Prof. Friedrich Schönweiss und seinem Team, die seit mehr als 20 Jahren zur Rechtschreibförderung arbeiten. Der Lernserver wird bereits von Schulen, Lerntherapeuten und Fachkräften genutzt und basiert auf Erfahrungen mit mittlerweile rund 800.000 Kindern und Jugendlichen.

Mit dem neuen Elternprogramm erhalten Familien nun die Möglichkeit, ihre Kinder gezielt und individuell zu unterstützen. Statt einer anonymen Lern-App setzt das Angebot auf maßgeschneiderte Fördermaterialien und persönliche Begleitung. Grundlage ist eine individuelle Rechtschreibanalyse, auf deren Basis passgenaue Übungen zusammengestellt werden.

Das Programm umfasst zwei Rechtschreibtests mit persönlicher Auswertung, individuell zugeschnittene Arbeitsmaterialien, didaktische Hinweise für Eltern sowie persönliche Beratungsgespräche per Videokonferenz. Ergänzt wird das Angebot durch regelmäßige Videotreffen und ein Nachschlagewerk für den Schulalltag. Ziel ist eine langfristige Förderung, bei der Kinder motivierende Fortschritte erleben und ihre Rechtschreibkompetenz nachhaltig verbessern können.

Hier lässt sich das Lernserver-Eltern-Programm (235 €) buchen.

Zugleich verwies der bpv auf erhebliche regionale Unterschiede bei den Gymnasialquoten. Während im Landkreis Starnberg etwa zwei Drittel eines Jahrgangs aufs Gymnasium wechselten, lag die Quote in anderen Regionen deutlich niedriger. Der Verband sieht darin Hinweise auf mangelnde Vergleichbarkeit der Übertrittsentscheidungen und fordert landeseinheitliche Aufgabenpools für die Übertrittsproben.

„Wir sind für einen anderen Übertritt und eine andere Leistungskultur“

Der BLLV zieht aus denselben Entwicklungen jedoch eine andere Schlussfolgerung. Statt die Vergleichbarkeit der Leistungstests weiter auszubauen, stellt der Verband das Verfahren selbst infrage. „Wir sind für einen anderen Übertritt und eine andere Leistungskultur“, sagt Fleischmann. Aus Sicht des BLLV lasse sich die Bildungsbiografie eines Kindes nicht sinnvoll auf die Ergebnisse weniger Prüfungen in drei Fächern reduzieren.

Der Verband verweist dabei auch auf wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schulwahl nach der Grundschule. Bildungsforscher weisen seit Jahren darauf hin, dass Übergangsempfehlungen stark von sozialen Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören Bildungsnähe der Eltern, regionale Schulstrukturen oder unterschiedliche Erwartungen an bestimmte Schularten.

Erst vor wenigen Tagen hatte eine Datenanalyse des Bayerischen Rundfunks deutliche regionale Unterschiede beim Übergang aufs Gymnasium sichtbar gemacht (News4teachers berichtete). Während im Landkreis München 56 Prozent der Kinder aufs Gymnasium wechselten, lag die Quote im Landkreis Regen bei lediglich 25,2 Prozent. Das Kultusministerium verwies dabei selbst auf unterschiedliche Erwartungshaltungen der Eltern sowie regionale Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrukturen.

Für den BLLV spricht all das gegen die Vorstellung eines objektiven und gerechten Ausleseverfahrens. Stattdessen fordert der Verband stärker gemeinsame Entscheidungsprozesse zwischen Lehrkräften, Eltern und Kindern. Andere Bundesländer setzten bereits auf solche Verfahren. Entscheidend seien individuelle Stärken, Entwicklungsmöglichkeiten – und die Frage, in welcher Lernumgebung Kinder langfristig erfolgreich sein könnten. News4teachers

Gymnasium als Modulsystem ohne Sitzenbleiben, Lehrer als Lerncoaches: Lehrerverband legt umfassendes Reformkonzept vor

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei
80 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
Mika BB
1 Tag zuvor

Meine Güte, dann macht halt eine Schule für alle und gut is. Und in fünf Jahren spätestens wird man feststellen (weil es natürlich nicht mehr Personal gibt), dass es noch schlimmer ist als jetzt, weil die dann noch stärkere Heterogenität es unmöglich macht, irgendwie Wissen zu vermitteln. Aber dann kann man wieder sagen: „Das konnte ja keiner kommen sehn!“.

Mir ist das so dermaßen egal, ob ich am Gym oder in der Oberschule oder sonstwo unterrichte. Für Grundschule bin ich nicht ausgebildet, ebenso habe ich keinerlei validen therapeutischen Kenntnisse und Fähigkeiten, die man (zumindest hier) an Oberschulen durchaus brauchen kann, aber sowas interessiert eh keinen Bildungspolitiker in Regierungsverantwortung.

Canishine
21 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Meine Güte, dann macht halt eine Schule für alle und gut is.“ So denke ich auch.
Das Problem mit all den Forderungen ist: Wer übernimmt die Verantwortung?

Riesenzwerg
20 Stunden zuvor
Antwortet  Canishine

Niemand.

Wenn etwas klar und transparent, weil jahrzehntelang nicht nur anekdotisch bewiesen, dann ist es die Verantwortungungslosigkeit.

Hysterican
3 Stunden zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Und es gilt für mich das, was hier schon häufig beschrieben wurde:
Für etwas, auf das ich keinerlei Einfluss habe, kann und werde ich keine Verantwortung übernehmen.

Das ist die einzig logische Konsequenz, die man aus der stetig eimgeübten und praktizierten Verantwortungslosigkeit seitens der Bildungspolitik und der Bildungsverwaltung ziehen kann / muss.

HarneEinrichson
17 Stunden zuvor
Antwortet  Canishine

Eigentlich doch eine recht unnötig Frage. Im Zweifelsfall ist immer die einzelne Lehrkraft verantwortlich

Mika BB
1 Tag zuvor

„ Stattdessen fordert der Verband stärker gemeinsame Entscheidungsprozesse zwischen Lehrkräften, Eltern und Kindern.“

Aaahja. Und wie genau stellt der BLLV sich ein geeignetes Übertrittsverfahren vor? Das geht aus dem Artikel nicht hervor.

„ Entscheidend seien individuelle Stärken, Entwicklungsmöglichkeiten – und die Frage, in welcher Lernumgebung Kinder langfristig erfolgreich sein könnten.“

Ja, einverstanden. Und, wie macht man daraus ein geeignetes Übertrittsverfahren? Ich hätte gern konkrete Vorschläge statt Geld fürs Phrasenschwein.

Oder solls eine Schule für alle sein, für die man dann kein Übertrittsverfahren braucht? Okay, dann nennt es halt so!

S.B.
17 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Die Eltern entscheiden schon genug mit.

Alese20
2 Stunden zuvor
Antwortet  S.B.

Und genau was dürfen Eltern Ihrer Meinung nach im Schulsystem entscheiden? Genau – gar nichts.

HarneEinrichson
17 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Ich kann mir vorstellen, dass mit dieser Formulierung Lernentwicklungsgespräche gemeint seien könnten

Mika BB
1 Stunde zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Davon gehe ich aus. Aber: was sollen dann Kriterien für den Übertritt sein? Das wird dann wachsweich, und bringt im Endeffekt noch mehr (ungeeignete) Kinder aufs Gym, deren Eltern sich den Anwalt leisten können. Ein Schlag in die Fresse von Chancengleichheit.

dickebank
1 Stunde zuvor
Antwortet  Mika BB

Höhe der Spende an den Förderverein des GY.

ed840
1 Tag zuvor

nicht sinnvoll auf die Ergebnisse weniger Prüfungen in drei Fächern reduzieren.

Das wäre dann eine konträre Sicht zu den Stimmen, die sich über zu viele Prüfungen und zu viel Stress in der 4. Klasse in Bayern beklagen.

Andere Bundesländer setzten bereits auf solche Verfahren. “

Dass andere Bundesländer andere Verfahren einsetzen sagt m.M. aber noch nichts über den Erfolg aus.

In Bayern erfüllten z.B. bei IQB-2024 bei den SuS an Gymnasien 87% die Regelstandards für den mittleren Schulabschluss, 11,2% den Optimalstandard. In einem anderen großen Bundesland, in dem die Übertrittsentscheidung nach  mindestens zwei Beratungsgespräche über die individuelle Lernentwicklung und die mögliche Schullaufbahn erfolgt, waren es 57% / 1,4% .

Das spricht m.M. nicht unbedingt dafür, dass dort eine bessere Verteilung stattfand.

In einem anderen Bundesland, das als besonders gerecht eingestuft wird, schnitten SuS aus der unteren Schicht bei IQB-2024-Mathematik über 40 Pkt schlechter ab als die Pendants in Bayern, SuS mit Migrationshintergrund bei IQB-2022-Lesen um über 50 Pkt schlechter als in Bayern.

Im “gerechten” Bundesland blieben auch über 57% mehr junge Menschen ohne SEK-II-Abschluss als im “ungerechten” Bayern.

Aber ob man solche Kriterien bei der Meinungsbildung berücksichtigen will, ist natürlich individuell verschieden.

Tanya
1 Tag zuvor

als ob es vorher keine Absprachen gab, kein Miteinander oder Elternarbeit.
Mika dir stimme ich zu, es wird immer heterogener und darauf gibt es keine Antwort. Baulich sind da die Schulen auch nicht ausgestattet für.
Sie wollen jetzt alle Module und aufbrechen. Das ist sicher ein Baustein, also 1/3 in Klasse und Gruppe, 1/3 Digital online-Unterricht und 1/3 eigenes Arbeiten mit Lernbegleitung.
Wie seht ihr das? Manche Schulen sind so heterogen, da sind die Lehrer weglaufen. Die machen jetzt auf SOL, 90 Min, pro Tag. Die Lehrkraft sitzt am Rand und kann Fragen beantworten. Man macht es einfach, weil die Lehrkräfte nicht mehr konnten. Ist das nicht traurig?
Dazu kommt der Berg mit dem Unattraktiven! Und der wird immer größer. Hatten gestern eine Kollegin, die geweint hat, fuhr zur Schule, fand keinen Parkplatz und ihr Wagen wurde dann abgeschleppt. Tja, das passiert vielen im Homeoffice nicht. Der Wagen bleibt in der Garage, du schläfst länger, hast weniger Stress und Zeitverbrauch. 1-2 Tage lohnen sich voll.
GenZ hat‘s erkannt. 5 Tage, 50 Stunden vor Ort passt da nicht rein :-O 🙁

Arabella A.
23 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

Das frage ich mich auch. Schule, Konferenzen, Abitur. Alles ‚Budenzauber‘ vor Ort.
Warum bekommen wir Konferenzen generell nicht digital hin? Warum gibt es keine Abientlastung? Morgens Schule, nachmittags Konferenzen und abends Korrigieren klappt nicht. Kopf streikt!!
Und na klar, das ist Hohn. Da fährst du 5 Tage hin, hast den ‚Budenzauber‘ und andere feiern ihre 3 Tage Homeoffice und zahlen keine Abschleppgebühr. Ob Blitzer, Strafen oder was weiß ich. Eine Zweiklassenarbeitsgesellschaft ist somit entstanden!!

Marr
23 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

Ach du meine Güte 🙁 🙁
Das tut mir furchtbar leid für die Kollegin. Da hat sie schon nen stressigen Job, fährt dann weit und wird abgeschleppt. Das muss blanker Hohn sein, wenn sie ihr Umfeld im Homeoffice sieht. So ist dann Schule. 🙁
Richte ihr trotzdem alles Gute aus bitte! 🙂

PetraOWL
22 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

Gruß aus Lippe! Ein Wahnsinn
Tut mir echt leid und zeigt ein systemisches Problem zwischen Homeoffice und den Leuten, die noch vor Ort malochen. Die Gehälter wurden nicht angepasst und so passiert es, dass die Homeofficejobber wie Hasi viel mehr verdienen als Lehrer, die auch noch in Präsenz arbeiten und für die meisten Fahrtwege zwischen 15,20,30,45 Min. anstehen, oder?
Jaa Abitur, alles in Präsenz, nichts geht digital, 41 Stunden contra 35.
Wünsche dir trotzdem ein angenehmes und erholsames Korrekturwochenende.
Viele hier verstehen sowas ja nicht.
Eure Peti

Realist
22 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

Hatten gestern eine Kollegin, die geweint hat, fuhr zur Schule, fand keinen Parkplatz und ihr Wagen wurde dann abgeschleppt.”

Unerhört! Zeigt aber nur, dass Lehrer immer noch zuviel verdienen. Deutschlandticket sollte reichen!

Realistin
20 Stunden zuvor
Antwortet  Realist

oder gleich ins Homeoffice gehen.
Klügere Wahl 😉
deshalb:
4-Tage Woche
30% Homeschooling, online-Unterricht
DB&GK digital
Gehälter 17 % rauf
Tankrabatt

Philanthrop
19 Stunden zuvor
Antwortet  Realistin

Die HO-Trolle der Kultusministerien sind wieder aktiv, indem sie den Lehrerberuf lächerlich machen. Vielen Dank für garnichts.

PetraOWL
47 Minuten zuvor
Antwortet  Philanthrop

und sie haften am Status Quo, sehen sie nicht, wie sich die Arbeitswelt verändert hat und wie die junge Generation flexibles Arbeiten einfordert? geht das alles an ihnen vorbei? Sehen sie keinen Lehrermangel?

Mika BB
22 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

Meine Güte, kann der Ersteller seinen Agenten mal bitte optimieren? Das ist ja armselig, was der leistet. Ich will doch wenigstens Spaß haben, wenn ich solchen Botmist schon lesen muss.

Marion
19 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Jaaa, vor allem bei PetraOWL schafft er es nicht, einen glaubhaften, in sich schlüssigen roten Faden durchzuziehen.
Neulich war Hasi noch von irgendwo runtergesprungen – Petra hatte ihm den Laufpass gegeben, nachdem er gefeuert worden war, weil seinen Job die KI übernommen hatte und er nur noch ungepflegt auf dem Sofa rumlungerte.
Sie hat dann Schnucki kennengelernt, den aufstrebenden Schlagerstar, der demnächst ganz groß rauskommt. Die Homestory in der Bunten mit Fotos der beiden von Petras Blümchenterasse war auch schon im Kasten.
Und jetzt doch wieder Hasi? Im Homeoffice? Ich dachte der hatte einen Job als Kabelträger in Schnuckis Schlagershow in Aussicht?
Ich blick da nicht mehr durch. Sehr unglaubwürdig, das Ganze.

PetraOWL
49 Minuten zuvor
Antwortet  Marion

also mein Hasi ist dieses Wochenende bei mir, wir sind in Lippe (NRW) und wir möchten den Grill anschmeißen. Die Blümchenterrasse ist herrlich, den Fischis geht es gut und wir lieben Homeoffice. Er hat es halt, ich nicht! Er wird besser bezahlt, ich nicht! Er geht früher in den Ruhestand, ich nicht! Er hat 35 Stunden Woche, Ich nicht!

Maybe
9 Minuten zuvor
Antwortet  PetraOWL

Manchmal konnte ich ja noch drüber lachen, aber der ist tumb.
Botbotbotbot – botbotbotbot – bot

nurmalso
17 Stunden zuvor
Antwortet  Tanya

nur mal so: SOL, Lehrer*in sitzt am Rand und kann Fragen beantworten.
Ist an Gesamtschulen im Stundenplan und schweißtreibender als Fachunterricht. Jedenfalls wenn man möchte, dass die SuS auch etwas tun.
Ich weiß, dass das auch anders geht. Musste mir einen Teil meiner DAZ-Schüler*innen immer zusammenklauben, weil die nicht freiwillig kamen. Und da DAZ in die SOL-Stunden gelegt wurde, musste ich in diesen Stunden nach ihnen forschen. Tja, da saß die Lehrkraft mit privatem Handy am Rand, hätte vielleicht Fragen beantworten können, wenn denn jemand eine gehabt hätte… Hatten sie nicht, lagen z.T. auf den Tischen, mit dem Handy in der Hand, spielten Karten. Chillig für beide Seiten. Für so etwas werde ich nicht bezahlt!!
Hinzu kommen dann noch die Klagen, dass die armen SuS ja so überlastet sind mit viel zu vielen SOL-Aufgaben, die sie in den dafür angesetzten Stunden nicht schaffen, und dann zu Hause…

PetraOWL
48 Minuten zuvor
Antwortet  nurmalso

machen wir einfach die 35 Stunden Woche

Lera
23 Stunden zuvor

Ab welchem Alter und wie kann man denn “valide” aufteilen? Oder gar nicht?

Canishine
21 Stunden zuvor
Antwortet  Lera

War da nicht neulich irgendetwas mit 21-22, was die Gehirnentwicklung angeht?

Katinka
19 Stunden zuvor
Antwortet  Canishine

Sogar bis 25.

ed840
20 Stunden zuvor
Antwortet  Lera

Kommt vermutlich auf verschiedene Faktoren an, u.a. auch auf das biologische Geschlecht.

Ulla
23 Stunden zuvor

Der Druck entsteht vor allem durch Eltern, die ihr Kind in eine Schulform zwingen wollen, die nicht passt. Es gibt schon jetzt ausführliche Betatungsgespräche zwischen Eltrrn und Grundschullehrern, und vorher auch schon halbjährliche Elternsprechtage. An Austausch mangelt es nicht.
Wer der Meinung ist, dass Heterogenität eine Schulkasse vor allem bereichert, kann gerne mal für eine Weile in einer Grundschulklasse mit 30 Kindern hospitieren. Ich weiß schon lange nicht mehr, wie ich den verschiedenen Ansprüchen vor allem mit Integration und Inklusion gerecht werden kann. Und: Nein, wir haben bei uns keine multiprofessionellen Teams.

ed840
22 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Der Druck entsteht vor allem durch Eltern, die ihr Kind in eine Schulform zwingen wollen, die nicht passt.

Der Anteil Eltern, die ihre Kinder bei der Schulwahl überfordern, scheint in Bayern weniger groß zu sein als in anderen BL, denn in BY wechseln nur ca. 73% der SuS mit den nötigen Notenschnitten dann auch tatsächlich auf ein Gymnasium.

Auch der Anteil SuS an Gymnasien, die bei den IQB-Tests nicht die Regelstandards für den mittleren Schulabschluss erfüllen, ist in den anderen Bundesländern wesentlich höher .

Auch in Bundesländern in denen nach der 6. Klasse eine sogenannte “Abschulung” von SuS mit unzureichendem Leistungsstand erfolgt, erfüllen wesentlich mehr 9. Klässer an Gymnasien nicht die Standards.

Hysterican
3 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Abschulung nach der Orientierungsstufe?
Lächerlich !!!
Findet doch gar nicht mehr statt!
Und zwar weil die Realschulen z.B. ihre 5.Klassen randvoll machen, nach der 6 nicht an Hauptschulen (gibts ja eh kaum noch) oder “Gemeinschaftsschulen” abgeben, die ebenfalls ihre 5.Klassen randvoll machen und ebenfalls gar keine Kapazitäten für die Aufnahme von “gescheiterten Gymis” haben, was dann bedeutet, dass die Unterstufenkoordination den KuK, die defizitäre Noten erteilen, explizit auffordern, noch mehr zu fördern.
Diese Kinder sind dann bis zum Ende der Sek1 Dauerthema in allen Noten- und Prognosekonferenzen – werden im Zweifelsfall irgendwie in den nächsten Jahrgang mitgenommen und quasi durch die Schule getragen.

Bayerische Eltern
21 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Das Schulsystem selbst übt erheblichen Druck im Übertrittsverfahren auf die Kinder aus:
Es verlangt bis zu 33 oder 34 Leistungsnachweise von Okt bis Apr!
Alles was Recht ist, das ist schon unanständig!
Das gehört zurückgefahren!

dickebank
20 Stunden zuvor

Bayrisches Problem, hausgemacht.

Bayerische Eltern
20 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Ganz genau, um sich auch ganz, ganz ganz sicher zu sein auf welche Schulform das Kind wirklich passt qausi jede Woche zwischen Okt bis Apr 1 Leistungsnachweis.

Der Probendruck durch die Schulen entlädt sich dann bei den Kindern in den Wochen danach.
Kann man schön beobachten was das mit den Kindern macht…

dickebank
20 Stunden zuvor

Und am Ende kommen schwer zu vermitteln Problemfälle wie Söder, Dobrindt, Scheurer etc. dabei heraus.
Anscheinend taugt das bayrische Bildugswesen doch nicht so viel.

ed840
31 Minuten zuvor
Antwortet  dickebank

Ob man in NRW auf Absolvent*innen von Gymnasien in Versmold, Kamen , Herten etc. besonders stolz ist, werden Sie besser wissen als ich.

DerechteNorden
7 Stunden zuvor

Sie wissen doch, “Nur die Harten kommen in den Garten”. In Bayern “aufs Gymnasium”.
Das finden hier auch die meisten Forist*innen, weshalb es wahr sein muss.

ed840
2 Stunden zuvor
Antwortet  DerechteNorden

“Nur die Harten kommen in den Garten”. In Bayern “aufs Gymnasium”.

Zumindest gibt es in der 9. Klasse Gymnasium in Bayern deutlich weniger SuS, die nicht mal die Regelstandards für den MAS schaffen als in Bundesländern mit anderen Maßnahmen beim Übertritt nach der GS.

Man kann es aber je nach individueller Ansicht auch besser und gerechter finden, wenn 43% diese Standards nicht schaffen als wenn es nur 12,5% sind.

Mika BB
5 Stunden zuvor

In wie vielen Fächern erfolgen denn diese Leistungsnachweise?

ed840
20 Stunden zuvor

Das gehört zurückgefahren!

Wenn man den Artikel liest, scheint der BLLV die Anzahl der Leistungsnachweise eher gegenteilig zu beurteilen.

nicht sinnvoll auf die Ergebnisse weniger Prüfungen in drei Fächern reduzieren.

Bayerische Eltern
19 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Gibt auch Schulen da läuft der Übertritt mit 18 oder 19 Proben, vielleicht meint er die 😉

24 oder 25 Leistungsnachweise laut Grundschullehrern völlig ausreichend

33 oder 34 und damit 30% Differenz zu den niedrigsten ist schon obszön unanständig.

Katinka
19 Stunden zuvor

Wo ist das denn der Fall? Bei meinen Kindern waren es 18 Proben in Klasse 4, darunter z.B. auch eine Hörprobe, wo sie einfach einen Hörtext gehört haben und Fragen dazu beantworten mussten.

RSDWeng
23 Stunden zuvor

Ich war Lehrer (= Wissensvermittler, Erzieher und Berater) und kein Lerncoach. Dieses Wort ist für mich eine Beleidigung!!!

Mika BB
18 Stunden zuvor
Antwortet  RSDWeng

Vielleicht sollte das auch „Lärmcouch“ heißen? Man weiß es nicht…

RSDWeng
2 Stunden zuvor
Antwortet  Mika BB

Sehr gute Bemerkung; der Lärmpegel in den Schulen soll heutzutage – auch bedingt durch offene Unterrichtsformen – relativ hoch sein.

dickebank
1 Stunde zuvor
Antwortet  RSDWeng

Na irgendwie müssen die Fehlzeiten wegen Tinitus doch gerechtfertigt werden.

Lera
22 Stunden zuvor

“Die Kritik erhält zusätzliche Brisanz, weil sie von einem Verband kommt, der selbst die Grundschulen vertritt.”

Der bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband vertritt nicht DIE Grundschulen.

Nichtmal die bayerischen.

Vielleicht behaupten die das.

Aber fragen Sie doch mal an 10 Grundschulen nach. Sie werden überrascht sein.

Ich kann schon verstehen, dass die Welt komplex ist und man nicht x Einzelmeinungen berücksichtigen kann – da sind Verbände natürlich prima, das reduziert so wunderbar die Komplexität.

Und MAN kann auch sagen: Wer sich nicht organisiert, hat halt keine (sehr laute) Stimme, das ist Demokratie.

Aber kann bzw. sollte ein Medium mit journalistischem Anspruch und dem Namen “news for teachers” das?

Vielleicht Verbandsgläubigkeit etwas reduzieren und mal so richtig old school recherchieren, das wäre doch was. Nix für ungut.

Götz
21 Stunden zuvor

Statt von “Selektion” könnte man auch von “Allokation” sprechen, aber Ersteres transportiert natürlich die gewünschte Konnotation mit der Praxis von Massenmördern.

Gudrun
21 Stunden zuvor

“Bildungsforscher weisen seit Jahren darauf hin, dass Übergangsempfehlungen stark von sozialen Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören Bildungsnähe der Eltern, regionale Schulstrukturen oder unterschiedliche Erwartungen an bestimmte Schularten.” Da werden doch alle anderen Wege ausgeklammert, die Schülern außerdem noch zur Verfügung stehen. Ein klassisches Beispiel sind Schüler mit Migrationshintergrund: Da reichen die Deutschkenntnisse oft nicht für den Übertritt, aber wenn man dann später an die Unis schaut, dann trifft man sie wieder. Sie konnten einen der vielen anderen Wege für sich nutzen. Krau schrieb in einem seiner Artikel, Studien zur Abhängigkeit des Schulerfolgs von den sozialen Faktoren seien mit Vorsicht zu genießen. Denn die Chancengerchtigkeit eines Bildungswesens könne nicht nur am Gymnasialübertritt festgemacht werden. Dass ein Wechsel später stattfinden kann, spricht ebenfalls nicht gegen das Übertrittsverfahren, denn Schüler können aus sehr vielen verschiedenen Gründen die Schulform wechseln, Gründe, die mit der Schule oft gar nichts zu tun haben. Was die Unterschiede in den Regionen angeht, da denke ich, dass verbindlich vorgegebene Aufgabenpools diese beseitigen können, weil Lehrkräfte dann stärker an den Stoff und an das Anforderungsniveau gebunden sind. “Stattdessen fordert der Verband stärker gemeinsame Entscheidungsprozesse zwischen Lehrkräften, Eltern und Kindern.” Wie gut das funktioniert, zeigt eine Rückmeldung aus Baden Württemberg: Da wird vom Philologenverband schon seit längerer Zeit gefordert, doch endlich den Elternwillen abzuschaffen, denn, so die Begründung, auf das Gymnasium kämen reihenweise Kinder, die nicht dorthin gehören würden und wieder zuückgeschickt werden müssten.

dickebank
20 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Weil richtige GY eher ein klassisches Sprachprofil mit Lateinisch oder Altgriechisch bevorzugen – und eben keine Deutschförderung, ganz zu schweigen von Deutsch als Zielsprache für Minderheiten.

Schotti
20 Stunden zuvor
Antwortet  dickebank

Ein witziges Selbstverständnis. Wir sind zwar eine öffentliche Schule, wollen aber den Schülern kein Deutsch beibringen.

dickebank
19 Stunden zuvor
Antwortet  Schotti

Eben, ausreichende Kenntnisse der Unterrichtssprache in Schrift und Wort vorausgesetzt.

ed840
20 Stunden zuvor
Antwortet  Redaktion

Und wie viele bleiben mit dem Umweg auf der Strecke?”

Das hängt von den jeweiligen Bundesländern ab.

Bei den SuS ohne deutsche Staatsangehörigkeit ohne mind. ESA waren es 2024 zwischen 11,6% bis 38,1%.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Oha! Das schreit ja nach Handlungsbedarf, wie im Artikel beschrieben!

ed840
2 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich hätte allerdings keinen Bedarf, dass diese Quoten in Bayern auf Werte wie z.B. in BW steigen würden und schon gar nicht auf Werte wie in SH, TH oder ST.

DerechteNorden
7 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Könnten Sie Ihre Quelle bitte verlinken? Danke!

ed840
3 Stunden zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Einer höflichen Bitte komme ich gerne nach:

https://www.insm.de/bildungsmonitor-2025/integration/schulabbrecherquote-auslaender

Interessant finde ich auch, dass diese Quoten in Bundesländern mit niedrigem Anteil an SuS mit Migrationshintergrund besonders hoch sind.

ed840
19 Stunden zuvor
Antwortet  Gudrun

“Ein klassisches Beispiel sind Schüler mit Migrationshintergrund”

Hier auf n4t wurde erst kürzlich über eine Studie berichtet, bei der die Wissenschaftler keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Art des Schulabschlusses erkennen konnten.

Sepp
19 Stunden zuvor

„Es ist nicht so, dass Kinder immer dort bleiben, wo sie jetzt hinplatziert werden“, sagte Fleischmann im Gespräch mit Radio Oberland. Die hohe Zahl späterer Schulwechsel zeige vielmehr, dass die Entscheidungen häufig nicht dauerhaft trügen. Der Verband schreibt ausdrücklich von „zu vielen Fehlentscheidungen“.

Ich habe den Eindruck, dass man innerhalb einiger Wochen in der 5./6. Klasse einen Eindruck haben kann, wer es zum erweiterten Sek I-Abschluss und in die Oberstufe schaffen wird.
Es geht dabei auch nicht um punktuelle Leistungen in einer Arbeit, sondern um Indikatoren wie Arbeits- und Sozialverhalten sowie Organisationsfähigkeit.

Wer kennt nicht von Kollegen Aussagen wie “Das wäre für mich ein toller Realschüler” oder “Sie ist nicht herausragend, aber sehr fleißig und wird sicher … schaffen.”?
Wenn man die Schüler über Jahre begleitet, wie an Gesamtschulen üblich, sieht man, dass solche Einschätzungen meist passen.

Aspekte der Persönlichkeit wie Motive sind oft in der Grundschule schon stark gefestigt. Warum sollten also Grundschullehrkräfte, die “ihre” Kinder über Jahre mit vielen Stunden pro Woche begleiten, nicht ein gutes Gefühl dafür haben, was ein Kind erreichen kann?

Das Problem ist doch eher, wenn Eltern den Einschätzungen von Lehrkräften nicht vertrauen und die Kinder dann in ungeeignete Schulen schicken.

Cornelia
1 Stunde zuvor
Antwortet  Sepp

Ich gebe Ihnen im großen Ganzen recht.
Aber jede Grundschullehrkraft, die öfters mit Übergangsverfahren betraut ist, weiß auch, dass es einzelne Schüler gibt, bei denen diese Entscheidung wirklich schwer zu treffen ist. Und im Einzelfall hat man dann eben nicht dieses sichere oder gute Gefühl.
Und nicht immer kennt man die Schüler jahrelang, denn manchmal muss man auch eine vierte Klasse neu übernehmen.

Rainer Zufall
18 Stunden zuvor

Glauben? Es ist wissenschaftlich nachgewiesen.
Wir handeln wider besseren Wissens gegen die Bildungsbiografie unserer Kinder, da helfen auch nicht unbelegte Phantasien, Gymnasiast*innen wären zu doof, um zwei weitere Jahre in der Grundschule zu bestehen

ed840
2 Stunden zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Es ist wissenschaftlich nachgewiesen.”

Stimmt. Zumindest wurde hier auf n4t über eine Studie berichtet, dass Kinder mit ähnlichem Kompetenzlevel an gymnasialen Schulformen höhere Lernzuwächse erreichen als an nichtgymnasialen Schulen. .

Sepp
1 Stunde zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie sind doch für individuelle Förderung.
Also warum sollte ein Schüler noch länger als nötig auf niedrigerem Niveau rumdümpeln und in seinen Fähigkeiten zwei Jahre nicht optimal gefördert werden, wenn es auch anders ginge?

Den massiven Unterschieden kann man in der Grundschule kaum gerecht werden, also wird sich eher nsch unten orientiert.

Niedersachsen hatte vor Jahren die 5./6. Klasse als Orientierungsstufe, in der zumindest einige Fächer in äußerer Differenzierung (G-/E-Kurse) unterrichtet wurden.
Das wäre ein Kompromiss aus gemeinsamem Lernen im Klassenverband und individueller Förderung.

GriasDi
17 Stunden zuvor

Dann macht es halt nach der 6ten.

Achin
8 Stunden zuvor

Eine Mitarbeitervertreterin fordert Mehrarbeit für die Berufsgruppe, die sie vertreten will…

Nick
7 Stunden zuvor

Die in Deutschland recht frühe Aufteilung hat im EU-Vergleich überhaupt keinen Beleg dafür erbracht, dass wir dadurch in Sachen Bildung die Nase vorn haben. Zudem gibt die Haushaltslage in Bund und Ländern keinen Grund zum Optimismus dafür, dass aktuell und künftig vordergründig in die Bildung investiert werden wird. Fazit: gemeinsames Lernen aller Schüler bis Klasse 10!

ed840
3 Stunden zuvor
Antwortet  Nick

“dass wir dadurch in Sachen Bildung die Nase vorn haben.”

Wenn Sie mit “wir” die Bundesländer meinen, die weder Sachsen noch Bayern heißen, dann wäre das wohl so.

Nick
2 Stunden zuvor
Antwortet  ed840

Mit “wir” meine ich das aktuelle deutsche Bildungssystem im Vergleich zu anderen EU-Länder… Zwischen Sachsen und Bayern muss man auch noch diffenzieren. Bayern benötigt das G9-Gymnasium, Sachsen lediglich das G8. Die Schüler aus Sachsen sind damit eindeutig schlauer.

ed840
1 Stunde zuvor
Antwortet  Nick

meine ich das aktuelle deutsche Bildungssystem im Vergleich zu anderen EU-Länder”

Ich kenne nur 16-Bundesländer mit 16 Bildungssystemen.

ich weiß auch wie SuS aus Sachsen und Bayern bei IQB im Vergleich zum Schnitt der DE-16 abschneiden und wie die anderen EU-Länder bei PISA im Vergleich zu DE-16 stehen.

Bayern benötigt das G9-Gymnasium, Sachsen lediglich das G8. “

Müssten nach Ihrer Logik dann 9. Klässer an Gymnasien aus BL mit G8 dann nicht höhere Werte erzielen als die Pendants aus BL mit G9?

Sepp
1 Stunde zuvor
Antwortet  Nick

Deutschland war mal eine Bildungsnation, mit gegliedertem Schulsystem. Trotz aller Verschlimmbesserungen haben unsere Schüler immer mehr Anschlussprobleme in Ausbildung und Uni.

Woher nehmen Sie dann den Beleg, dass es zielführend ist, alle Schüler – ungeachtet ihrer Potentiale und Leistungen – gemeinsam zu unterrichten?

dickebank
1 Stunde zuvor
Antwortet  Redaktion

Als Heeresgruppen gebildet wurden.

Unfassbar
7 Stunden zuvor

Das Problem ließe sich auf zwei Arten problemlos lösen:
A) Einheitsschule mit einheitlichen Abschlüssen. Daraus folgen Eignungstests an Hochschulen und Ausbildungsstätten, die sehr viel stärker sieben als das heutige System mit Inhalten, die privat zusätzlich gepaukt werden müssen.
B) Viel stärker siebender Unterricht in der Grundschule, damit ab spätestens Ende Klasse 3 klar ist, welche Schulform maximal drin ist. Die Lehrpläne von ungefähr 1990 sollten dafür reichen, notfalls 1980.

Cornelia
3 Stunden zuvor
Antwortet  Unfassbar

Und was wollen Sie mit den Schülern machen, die Sie aussieben?

TaMu
1 Stunde zuvor
Antwortet  Cornelia

Das ist doch wohl eindeutig: Gymnasium, Realschule, Hauptschule. 1980 – 1990 hat das noch funktioniert. Man durfte später immer nach oben oder unten wechseln. Wer in der Schule fleißig und gut war, konnte auch nach der Haupt- und Werkrealschule noch das Abitur machen.

TaMu
1 Stunde zuvor

Was für ein „hoher Druck“ liegt eigentlich auf Familien, in denen das Kind eine Real- oder Hauptschulempfehlung hat und das in der Grundschule nur mittelmäßig mitkommt, das Hausaufgaben nicht ordentlich weitgehend alleine anfertigt und auf jede Arbeit richtig viel lernen muss, um eine 3 oder besser zu schaffen?
Ich erlebe alle Elternhäuser entspannt, die ihre Kinder auf die entwicklungsentsprechende und empfohlene weiterführende Schule gehen lassen.
Erfahrungsgemäß sind die Kinder an den empfohlenen Schulen zumindest zunächst gut aufgehoben. Was es meiner Meinung nach immer geben muss ist die Möglichkeit, zum Halbjahr oder am Schuljahresende die Schule zu wechseln und gegebenenfalls die Klasse an der nächsthöheren Schulart zu wiederholen.
Was ich kontraproduktiv finde, sind Aussagen, die nahelegen, dass die Einstufung in eine von drei Schularten nach der vierten Klasse in Beton gegossen und unveränderbar sei und deshalb falsch sei.
Ich erlebe erstaunlich viele junge Menschen, die ihr Abitur erreichen, obwohl sie nach der vierten Klasse nicht direkt auf das Gymnasium gegangen sind.