Start Politik Yad Vashem: Verfälschte Geschichte im Auftrag von Israels radikaler Regierung?

Yad Vashem: Verfälschte Geschichte im Auftrag von Israels radikaler Regierung?

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FRANKFURT/MAIN. Die Politik fühlt sich „geehrt“, Zustimmung kommt aus allen politischen Lagern: Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem will mit zwei Bildungszentren in Deutschland – in München und in Leipzig – aktiv werden, die sich ausdrücklich auch an Schülerinnen und Schüler richten. Doch aus Reihen derjenigen, die sich bislang aktiv um die Erinnerungskultur hierzulande gekümmert haben, werden zunehmend skeptische Stimmen laut: Worum geht es bei dem Projekt denn überhaupt? Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Prof. Meron Mendel, wird nun in einem Gastbeitrag für den „Spiegel“ deutlich.

„Der Fluch“: Israels Premierminister Benjamin Netanyahu bei einer Rede vor der UN-Vollversammlung im September 2025. Foto: Shutterstock / noamgalai

„Deutschland fühlt sich geehrt. In München und Leipzig sollen Außenstellen der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem eröffnen. Doch dabei wird Entscheidendes ignoriert – und genau darüber müssen wir jetzt sprechen“, schreibt Mendel. Tatsächlich: Die Zustimmung ist parteiübergreifend. Im sächsischen Landtag hatten sich im Februar alle Fraktionen für die Bewerbung Leipzigs ausgesprochen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) würdigten die israelische Entscheidung als „Ehre“.

Die Idee für die Außenstellen war noch unter der Bundesregierung von Olaf Scholz (SPD) entstanden und wurde mittlerweile auch im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung verankert. Dort wird das Vorhaben als Beitrag gegen Holocaust-Relativierung und Antisemitismus beschrieben.

Auch Mendel bestreitet nicht, dass es gute Gründe für die Initiative gibt. „Sei es ihre symbolische Bedeutung oder die nachweisliche Expertise von Yad Vashem im Bereich der Holocaustvermittlung. Doch man sollte spätestens jetzt auch unbequeme Fragen zur Projektarchitektur stellen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welchen Einfluss die israelische Regierung, die aktuell von Rechtsradikalen dominiert wird, auf die pädagogische Arbeit der Außenstellen haben könnte.“ In Deutschland werde die Einrichtung häufig als unabhängige Gedenkstätte wahrgenommen. Diese Vorstellung greife jedoch zu kurz.

„Laut dem israelischen ‚Yad-Vashem-Gesetz‘ ist die Gedenkstätte direkt der Regierung unterstellt und hat den Auftrag, das offizielle staatliche Narrativ über die Geschichte zu vermitteln. Der Vorsitzende wird direkt vom Ministerpräsidenten ernannt“, so Mendel. Vor diesem Hintergrund verweist Mendel auf den heutigen Vorsitzenden Dani Dayan, der lange als Vertreter der israelischen Siedlerbewegung aktiv war. Dayan sei 2021 noch als vergleichsweise moderater Kandidat betrachtet worden. Angesichts der politischen Entwicklung in Israel sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass künftige Ernennungen deutlich weiter rechts ausfallen könnten.

„Die Regierung in Jerusalem bewies in der Vergangenheit immer wieder, dass sie keine Hemmungen hat, sich in die deutsche Erinnerungskultur einzumischen, um ihre Interessen durchzusetzen“

Sensibel wird die Debatte aus Mendels Sicht durch den Umgang der israelischen Regierung mit historischen und erinnerungspolitischen Fragen. Er erinnert an eine Rede des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu aus dem Jahr 2015, in der dieser dem Großmufti von Jerusalem eine Mitschuld am Holocaust zugeschrieben habe. Die von Netanyahu geschilderte Szene finde sich jedoch in keiner historischen Quelle. Daraus leitet Mendel eine grundsätzliche Warnung ab: „Die Befürchtung, dass eine israelische Regierung die Yad-Vashem-Außenstellen in München und Leipzig dafür nutzen wird, solche Thesen in Deutschland zu verbreiten, ist daher nicht unbegründet. Die Regierung in Jerusalem bewies in der Vergangenheit immer wieder, dass sie keine Hemmungen hat, sich in die deutsche Erinnerungskultur einzumischen, um ihre Interessen durchzusetzen.“

Als Beispiele nennt er den Druck der Netanyahu-Regierung auf die Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Jüdischen Museum Berlin sowie die Intervention des israelischen Botschafters Ron Prosor gegen eine Rede des deutsch-israelischen Philosophen Omri Boehm bei einer Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald. Zudem verweist Mendel auf politische Initiativen der aktuellen israelischen Regierung, bei denen nach seiner Darstellung regelmäßig eine enge Verbindung zwischen Antisemitismusdebatten und aktuellen politischen Auseinandersetzungen um Israel hergestellt werde.

Trotz seiner Kritik spricht sich Mendel ausdrücklich nicht gegen eine Präsenz der israelischen Gedenkstätte in Deutschland aus. „All dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass Yad Vashem keinen Platz in der zukünftigen Gedenklandschaft der Bundesrepublik bekommen sollte. Es liegt jedoch in der Verantwortung der Initiatoren, zu garantieren, dass diese Orte nicht politisch instrumentalisiert werden.“

Mendel schlägt vor, den Auftrag der Außenstellen „auf die Vermittlung der NS-Vergangenheit klar [zu] begrenzen, um Einflussversuche auf tagespolitische Themen zu verhindern“. Als weitere Möglichkeit nennt er „die Einbettung der Außenstellen in bereits bestehende und erfahrene Einrichtungen mit dem Schwerpunkt Holocaustvermittlung, wie das NS-Dokumentationszentrum in München“. Vor allem aber fordert Mendel eine öffentliche Diskussion über Ziele und Struktur des Projekts. Mendel: „Es würde zunächst reichen, eine offene und kritische Debatte zu führen, damit wir nicht in einigen Jahren vor vollendete Tatsachen gestellt werden.“

Mit seinen Einwänden steht Mendel nicht allein. Bereits kurz nach Bekanntgabe der Standorte hatte auch der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Prof. Jens-Christian Wagner, Zweifel geäußert. Im Bayerischen Rundfunk kritisierte er einen „extrem intransparenten Vorgang“ und bemängelte, dass bislang weitgehend unklar sei, welche inhaltlichen Aufgaben die neuen Bildungszentren übernehmen sollen. Zudem verwies er auf unterschiedliche Voraussetzungen der Erinnerungsarbeit in Deutschland und Israel. Während in Israel die Perspektive der Opfer im Mittelpunkt stehe, richte sich die Bildungsarbeit in Deutschland an die Nachkommen der Tätergesellschaft. Gerade deshalb müsse genauer geklärt werden, welches Ziel die neuen Einrichtungen verfolgen sollen. News4teachers / mit Material der dpa

Sorge um Holocaust-Gedenken: Yad Vashem eröffnet Bildungszentren in Deutschland

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6 Kommentare
Ein Leser
12 Tage zuvor

Der Begriff ‚rechtsradikal‘ ist im deutschen Kontext eng definiert und bezeichnet Bestrebungen gegen die demokratische Grundordnung. Bei der israelischen Regierung handelt es sich um eine demokratisch gewählte Koalition mit teils sehr rechtsnationalen Parteien, aber nicht um ein rechtsradikales System im verfassungsrechtlichen Sinn. Eine präzise Differenzierung zwischen Regierung, einzelnen Koalitionspartnern und dem Staat ist hier notwendig. Andernfalls muss man sich durchaus dem Vorwurf stellen, dass hier israelkritische Meinungsmache im Vordergrund steht und keine sachliche Berichterstattung.

Herzliche Grüße

Ein Leser

Ein Leser
10 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nur um klarzustellen, ich kritisiere nicht, dass hier etwas geschrieben steht, was andere auch schreiben. Ich kritisiere, dass es geschrieben wurde, ohne die zugrunde liegenden Fakten differenziert und ausreichend zu belegen.
Im übrigens berufen Sie sich auf einen Artikel von Muriel Asseburg, die Kritikern zufolge Israel in die Nähe eines Apartheid Regimes gerückt hat und die damalige große Koalition inklusive Grünen und Linke dafür kritisiert hat, dass sie die BDS Bewegung als antisemitisch tituliert hat.

Arno Handke
12 Tage zuvor

Mein eigener Besuch in Yad Vashem vor Jahren war überaus eindrucksvoll. Dort wird dokumentiert, wie der millionenfache Mord an Juden durch das Regime der Nazis ablief, aber auch der „Gerechten unter den Völkern“ wird gedacht. Ich sehe nicht so recht, wie die israelische Regierung das missbrauchen wollen sollte, und vermute eher, dass Herr Mendel die derzeitige Regierung nicht mag.

Indra Rupp
12 Tage zuvor

Es gibt keine besseren oder schlechteren „Gruppen“ von Menschen!

Wenn der Sozialleistungsmissbrauch armer Menschen im Prozent dem Steuerhinterzug der Mittelschicht entspricht, dann ist alles normal. Wenn die Kriminalität von Migranten mit niedrigem Sozialstatus und evtl Flucht/Diktaturtrauma vergleichbar des Sozialverhaltens und der durchschnittlichen Kriminalität von Deutschen mit ähnlichen Problemen, zB Gewalt in der Familie/Plattenbaughetto ect ist, dann ist das normal.

Genauso normal ist es, dass die Urenkel von Tätern und Opfern, Nazis und KZ-Häftlingen ect, nicht ihren Vorfahren ähneln müssen.
Und weil es keine besseren und schlechteren Menschengruppen gibt, werden auch Opfer zu Tätern oder machen die gleichen Fehler wie andere, unter denen sie gelitten hatten . Arme, wenn sie plötzlich reich werden, Unterdrückte, wenn sie plötzlich Macht haben oder auch Frauen, wenn sie emanzipiert sind und zB die Benachteiligung von Jungen in der Schule zu wenig beachten oder eine Tochter favorisieren und über einen Sohn enttäuscht sind.

So kann es also auch sein, dass ein Nazi-Nachfahre ein besonders gutherziger Mensch ist und ein KZ-Häftlich-Nachkomme ein Schweinehund. Ein Mensch mit gesunden Beinen sehr sozial, einer im Rollstuhl sehr unsozial, usw.

Wir sind nicht Schuld an der Vergangenheit unseres Landes, wir sind dadurch nicht schlechtere Menschen, denn das war vor unserer Zeit, aber wir haben einen Erfahrungsschatz. Wer so eine Erfahrung hat, macht sich verantwortlich , daraus auch gelernt haben zu müssen!

Wir nehmen die Vergangenheit unseres Landes also als Warnsignal, gerade wir müssen es ob der Erfahrung besser wissen und auch ob der Erfahrung ein Vorbild sein. Wir müssen besonders engagiert in diesem Bereich sein und besonders wir achten die Opfer, deren Leid und was sich da noch bis heute durch deren Familienstammbaum bzw deren Nachkommen zieht. Urenkel, deren Vorfahren schreckliches erlebt haben und deshalb irgendwann nicht mehr da waren, keine neuen Bilder im Fotoalbum, die Großtante, die jedes Weihnachten in Wehklagen verfällt, weil da alles hochkommt. Der Onkel, dessen Kinder deshalb keine Großeltern hatten. Heimaufenthalte. Keine lustigen, sondern eher unschöne Erinnerungsgeschichten am Kaffeetisch. Alles das wirkt nach und über all dem steht das Unrecht selber, die Diskriminierung, dass Menschen einfach mit anderen Menschen so umgehen durften.

Dafür, das ist unser Erbe, nehmen wir Verantwortung, indem wir es besser wissen und die Fehler unserer Vorfahren nicht wiederholen. Die Gefahr ist immer da, denn so sind wir Menschen. Aber gerade wir müssen besonders auf der Hut sein, denn sonst haben wir den Fehler gleich zweimal in kurzer Zeit gemacht!

Also gehen wir auf die Straße, protestieren gegen Rechtsextremismus.
Auch wir brauchen hier Orientierung!
Wir müssen nicht weggucken, wenn Israel selber rechtsextrem ist oder Verbrechen verübt. Israel darf nicht meinen, sein Erbe wäre der Opferbonus! Israel’s Vergangenheit ist keine Entschuldigung dafür. Israel ist als Opfer auch nicht Immun gegen Täterschaft.
Dies gilt grundsätzlich, nicht nur im Bezug auf Israel oder Juden oder Naziopfern allgemein.

Natürlich können unsere Sozialsysteme missbraucht werden. Natürlich können wir ausgebeutet werden, wenn wir in der devoten Lage der reudigen Täter-Nachkommen sind.
Da gibt es Krieg im Ausland und wir wollen zeigen, dass wir nicht die Rassisten von früher sind und sind besonders engagiert und übernehmen uns damit auch.
Alles in Ordnung! Warum?
Es macht uns liebenswert, dass es uns so wichtig ist, nicht wie unsere Vorfahren zu sein. Am Ende schaden wir uns selber, keine Kapazitäten, keine Wohnungen, kein Platz in Schule, Krankenhaus usw.
Und das wir auch auf Ausbeutung treffen, ist genauso in Ordnung, denn sonst müsste das gesamte Ausland ja aus selbstlosen Engeln bestehen, dann gäbe es wirklich „bessere“ Menschen, wenn das nicht auch ausgenutzt würde.

Aber jetzt die schwierigste Aufgabe :
All das realistisch Einordnen ohne dem Bedürfnis zu verfallen, bestimmten „Gruppen“ eine Schuld zuzuschieben, ohne eine Sündenbocksuche. Ohne dem Bedürfnis zu verfallen, andere abzuwerten um sich selber aufzuwerten. Ohne sich einfachen Antworten und Lösungen hinzugeben. Ohne ins Schwarz – weiß zu verfallen. Ohne Populismus. Ohne eine Befriedigung in reißerischer Hetze und letztlich im Menschenhass zu finden.

Jetzt sind wir erst richtig gefordert, es wirklich verstanden zu haben und wirklich nicht auf das Gleiche wie damals herein zu fallen, denn auch damals war das alles nicht so offensichtlich und einfach. Auch damals war das wie ein schleichendes Gift, das sich verbreitete.
Da gab es Existenzängste, da gab es Missgunst ggü „Anderen“, die es vermeintlich besser hatten und einen ausnutzen. Da gab sich eine Hand die Andere, weil der umherziehende Arme tatsächlich nicht anders konnte, als sich was zu nehmen und der Sesshafte tatsächlich Existenzängste bekam. Und dann kamen Populisten mit ganz einfachen Erklärungen und Lösungen und schürten obendrein noch Hass mit ihrer Weltdarstellung.

Und heute haben wir eine Partei, die erkannt hat, dass man als NPD oder ähnlich offensichtlich nicht weit kommt, bei denen, die durch ihre Vorfahren ja so ihre Erfahrung haben.

Also fängt diese Partei erstmal da an, wo gemäßigte Parteien gerade aufhören und ist deshalb nah dran. Und die benimmt sich auch nicht radikal oder aggressiv, sondern wie der Kumpel von nebenan. Alle, die mitmachen, sollen bürgernah wirken, den Otto-Normal-Durchschnittsdeutschen darstellen. Am Gartenzaun über alltägliches plaudern. Keine rechtsextremen Symbole, kein ungewöhnliches Aussehen, nichts spezielles. Und immer mehr Menschen denken :“ Der/die ist wie du und ich.

Die warnenden Stimmen dagegen sind weit weg. Intellektuelle, Wissenschaftler oder auch Studenten aus der Großstadt, aus bestimmten Vierteln, mit denen man nichts zu tun hat.

Aber die, die man kennt, die so bodenständig und nett und hilfsbereit sind, von denen wählen immer mehr rechtsaußen. Und dann denken immer mehr, die können doch nicht alle böse sein und doch nicht alle Unrecht haben und so wählen noch mehr so und dann denken dasselbe entsprechend noch mehr Leute. Eine Kettenreaktion. Selbst kleine Parteimitglieder erfassen die eigene Sache nicht. Das heißt sogar, die Leute haben recht, wenn sie meinen, die sind doch nicht böse.

Und auf einmal sind nicht nur die Sorte von Arbeitslosen im Fokus, die es sich wirklich in der sozialen Hängematte bequem machen. Auf einmal wird sich auch gefragt, ob man nicht auch weitere kritisieren kann. Mittlerweile sind auch schon Aufstocker, Geringverdiener und Teilzeitkräfte unter Verdacht, es sich in der sozialen Hängematte bequem zu machen. Auch Mütter, die nicht Vollzeit arbeiten und die Unterhaltsvorschuß erhalten erfahren mittlerweile Missgunst.

Genauso wird es auch bei der Migration sein. Erst heißt es noch, es ginge doch nur um Illegale Einwanderer und vor allem Straftäter. Werden die aber ausgewiesen und die Leute stellen fest, es geht ihnen trotzdem nicht anders, dann weicht auch da die Hemmschwelle, bis wir bei dem sind, was in Wahrheit mit Remigration gemeint war.

Und auch mit behinderten Kindern meinen wir es „eigentlich nur gut“. Sie werden doch in Sonderschulen angeblich optimal gefördert. Aber dann gehen sie alle dahin und das bräuchte so viele Lehrer, dass es jeden Menge Abordnungen von den Regelschulen bräuchte und das wäre wieder auf Kosten der Regelschüler, der Stärkeren, und plötzlich werden dann doch notgedrungen etwas schlechtere Bedingungen in Förderschulen akzeptiert.

Und so tauchen nach und nach immer mehr Parallelen zu damals auch, immer mehr Grenzen weichen auf, der Neuzustand wird immer normaler, Sichtweisen und Sprache genauso.

Totschlagargument der Rechtsextremen :
Solange wir keine Gaskammern haben ist alles gut und alle, die das anders sehen, relativieren den Holocaust und verhöhnen die Opfer.
Nö, Leute! Rechtsextremismus fängt nicht bei Gaskammern an, sondern hört da auf! Handeln muss man vorher!