Kulturkampf: CDU-Kultusminister will Reform der Bundesjugendspiele zurückdrehen

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WIESBBADEN. Es wäre eine Rolle rückwärts: Hessens CDU-Kultusminister möchte die Reform der Bundesjugendspiele rückgängig machen. Weder in Schulen noch in Vereinen wurden Zweifel daran geäußert, dass das frühere Format überholt war – und die Reform richtig. Warum holt Schwarz das Thema denn dann wieder aus der Klamottenkiste? Es geht – offensichtlich – mal wieder um einen Kulturkampf.

Rolle rückwärts (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Als hätten die Schulen keine anderen Probleme: Rund ein Jahr nach der umstrittenen Reform der Bundesjugendspiele will Hessens Kultusminister Armin Schwarz (CDU) diese schon wieder rückgängig machen und den Leistungsaspekt mehr in den Blick nehmen. «Das Rad muss jetzt ganz schnell wieder zurückgedreht werden. Es geht in die völlig falsche Richtung, wenn wir unseren Kindern vermitteln, dass Leistung nichts mit dem Leben zu tun hat», sagte er der «Bild»-Zeitung (sic!) vor einem geplanten Treffen der Sportkommission der Kultusministerkonferenz (KMK) mit Vertretern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Donnerstag in Frankfurt.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Teilnehmerkreisen erfuhr, handelt sich um ein reguläres Treffen, das einmal im Jahr stattfindet. Es werde besprochen, ob man die Wettkampfkomponente wieder stärke, hieß es. Entscheidungen stünden aber nicht an.

Seit diesem Schuljahr werden die jährlich stattfindenden Spiele in der Sportart Leichtathletik für alle Grundschulkinder bis zur vierten Klasse nur noch als Wettbewerb und nicht mehr als Wettkampf organisiert (News4teachers berichtete). Bislang war das nur in den ersten beiden Klassen der Fall. Der Leistungscharakter der Bundesjugendspiele tritt so in den Hintergrund und die Leistungen von Grundschülern werden nun anders und weniger starr bewertet. Mit dieser Neuerung sollten die Spiele kindgemäßer werden, wie der Ausschuss für die Bundesjugendspiele und die Kommission Sport der Kultusministerkonferenz (KMK) bereits 2021 beschlossen hatten.

Hintergrund: Bei den Bundesjugendspielen wurden Leistungen überprüft, die oftmals nicht im Sportunterricht vorbereitet worden waren. Für sportlich ungeübte Kinder und Jugendliche war die Veranstaltung oftmals ein Graus – viele fühlten sich bloßgestellt. Begeisterung für die Leichtathletik konnte so kaum geweckt werden: Die Vereine klagen seit Jahren über Nachwuchsprobleme (was sich am Ende daran zeigt, dass deutsche Sportlerinnen und Sportler bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen immer seltener in den Medaillenrängen landen). Aber auch im Breitensport sieht es düster aus: Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland weisen Bewegungsdefizite auf, wie Studien belegen.

Der Sportunterricht der Zukunft müsste nach Ansicht vieler Experten stärker auf die individuelle Vermittlung von Kompetenzen als auf das Erlernen und Benoten sportartspezifischer Leistungen ausgerichtet sein. «Wir müssen es schaffen, mehr Breite in den Sportunterricht zu bekommen», sagte etwa Susanne Tittlbach von der Universität Bayreuth bei einer Expertenanhörung im Bildungsausschuss des bayerischen Landtags im vergangenen Jahr. Bislang hätten sportliche Kinder klare Vorteile, während Schülerinnen und Schüler mit einem anderen familiär oder kulturell geprägten Hintergrund Misserfolge erlebten. In der Folge wendeten sich diese dann oft komplett von jeglicher sportlicher Betätigung ab.

Die Reform der Bundesjugendspiele soll nun einen Beitrag dazu leisten, dies zu ändern. Was ist denn der Unterschied zwischen dem Wettbewerb und einem Wettkampf? Laut einem Sprecher des Bundesfamilienministeriums ist ein Wettkampf nach klaren Regeln normiert, ein Wettbewerb nicht. Das bedeutet: Wer zu den Besten gehört, orientiert sich nicht mehr – wie bislang – an einer festgelegten Punktetabelle in Deutschland, sondern an den Leistungen der Kinder einer Schule innerhalb ihres Jahrgangs. Auch können Schulen beim Wettbewerb ohne die festgelegten Punktetabellen neben klassischen Disziplinen wie 50-Meter-Sprint oder Weitsprung noch andere Sportaufgaben anbieten – etwa Hürdensprint, Stoßen oder Drehwürfe.

Zudem sollen die Leistungen der Schüler nicht mehr zentimetergenau mit dem Maßband oder der Stoppuhr erfasst werden, wie der Ministeriumssprecher erklärte. Stattdessen gibt es künftig zum Beispiel beim Weitsprung oder Werfen bestimmte Zonen, in denen bestimmte Punkte vergeben werden. Es solle bei den jährlich stattfindenden Spielen insbesondere darum gehen, sich zu bewegen, Freude zu haben und sein Bestes zu geben, heißt es auf der Internetseite der Bundesjugendspiele. «Vor allem aber geht es auch um Fairness, Respekt, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen.»

Die traditionelle Vergabe von Ehren-, Sieger- und Teilnehmerurkunden hingegen gibt es weiterhin, jedoch nach einem festen Schlüssel. Die besten 20 Prozent – getrennt nach Jahrgang und Geschlecht – bekommen die Ehrenurkunde, die mittleren 50 Prozent eine Siegerurkunde und die unteren 30 Prozent die Teilnehmerurkunde.

CDU-Minister Schwarz findet: «Wenn alles beliebig wird, gibt es keinen Ansporn mehr, besser zu werden. Das wäre bedenklich für unsere Gesellschaft. Wir müssen deshalb auch den Spaß am sportlichen Wettkampf viel mehr fördern, statt ihn zu bremsen.» Ähnlich äußerte sich auch Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), der für seine Partei händeringend auf Stimmenfang ist, am Donnerstag auf der Plattform X: «Wenn Spitzenleistung erbracht wird, sollte sie auch honoriert werden. Verliert dieses Prinzip an Geltung, verlieren am Ende alle.» Mit den gleichen Begründungen könnte man in Schulen allerdings auch Wettbewerbe aus dem Stand im Singen oder Seiltanzen abhalten.

«Der Wettbewerb ist als ein auf die Entwicklung der Kinder angepasstes sportliches Angebot zu verstehen»

Die GEW nennt die Reform deshalb einen guten Ansatz – allerdings mit Luft nach oben. Zwar gehe es beim Wettbewerbsgedanken nun mehr um Respekt, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen, sagte GEW-Vorstandsmitglied Anja Bensinger-Stolze. «Man hätte aber noch einen größeren Schritt machen können, zum Beispiel, indem man noch stärker das Team in den Mittelpunkt stellt. Dass man bestimmte Sportarten anbietet oder sich gegenseitig hilft bei bestimmten Dingen.» Auch sollte jeder, der teilnimmt, in irgendeiner Form prämiert werden, ohne dass die Teilnehmer mit verschiedenen Urkunden verglichen werden. Es sei wichtig, die Kinder dafür zu begeistern, sich gemeinsam zu bewegen und Freude am Sport zu haben.

Der DOSB steht nach Angaben eines Sprechers weiter hinter der Reform von 2023. Er verwies auf eine Mitteilung des Verbands vom vergangenen Sommer, in der es unter anderem hieß: «Wettbewerb im Gegensatz zum Wettkampf bedeutet nicht, dass es sich um ein rein spielerisches Angebot handelt. Der Wettbewerb ist vielmehr als ein auf die Entwicklung der Kinder angepasstes sportliches Angebot zu verstehen.»

Warum macht der CDU-Kultusminister denn dann dieses Fass wieder auf? Offensichtlich politisches Kalkül: Das Thema Bundesjugendspiele eignet sich (wie das Genderverbot, das Schwarz für Schulen erlassen hat) für den Kulturkampf, mit dem sich die rückwärtsgewandte Klientel in Erregungszustände bringen lässt. Die schlichte Botschaft: Früher war’s einfach besser. News4teachers / mit Material der dpa

Der Sportunterricht der Zukunft soll auch unfitte Kinder zur Bewegung motivieren

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Katze
21 Tage zuvor

Früher war’s einfach besser. So ist es.

Alptraum oder Zukunftsvision?
Schule 3.0 ist vielmehr als ein auf die Entwicklung und emotionale Befindlichkeit der Kinder angepasstes spielerisches, komfortables, selbstgesteuertes und stressfreies Bildungsangebot, welches von vortanzenden Lernbegleitern unterbreitet wird, zu verstehen.
Man kann dieses Angebot selbstverständlich auch ablehnen und erhält als motivierende Teilnahmeurkunde den jeweils erwünschten Abschluss nach 8, 10 oder 12 Schuljahren sporadischer körperlicher Anwesenheit.

Mit freundlichen Grüßen
ein Mitglied des rückwärtsgewandten Klientels im Dauererregungszustand

Alx
21 Tage zuvor

Ich finde die neuen Bundesjugendspiele unfair.
20 Prozent bekommen garantiert eine Ehrenurkunde, 50 Prozent eine Siegerurkunde und der Rest eine Teilnehmerurkunde.

Wenn jetzt eine Riege mit lauter kleinen Usain Bolts unglaubliche Leistungen vollbringt, dann bekommen auch nur die die 20 Prozent eine Ehrenurkunde.

Wenn alle Couchpotatoes sind und nicht mal 10 Minuten am Stück laufen können, dann gibt es auch 20 Prozent Ehrenurkunden.

Da es keine objektive Bezugsnorm mehr gibt, ist die einzige Möglichkeit, die Bundesjugendspiele in der Wettbewerbsform halbwegs fair zu bekommen durch die Riegenzusammensetzung gegeben.

Aber ist es nicht angenehmer, die Bundesjugendspiele im vertrauten Klassenverband durchzuführen als in Altersgruppen?
Und machen wir mit den beeinträchtigen Kindern dann eine Behindertenriege?

Walter Hasenbrot
21 Tage zuvor
Antwortet  Alx

Das ist nicht unfair.

Die jetzigen Kriterien sind auch an Durchschnittswerten über die Leistungsfäigkeit in einem bestimmten Alter ausgerichtet.

Alx
21 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Nach den ehemaligen Kriterien konnte die ganze Klasse eine Ehrenurkunde erreichen, wenn alle eine hervorragende Leistung hatten. Heute geht das nicht mehr. Bei gleicher Leistung.

Das ist der Unterschied zwischen sozialer und kriterialer Bezugsnorm. Sollte man als Lehrer eigentlich kennen.

Machen wir ein Beispiel, dass Sie es verstehen: Es werden 2 Riegen mit je 20 9jährigen Jungen gebildet. in Riege A springen alle Kinder über vier Meter, in Riege B springen alle Kinder höchstens einen Meter.

Beide Gruppen erhalten exakt gleich viele Ehrenurkunden, Siegerurkunden und Teilnehmerurkunden.

Wo ist das fair?

Walter Hasenbrot
21 Tage zuvor
Antwortet  Alx

Sorry, es muss natürlich heißen: „die ehemaligen Kriterien waren auch an Durchschnittswerten ausgerichtet.“

A.J. Wiedenhammer
20 Tage zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ja, an denen der gesamten Schülerschaft. Und auch noch nach Altersklassen differenziert.
Das ist in der Tat wesentlich fairer!

Heuwägelchen
19 Tage zuvor

Es wurde aber auch da nicht nach Größe differenziert.

Macht ne Menge aus….. Ehrlich!

Indra Rupp
20 Tage zuvor
Antwortet  Alx

Wenn also hundert Kinder teilnehmen und 21 genau die gleiche, sehr gute Leistung vollbringen, dann bekommen 20 eine Ehrenurkunde und einer geht leer aus. In der Tat unfair. Das anderswo unter schwächeren Leistungen die gleichen Urkunden verteilt werden, finde ich dagegen nicht so dramatisch.

Alx
20 Tage zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Ich wäre sogar damit einverstanden, dass es überhaupt keine Urkunde gibt und die Kinder gemeinsam Punkte erspielen könnten, die sie gegen neue Spielgeräte für die Pause eintauschen könnten.

Ich_bin_neu_hier
21 Tage zuvor

„Aber auch im Breitensport sieht es düster aus: Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland weisen…“

Während ich die Reform der Bundesjugendspiele gutheiße, weigere ich mich dennoch standhaft, dem obenstehenden Satz eine Siegerurkunde für gelungenen Satzbau zu verleihen.

Mit anderen Worten: Fehlt da nicht noch was?

Hans Malz
21 Tage zuvor

„Der Sportunterricht der Zukunft müsste nach Ansicht vieler Experten stärker auf die individuelle Vermittlung von Kompetenzen als auf das Erlernen und Benoten sportartspezifischer Leistungen ausgerichtet sein.“

Halleluja. Unsere tägliche Kompetenz gib uns heute.

Katze
21 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

„Der Fachunterricht der Zukunft müsste nach Ansicht vieler Experten stärker auf die individuelle Vermittlung von Kompetenzen als die Vermittlung fachlich anspruchsvoller Bildung d.h. fachspezifischen Wissens (Faktenkenntnisse) und Könnens ausgerichtet sein. Abgespeckter Wohlfühlunterricht mit Chancengleichheit für alle – alle fachlich gleich fein aber klein – ist das Motto.“
Halleluja. Unsere tägliche Kompetenzenkompetenz und unseren unerschütterlichen Glauben ans Gelingen gib uns heute. Vergib uns unsere Zweifel und führe uns nicht in Versuchung Leistung und Anstrengung einzufordern sowie unseren SuS ein realistisches, differenziertes Feedback (Noten von 1 bis 6) zu geben. Noch fehlt an vielen Schulen der Trauma-Therapeut im multiprofessionellen Team, welcher derartiges unsensibles Agieren von Fachlehrern mit den SuS aufarbeiten könnte.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Ich bin ohnehin für E-Sport!

Dietmar
19 Tage zuvor
Antwortet  Heuwägelchen

Dafür braucht man sehr leistungsfähige Geräte, über die die wenigsten Schulen verfügen.

Canishine
21 Tage zuvor

„Hintergrund: Bei den Bundesjugendspielen wurden Leistungen überprüft, die oftmals nicht im Sportunterricht vorbereitet worden waren. Für sportlich ungeübte Kinder und Jugendliche war die Veranstaltung oftmals ein Graus – viele fühlten sich bloßgestellt. Begeisterung für die Leichtathletik konnte so kaum geweckt werden: Die Vereine klagen seit Jahren über Nachwuchsprobleme (was sich am Ende daran zeigt, dass deutsche Sportlerinnen und Sportler bei Großereignissen wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen immer seltener in den Medaillenrängen landen).“

Im Grunde befürworte ich die Abschwächung des Wettkampfgedankens, kann aber dieser Argumentation nur mit viel Mühe folgen: Die Abschwächung des Wettkampfgedankens führt zu mehr Nachwuchs in den Vereinen bis hin zu mehr Medaillengewinnern bei Olympia? Bei dem und bei vergleichbaren Veranstaltungen der Wettkampf- und Leistungsgedanke so weit getrieben wurde, dass regelmäßig Hundertstel oder sogar Tausendstel darüber entscheiden, ob jemand seiner „Leistung“ gewürdigt wird (und Geld verdient) oder mit eingezogenem Schwanz (man entschuldige die Ausdrucksweise) aus dem Stadion schleichen muss, weil er wieder nur Vierter geworden ist? Wobei für jeden deutschen Medaillengewinner ein polnischer, argentinischer, … Sportler leer ausgeht? (Man übertrage dies gedanklich bitte einmal auf das Schulsystem vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten.)
Ein Sonderpreis für kreatives Denken!

Canishine
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich verstehe schon, was Sie meinen. Während der olympische Wettkampf (oder die EM-Helden) als glorreich angesehen und damit der Druck in Reinstform kultiviert wird (18 gelbe Karten sprechen für sich), soll er im Schulsport tunlichst vermieden werden, damit sich dann mehr Talente für Olympia finden lassen. Denen wird dann ein Mentaltrainer zur Seite gestellt, damit sie auch in Drucksituationen ihre Leistungen bringen können, denn sonst versagen sie ja womöglich, weil sie dem Druck nicht gewachsen sind. Bis 18 dürfen die Kinder aus Freude an der Bewegung den Schulsport genießen, mit 19 dann zu Olympia.
Man könnte mit einer Freiwilligkeit einer Oympia-Vorbereitung argumentieren, die könnte man Schülern dann aber auch lassen: Die sich duellieren wollen, dürfen es, weil sie sich auf Olympia auch mental vorbereiten oder sie ihrem Ehrgeiz freien Lauf lassen wollen, die anderen bewegen sich aus Spaß an der Freude. Mal sehen, welche Gruppendynamik daraus entsteht.
Ich fasse mal zusammen: Wozu wollen wir mehr (deutsche) Olympiasieger?

Lehry aus BY
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nur werden aber leider in Sportvereinen nun mal Sportarten betrieben und keine individuellen Kompetenzen! Wie sollen Kinder denn für Sportarten Interesse entwickeln, wenn sie diese nie ausprobieren?

Ja, natürlich haben sportliche Kinder im Sport Vorteile. Genauso wie musisch begabte in Musik und künstlerisch begabte in Kunst. Ich kann daran nichts Schlimmes finden. Gehört es nicht zum erwachsen werden dazu, dass man sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist/wird?

Und ob man beim Wettbewerb weniger bloßgestellt wird als beim Wettkampf wage ich zu bezweifeln. Ich bin Sportbeauftragte unserer Schule und organisiere gerade den BJS Wettbewerb. Als 50m Sprint-Alternativen habe ich in Klasse 1./2. z. B.
a) 30m Sprint mit Start aus der Bauchlage
b) 30m mit kleinen Hürden
Wobei auch jedesmal die Zeit gemessen wird!
Beim Weitsprung z. B.
a) eine Minihürde direkt vor der Sandgrube
b) Zonensprung (es wird nicht gemessen, aber die Kinder merken auch dass Zone 7 weiter ist als Zone1!!!)
Diese Übungen sind für die unsportlichen und fülligeren Kinder eine größere Herausforderung (Start aus der Bauchlage! Wer will denn sowas machen? Oder nicht nur langsam sein, sondern aich noch über ne Hürde stolpern!) und sie merken genauso wer besser und wer schlechter ist! Das ist keine Reform sondern Augenwischerei!

Mika
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wäre es dann aber nicht sinnvoller, die Disziplinen der BJS vorher im Sportunterricht zu üben anstatt den Vergleich ad absurdem zu führen?
Anderenfalls: Kinder, die keinen Spaß am Sport haben, finden den auch nicht durch den einen Tag im Jahr. Und wenn der Wettkampf nicht gewünscht wird (und der Wettbewerb den Kindern genauso klar macht, wo sie stehen), kann man das eigentlich auch lassen.

Mika
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das müssen die GS – Lehrer beantworten, ich weiß das nicht.

Alex
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Also in NRW heißt ein Kompetenzbereich explizit „Laufen, springen, werfen – Leichtathletik“. Ich habe übrigens die Disziplinen der BJS selbstverständlich vorher mit den Kindern geübt und trainiert, aber Üben an sich ist ja heutzutage vollkommen out.

Bla
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

LP+ Bayern bspw. Klasse 4 bei Leichtathletik – laufen, springen, werfen
Also irgendwie schon?

Alex
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

In NRW steht es auch für Erstis im Lehrplan.

Alex
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich weiß ja nicht, was Sie da lesen. Auf Seite 122 (Seite 12 im PDF) werden eindeutig auch Kompetenzerwartungen für die SEP aufgeführt. Wenn ich das am Ende der 2. Klasse können soll, muss ich das frühzeitig üben.

Bla
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Gerade für 1.+2. Klasse werden BJS sogar nochmal extra benannt:
https://www.lehrplanplus.bayern.de/serviceinformation/l6622

Darüber hinaus wäre noch bspw. schon bei Klasse 1:
– 2.2 Prozessbezogene Kompetenzen
-> Leisten
-> Kooperieren, kommunizieren, präsentieren
– 2.3 Gegenstandsbereiche
-> Sportliche Handlungsfelder (Leichtathletik / [Schwimmen])
-> Fairness/Kooperation/Selbstkompetenz
– 5 Fächerübergreifende Ziele
-> Soziales Lernen
-> Werteerziehung
zu benennen.
Darüber hinaus natürlich auch die Zusammenarbeit mit Sportvereinen. Ggf. Kontakt und Einbezug der Eltern.
Ggf. Einbezug der SuS.
Schulische Veranstaltung und Teilhabe, sowie (Mit-)Gestaltung dessen.
Und die Anbindung an Breitensport und dadurch Einsicht in verschiedenen Sportbereichen
Grundlegend mal die Bewegung und Fortbewegung.
Bestenfalls das gezielte Training und Vorbereitung auf einen Wettkampf/Event.
Dazu könnte man auch die Anerkennung der gebrachten Leistung und anschließender Feier/Übergabe der Wertungen/Leistungen auch dazu nehmen.
https://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/grundschule/sport/1

Also ja, wenn es rein um den Bezug zum Lehrplan der Grundschule (und weiterführenden Schulen) geht: Definitiv. Der Bezug ist mehrfach und recht ausgeweitet vorhanden.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

… und die Erst- bis Drittklässler haben meistens sehr viel Spaß dabei! Zumindest war es in den letzten Jahren an meiner GS so. Da wurde unterstützt, angefeuert, sich gemeinsam gefreut, … Der Schulleiter (kein Sportlehrer und kurz vor der Pensionierung) lief beim 400/800m-Lauf neben den „letzten“ und motivierte sie zum Durchhalten. Jeder, der sich anstrengte wurde von Lehrern und Mitschülern angefeuert und für seine ihm bestmögliche Leistung gelobt. Frustration habe ich nur bei manchen meiner verhaltensoriginellen Schüler erlebt, die sich permanent selbst überschätzten und dann anderen, die besser waren, den Erfolg neideten.

lehrer002
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Selbstverständlich knüpfen die BJS an die Inhaltsfelder des Sportunterrichts an – Laufen, Springen, Werfen, Bewegen an und mit Geräten und Bewegen im Wasser sind drei der zentralsten Bewegungsfelder und im Angebot der BLS enthalten.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nun – die Anbindung an die Lehrpläne ist kein Garant für zielführend.

Heuwägelchen
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Kirschkern-Weitspucken…

Bin ich – trotz vieler Allergien und Intoleranzen für zu haben 🙂

Lehry aus BY
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich würde gerne wissen woher die irrige Meinung kommt, die Disziplinen würden nicht geübt werden. Ich kenne keinen Kollegen, der nicht jedes Jahr Wurf, Sprung, Sprint und Ausdauer trainiert.
Gibt es dazu eine Studie oder woher nehmen Sie diese Erkenntnis?

Bla
20 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Kenne ich auch nicht. Das ist „fix“ verankert. Klar … Manche legen hier ihren (persönlichen) Hauptmerk drauf und andere „Arbeiten“ das schnell mal ab … Da gibt es schon unterschiede. Wie generell im Sportunterricht und auch anderen Schulfächern. Ist halt eben ein generelles Phänomen und nachvollziehbar. Wir sind alles Menschen mit eigenen individuellen Interessen und Vertiefungen.

Im Musikunterricht wird die Klavierlehrerin auch mehr Klavier spielen, als ein Quereinsteiger mit wenigen Gitarrenakkorden und gar keine Klaviererfahrungen.
Im Bereich NT kenne ich Lehrkräfte, welche sagten, dass sie sich als Quereinsteiger gar nicht an SuS-Versuche ranwagen. Andere machen das. Lehrerabhängig, wie so vieles. Auch zum Teil schulabhängig -> Gibt es Experimentierkoffer? Gibt es einen rechtlich sicheren NT-Bereich/Raum? Gibt es Materialien? Wie sehen die Brandschutzbedingungen aus? Wie ist der Umgang bzw. wie sind die Regelungen und Vorgaben durch die Schulleitung? Usw. Usf.

tozitna
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wie kommen Sie denn immer wieder zu der Aussage „…ohne Vorbereitung…“? Ausdauerndes, schnelles Laufen oder Laufen über Hindernisse wird im Sportunterricht ab Klasse 1 gelehrt und geübt. Gleiches gilt für Springen weit/ hoch/ rhythmisch etc.
Außer der Sportunterricht ist schlecht.
Aber das lässt sich dann auch auf alle andren Fächer übertragen. Seltsame Argumentationskette…

Bla
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Müsste man dann nicht generell alle Leistungsbereiche abschaffen? Also auch Noten? Dort messen sich SuS halt auch direkt oder indirekt.
Wie sieht es mit Projekten aus? V. A. wo sich Schulen messen? Bspw. Wirtschaftsprojekte mit Gewinnen für „die Besten“?

A.J. Wiedenhammer
20 Tage zuvor
Antwortet  Bla

Bitte, bitte, setzen Sie doch gewissen Leuten keinen Floh ins Ohr.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Bla

Turniere – schulintern und schulübergreifend – muss man dann auch lassen.

Und die EM brechen wir ab – sind ja schon Mannschaften ausgeschieden…….

Lehry aus BY
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wie kommen Sie zu der irrigen Meinung, die Disziplinen würden nicht geübt werden?
Ich kenne keinen Kollegen, der Sprint, Wurf, Sprung und Ausdauer nicht im Unterricht übt.

Hanni
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich bin für eine inklusive Erweiterung der Wettbewerbs/-kampf-Kategorien:
Blindenfußball und Rollstuhlbasketball,
Aus Mangel an Übung (bei den meisten) sowohl im Unterricht als auch im Vereinssport nivelliert sich der Übungsaspekt.
Aber generell hat Sportunterricht nichts mit „Vermittlung“ oder „Übung“ zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit Notenerheben. Was zumeist für den Kunstunterricht und – ein wenig abgeschwächt – auch für den Musikunterricht gilt.
Insgesamt stelle ich mir die Frage, ob wirklich jemand glaubt, ein wenig sportlich interessiertes Kind, ein übergewichtiges Kind, ein unsportliches Kind,… leckt Blut am leistungsorientieren Sport, nur weil es in Klasse 8 aus dem Stand Hochspringen soll. Etc.
Ebenso stelle ich mir die Frage, ob in Klasse 9 noch neue künstlerische Adern entdeckt werden, oder ob diejenigen, die bis dahin Desinteresse an Linoleumschnitzen, Papierschnipsel aufkleben, Wasserfarbseifenblasenmalen demonstriert haben, nicht einfach bis zum Ende der Schulzeit „gequält“ und mit schlechten Noten bewertet werden.
Aber Hauptsache, alle Noten sind gemacht und der „Leistungsstand“ ist hochoffiziell und gerichtsfest dokumentiert.

tozitna
20 Tage zuvor
Antwortet  Hanni

Es ist unfassbar, mit welch geringer Fachkenntnis, aber dafür in voller Überzeugung über den musisch-ästhetisch-sportlichen Bereich hier geurteilt wird. Liebe Hanni, vielleicht hatten Sie einen derart schlechten Unterricht, aber wissen Sie was: Meiner war in Chemie unterirdisch, nur würde ich diese Erfahrung nie zur These werden lassen, aufgrund derer dann Chemie abgeschafft werden könnte.

Hanni
20 Tage zuvor
Antwortet  tozitna

Wie hätte ich schlechten Unterricht bekommen können. Ich wurde ausschließlich von vollausgebildeten staatsexaminierten verbeamteten Lehrkräften unterrichtet.
Also alle hochqualifizierte, hochkompetent, hochmotiviert und fachlich wie didaktisch erste Sahne. Damals gab es noch keine Seiten- oder Quereinsteiger.
Dass Sie schlechten Chemieunterricht hatten kann und will ich auch nicht glauben. Kann ja nicht sein.
Aber kurzum: die Bubdesjugendspiele haben meiner Meinung nach im schulischen Kontext nichts verloren.
Aber Sie können mir gerne erklären, warum man auf dem Weg zum Abitur mehr Kunst, Musik, Sport hat als Geschichte, Politik oder Chemie…?!

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Hanni

Mens sana in corpore sano ;), lang lang ists her.
Hatten Sie schon Klassen nach dem Sportunterricht? Ausgeglichen, ruhig/ausgepowert, manchmal auch ärgerlich, weil verloren und vlt auch ob zu vieler Pfunde am Umdenken……
Ja, so richtig schön oldschool, teils zu müde, um zu dillern.

Hanni
20 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem…
Niemand, aber auch wirklich niemand power sich im Sportunterricht aus.
Außer es geht um die Notengebung beim Ausdauerlauf. Da sind diejenigen gut, die außerhalb der Schule kompetentes Training bekommen. Diejenigen, die keine Ausdauer haben bekommen nicht mal Anleitung, wie sie diese verbessern können. In einem angemessenen Rahmen.
Sollten Sporlehrer eine Trainerqualifikation oder gar -kompetenzerwerben im Rahmen ihres Studiums, so bleibt diese im Lehrerzimmer sitzen.
Das Ende vom Lied ist: die sportlichen sind gelangweilt (oder freuen sich über die chillige Sportstunde), die unsportlichen werden vorgeführt, aber nicht an Sport herangeführt.
Um auf den lateinischen Eingangssatz zurückzukommen:
Getan wird wenig im Sportunterricht, schon gar nicht weise. Und das was getan wird und wurde, wie es getan wird und wurde führt genau dahin, wo wir sind: zu einem grottenschlechten Bildungssystem, das auf Systembefriedigung (Noten) abzielt, aber nicht auf Motivation oder Kompezenzzuwachs.
Vertane Zeit würde ich sagen.
Ich selbst war im Landeskader Hockey, also durchaus sportlich. Ich würde aber meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ich auch ohne Sportunterricht im Hochsprung oder Bodenturnen genau so gut gewesen wäre wie ohne.
Sportunterricht ist nunmal nicht mehr als eine spontane Leistungsstandserhebung.
Und die BJS sind die Glorifizierung dessen.

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Hanni

Was bin ich froh über unsere Sportlehrer, die sogar 16+jährige begeistern, die vorher satt meckerten und Ähnliches äußerten wie Sie.

Lisa
19 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Das römische Sprichwort wird meist missverstanden. Ursprünglich war es eine Bitte an die Götter, dieses zu gewähren. 🙂

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

🙂 gewähren ja, aber nicht einfach so.
Liebling der Götter wurde man nicht von ungefähr.

Lisa
20 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Ich weiß nicht, ob Ihnen der Unterschied klar ist. Mit dem ganzen Körper im Fokus zu stehen, ist etwas anderes als schlecht zu singen oder zu zeichnen. Nirgends ist man verletzlicher.
Denken Sie an die seelischen Störungen, die alle das Körperbild betreffen: Essucht, Anorexie, Geschlechts- und Körperdysphorie.
Es ist für Erwachsene nichts gewonnen, wenn sie sich nach Schulende schwören, niemals wieder eine Sporthalle zu betreten.
Den krassesten Fall hatte ich nun bei einer Bekannten meiner Kinder. Sie studiert anstatt die gewünschte Ausbildung zu machen, nur weil an der Berufsschule auch anscheinend Sportunterricht erteilt wird. An der Universität zwingt sie keiner.

Lehry aus BY
20 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Habe ich für die BJS plädiert?

Ich habe geschrieben, dass der Wettbewerb nicht besser ist als der Wettkampf! (im Gegenteil sogar teilweise schlimmer: Start aus der Bauchlage!!!)

Und das es normal ist, das jeder auf irgendeinem Gebiet begabt ist und deswegen Vorteile im jeweiligen Fach hat. Und das jeder lernen sollte mit Schwächen umzugehen

Bitte sinnentnehmend lesen!

Lisa
19 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

„…..natürlich haben sportliche Kinder im Sport Vorteile. Genauso wie musisch begabte in Musik und künstlerisch begabte in Kunst. Ich kann daran nichts Schlimmes finden. Gehört es nicht zum erwachsen werden dazu, dass man sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist/wird“:bezog mich auf diesen einen Abschnitt von Ihnen.

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

… aber in Mathe steht der Kopf/die Intelligenz? im Mittelpunkt – ist man da weniger „verletzlich“? Ich fand z. B. das Vorsingen vor der Klasse deprimierend für mich, dafür konnte ich beim Gedichtvortrag punkten. Andere haben ihre Punkte in Sport oder Musik gesammelt. So What? Menschen haben nun mal unterschiedliche Stärken und Schwächen und das ist auch gut so und das sollte man von klein auf lernen und akzeptieren/tolerieren/ aushalten lernen, denn später wird es schwieriger, wenn die „Weichspüler“ wegfallen.

potschemutschka
18 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Obwohl – „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt, wie der Verstand. Denn jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon habe.“ (Rene Descartes) 🙂

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Ja, an der BS gibt es Sport, 🙂 wie immer wenn genügend men- und Frauenpower vorhanden.
Ich verstehe das nicht! Was passiert da vor uns ? Wie bereits geschrieben, nach Anfangsschwierigkeiten wird Sport bei uns gut akzeptiert UND:
Die junge Dame hätte sich befreien lassen können. Ich reiße mich zwar nicht um Arbeit, aber wer wird den deswegen gleich studieren 😉 ?
Das ist hinzukriegen.

Canishine
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

(Ich schaue übrigens gerne Sport und habe Respekt vor der Leistung von Spitzensportlern, beneide sie jedoch nicht um den Preis für ihre (Miss-)Erfolge.)

FL62
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

. . . und was übertrieben ist, legt Die Redaktion fest. Ich hab das schon verstanden, ist nicht wirklich schwer. Und ich hoffe, jemand reklamiert die Bewegungsmängel – die kann man nicht durchgehen lassen.

Mo3
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wenn ich an die Grundschulzeit meiner Kinder zurückdenke, waren die Bundesjugendspiele auch vor der Reform schon als Sport- und Spielefest organisiert, wo es neben den offiziellen Disziplinen auch noch andere Bewegungsangebote gab. Was ich nicht gut fand, war, dass die Kinder tatsächlich wenig vorbereitet waren und die Regeln nicht kannten. Übertreten beim Weitsprung gab es nicht und die Wurftechnik beim Schlagball war auch egal. Also hat sich – zumindest unsere Schule auch schon vor der Refom vom reinen Wettkampfgedanken verabschiedet. Kritisch ist also mMn zu sehen, dass wenn es nicht so drauf ankommt, man in der Vorbereitung noch mehr schludern kann. Dann haben die Ungeübten ja noch weniger Chancen.
Anderes Beispiel: Bereits Ende der 90er habe ich mit Viertklässlern im Ferienlager werfen üben müssen, damit sie beim Völkerball überhaupt einen Ball übers Feld werfen konnten und mich gefragt, warum das nicht schon im Sportunterricht geübt wurde. Ich war echt stolz auf meine Mädels, auch wenn sie trotzdem keine Chance gegen die Älteren hatten.

A.J. Wiedenhammer
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Jetzt haben Sie aber klammheimlich ein „übertriebener“ in die Argumentation hineingemogelt. Ja, sicher: Übertrieben ist immer schlecht, gemäß Wortbedeutung.
Würden Sie auch diesen Satz unterschreiben:
„Leistungsdruck…“, okay, auch geframed.
Wie wäre es mit : „Der Leistungsgedanke treibt mehr Kinder vom Sprt weg als auf ihn zu“?

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„Unvermittelter Körpervergleich mit Peers“?- das passiert in der Kita, in der Schule und in der Freizeit (Spielplatz) ständig und die meisten Kinder suchen gezielt diese Vergleiche, bei jeder Gelegenheit. Z. B. wenn es nach der Hofpause klingelt , stürmen viele ins Schulgebäude und rufen stolz : „Erster!“ Außerdem haben die Schüler den Körperkontakt auch während mehrerer Sportstunden pro Woche, es kann also von „unvermittelt“ keine Rede sein!

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Beim Sport verlieren ( und auch gewinnen ) zu lernen und sich gegen Cracks, die lästern, zu wehren, ist nicht die schlechteste Übung fürs Leben.
Vlt kommt ein Kind dann auch auf Ideen, um Mobbing ( in übler Digiversion ) besser abwehren zu können.

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sport ist, anfangs nur mit Selbstüberwindung, dann aber um so mehr ( hierzu braucht es Eltern und Freunde, die stützen ) u.a. ein Selbstbewusstseinstraining.
Zeiten beim Lauf zu verbessern, Weiten, egal ob Wurf oder Sprung auszubauen, von anderen gelobt oder auch getröstet zu werden, hilft sehr wohl dabei, Selbstbewusstsein auf- und auszubauen.

Besseranonym
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich denke, Sie sind deutlich jünger als ich. Die letzte Zeit waren die BJS wirklich nicht der Renner.
Zu meinen Dinozeiten waren sie eine Stufe zum Selbstvertrauen, vom dünnen Krischperl ( war hart aber gut ) hin zum späteren Leistungssportler ( Leichtathletik )
War eine gute Zeit , gerade trotz der
phasenweise Hochanstrengung und wenn mir einer sagt: ist nicht zu schaffen! kann ich meist heute noch den Schalter umlegen.

Heuwägelchen
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist das nicht auch in jedem Schulfach so?

Also keine Noten und Rückmeldungen mehr …

Lehry aus BY
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Eine Mathe-(oder beliebiges Fach einsetzen) – Abfrage kann auch demütigend sein…

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Matheolympiade, Kopfrechnen, …..

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wie trainiert man denn Ihrer Meinung nach Selbstbewusstsein? Durch Vermeiden von Schwierigkeiten? Und überhaupt, das Wort „Training“ hat doch was mit üben zu tun, das ist doch mittlerweile an Schulen und in Kitas verpönt. Also bitte erklären Sie mir, wie ein „Selbstbewusstseins-Training“ aussieht und wer das durchführt.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

@Redaktion
Sehr geehrte Redaktion,
Entschuldigung! Ich habe vergessen, diese Fragen direkt an Sie zu adressieren. Deshalb haben Sie wahrscheinlich auch nicht geantwortet. Mein Fehler. Also noch einmal meine Fragen direkt an Sie mit der Bitte um Antwort: Wie trainiert man das Selbstbewusstsein von Kindern? Was verstehen Sie unter Selbstbewusstseins-Training und wie und von wem wird es durchgeführt? Die Antworten interessieren mich wirklich, denn offensichtlich habe ich da einiges bei meinen Schülern, Kindern und Enkeln falsch gemacht. Vielleicht kann ich doch noch einiges gerade biegen oder es zumindest bei meinen Enkeln in Zukunft besser machen.
Mit freundlichen Grüßen
potschemutschka

-mm-
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Also lässt man am Besten alles, was man nicht so gut kann, sein. Vor allem, wenn es um Vergleiche und Wettkämpfe geht. Es könnte sich ja zu einer demütigenden Situation entwickeln. Aber nein, geht ja nicht, sind ja immer Pädagogen in der Nähe, die entschärfen und weich spülen. Das ist das Schöne an der heutigen Kindheit. Immer unter dem wachsamen Auge einer pädagogisch ausgebildeten Fachkraft. Wenn Mobbing dennoch nicht verhindert werden kann (weil Kinder gar nicht mehr gewohnt sind, etwas untereinander zu regeln), dann einfach die Anforderung auf Null herunterschrauben. Reicht das nicht aus, weil Mobbing sich eventuell ohne Grund einfach nur so aus einer Laune heraus entwickelt (vor allem dann, wenn an Kinder keine Anforderungen mehr gestellt werden und ihnen stinkelangweilig ist) dann gibt es für das Opfer ein gratis Selbstbewusstseins-Training oben drauf. Hört sich nach einem wirklich guten Plan an.

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Anscheinend wissen Sie wenig über Kinder(gruppen), vielleicht kennen Sie nur überbehütete Einzelkinder? Kinder vergleichen sich von klein an ständig in den verschiedensten Bereichen mit anderen, nicht nur beim Sport („ich bin größer/älter, das kann ich schon, das aber noch nicht, …“). So lernen sie auch voneinander und sind stolz, wenn sie etwas (allein) schaffen. Außerdem lernen sie auch Frustrationstoleranz, Anstrengungsbereitschaft („das will ich auch können“), dass üben sich lohnen kann, anderen/schwächeren helfen, anerkennen, dass andere trotz Anstrengung vielleicht schwächere Leistung bringen und diese aber für die Anstrengung loben/motivieren, sich mit anderen freuen (auch mal bessere anerkennen) und noch viel mehr. Aber dies alles sind mittlerweile aussterbende soziale Kompetenzen, leider. Es lebe der Individualismus und das „Weichspülen“ der Kinderseelen! (Der letzte Satz ist Sarkasmus) und dann wundern wir uns über die Zunahme psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen – die BJS sind daran mMn. weniger schuld, als dieses zunehmende „in Watte packen“ der Kinder von klein an. Aber was weiß ich schon nach ü60 Lebensjahren mit eigenen Kindern und Enkelkindern, großgewordenen mit Cousins und Cousinen, Freizeit als Kind und Jugendliche in einer „Clique“ und nach 40 Jahren als Lehrer (ich konnte in der Zeit „Studien“ an 100en Kindern in dieser Zeit machen).

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Äh, was soll mir das jetzt sagen? War also alles früher so schlecht im Westen, wie Ihr zitiertes Beispiel? Oha! Dann ist ja gut, dass meine Kindheit und jugend in der DDR viel friedlicher abliefen und die meiner meisten Freunde und Bekannten auch. Sekten und Drogen (außer Alkohol und Nikotin und Zeugen Jehovas) sind mir persönlich auch nicht begegnet, wahrscheinlich habe ich in einem Glashaus gelebt? Die Prügelstrafe wurde in der DDr früher verboten als im Westen. Klar gab es trotzdem prügelnde Eltern und auch Kindesmissbrauch, aber sicher nicht mehr als auf der anderen Seite der Mauer. Und noch zu Ihrem Zitat über die Kultur in der DDR, dass was von oben gewünscht und vorgegeben wurde, ist das eine, aber es gab auch, gerade unter Jugendlichen und Künstlern, eine Menge „mutige Falschparker“ 🙂

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das gabs im Westen auch + ein paar andere Sachen 🙂

Mika
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und was soll dieses „früher war alles besser“? Darum geht’s doch gar nicht, sondern darum, dass die forderungslose Pädagogik Kindern nicht in ihrer Entwicklung hilft.
Warum müssen Sie gefühlt jedem zweiten Post von potschemutschka die DDR-Keule rausholen, obwohl weder das Thema DDR ist noch potschutschka das erwähnt? Geht’s jetzt so los: kommt aus dem Osten, kann eh nur Mist labern, müssen wir gleich mit DDR-Vergleichen mundtot machen? Könnten Sie bitte mal bei der Sache bleiben?
Herzlichen Dank, Mika

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Danke!

Pit2020
19 Tage zuvor
Antwortet  Mika

@Mika

Danke für den Post.

Ich stimme beiden Absätzen zu.

Zum unteren Absatz möchte ich anmerken, dass mich genau diese „Technik“ seit geraumer Zeit massiv abstößt und ich daher nur noch extrem selten auf n4t klicke.
Das geht auch anderen Lesern (Die kenne ich aus dem „real life“, es handelt sich sowohl um Lehrkräfte als auch Leute aus diversen anderen Berufsgruppen.) ebenso.

Man findet dieses Gebaren (Rechthaberei? … sehr bemüht und notfalls konstruiert) mittlerweile unter sehr vielen Artikeln …
Und wenn es mit der DDR partout nicht passen will, dann geht halt was anderes, z.B. die Sache mit dem Foto, welches laut Redaktion eine „Rolle rückwärts“ zeigen soll und diese „Position“ wird trotz mehrfacher Hinweise etlicher Foristen aufrecht erhalten.
Gerne hier nachlesen 😉 : https://www.news4teachers.de/2024/06/kulturkampf-cdu-kultusminister-will-reform-der-bundesjugendspiele-rueckgaengig-machen/

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

Ich wünsche mir echt die Zeit zurück, als die Redaktion lediglich moderiert hat.

potschemutschka
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

… aber direkte Fragen an Sie gerichtet, beantworten Sie auch nicht immer. Wenn Sie eine Antwort nicht wissen, können Sie das ja schreiben, aber keine Antwort = Ignoranz!

potschemutschka
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wieso rhetorische Frage? Sie haben vorgeschlagen, anstelle der BJS lieber Selbstbewusstseinstraining durchzuführen und ich fragte Sie, wie dieses Ihrer Meinung nach aussehen soll. Da Sie dies nicht beantworten können/wollen, war es wohl nur rhetorisch von Ihrer Seite.

-mm-
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Ja, eine Rolle rückwärts sozusagen.

Riesenzwerg
19 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

Geht mir auch so!

-mm-
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Lachgas Hype? Schon mal was von gehört? Können Kinder ganz easy erwerben. Wirkt schnell und kann kurze Zeit später nicht mehr nachgewiesen werden. Also absolut Elterntauglich. Ist in unserer Stadt der Renner bei den Jugendlichen. Nachteil: Bei Überdosierungen drohen Bewusstlosigkeit und die Gefahr, an Erbrochenen zu ersticken.
Die gravierendste Folge sind Nervenschäden. Betroffen sind zumeist das Rückenmark und die peripheren Nerven. Missempfindungen wie Kribbeln in den Händen oder Füßen bis hin zu Taubheitsgefühlen und Gangstörungen können die Folge sein. Grund ist die Inaktivierung von Vitamin B12 durch Lachgas. Das Risiko steigt zwar mit der Häufigkeit des Konsums, auch bei gelegentlichem Konsum wurden allerdings schon Nervenschäden beobachtet.

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Haben Sie Ihren ersten link eigentlich vollständig gelesen? Sie scheinen Ihre Ansichten vorwiegend auf die 50er/60er jahre zu beziehen. Meine Jugend lag in den 70ern/80ern. Das ist schon etwas anderes, steht so auch in Ihrem link. Das Westfernsehen und -radio war dafür sicher mit verantwortlich 🙂 , dass die „Bonzen“ etwas „lockerer“ wurden.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„… die ewige Leier ..“ aber in der DDR-Diktatur …!“! Dabei habe ich mich gar nicht auf den Osten bezogen, sondern nur darauf, dass Kinder, meiner Erfahrung nach, den Vergleich mit anderen Kindern brauchen und auch suchen, um von anderen zu lernen und um sich selbst und andere reeller einschätzen zu können. 🙂

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

… und die, die nicht gewinnen, lernen zumindest (im Idealfall) Frustrationstoleranz (Umgang mit negativen Gefühlen), eine wichtige soziale Kompetenz. Keiner kann immer Sieger sein. Leider haben immer mehr Kinder eine sehr niedrige Frustrationsschwelle, was zunehmend zu Verhaltensproblemen (Agressionen gegen andere) führt. = Beobachtung aus meinen letzten Dienstjahren.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Gilt das auch für Inklusionskinder, die in fast jeder Unterrichtsstunde merken, dass sie nie an die anderen heranreichen werden? Manche dieser I-Schüler hatten dann wenigstens einmal im Jahr bei den BJS die Nase vorn.

Riesenzwerg
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Danke!
Mein Reden seit Jahren! Und bei den unsportlichen Kids kommt es endlich zur Sprache!

Unsere FöS kriegen i.d.R. sehr schnell mit, dass die anderen das Thema besser/schneller verstehen.

Jede Stunde ein Schlag auf den Selbstwert.

Scheint aber ok zu sein, sind ja „nur“ FöS…. oder wie?

Pit2020
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion

„Dauerfrustation führt ganz sicher nicht zu Frustrationstoleranz.“
Hat das jemand hier bisher behauptet???
Soweit ich die bisher freigeschalteten Kommentare gelesen habe: Nein.

„Dauerfrustation“ – die haben Sie = @Redaktion jetzt ins Spiel gebracht …

@potschemutschka schrieb von „Frustrationstoleranz (Umgang mit negativen Gefühlen), eine wichtige soziale Kompetenz“.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Indem man weiß, wo man steht, und im Sportunterricht oder aber intrinsisch motiviert sogar außerhalb desselben übt. Üben bringt Erfolge, dass ist in Mathematik, Sport, Musik (beliebiges weiteres Feld einsetzen) identisch. Früher hieß das: „Ohne Fleiß keinen Preis“. Um meine Leistung realistisch einzuschätzen, braucht’s aber den Vergleich und/oder die Beurteilung von außen.

Stromdoktor
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Der „dicke Bernhard“ von damals hat den Sportunterricht dauerhaft geschwänzt. Laufen ,Springen, Werfen ging vielleicht noch.

Spätestens beim Aufschwung am Reck war Schluß und wir haben ihn im Sport nie wieder gesehen.

Zuerst sind die Eltern gefordert, die Volkskrankheit Übergewicht einzudämmen und nicht schon die jüngsten Kinder damit ins Leben zu schicken.

Der Sportunterricht orientiert sich da eher an den größtenteils drahtigen Schulkindern aus der Nachkriegszeit.

Ich finde Sport und gesunde Ernährung super. Sieht aber nicht jeder so.

Man braucht wohl noch ergänzende gesellschaftliche Ansätze, um das alte Niveau zu erreichen. 😉

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sind Sie wirklich der Meinung, dass man Kindern und Jugendlichen jede Art von Frustration ersparen soll? – Ich hatte in den letzten Dienstjahren mehrere Kinder in den „Kleingruppen für nicht gruppenfähige Schüler“, ein Großteil dieser verhaltensoriginellen Kinder hatte genau dieses Problem, sie waren bis zum Schuleintritt immer die tollsten, klügsten, geschicktesten … (nach Meinung der Eltern) und plötzlich gab es noch andere Kinder, die manches besser, schneller, geschickter konnten. Tja, es war sehr schwer diese Kinder dem Boden der Tatsachen wieder zuzuführen und oft nicht sehr erfolgreich (auch Dank der Eltern).

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

“ Ist eigentlich nicht zu schwer “
Sorry, das empfinde ich als mindestens unhöflich !

Warum zT sollen die BJS sportlich Unbegabtere an ein höheres Leistungsniveau heranführen?
Manche reißen eben im Sport jede Latte und stolpern aus der Startmaschine….

So what ? !
Vlt sind sie dafür sehr sprachbegabt, lösen schwierige Matheaufgaben, sind sehr sozial eingestellt…

Das ist richtiges Leben, was stört Sie daran ( schlechte Erfahrungen gemacht ?) .

DerechteNorden
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

? Der pädagogische Sinn könnte hier sein, dass man lernt mit Misserfolgen besser umgehen zu können. Man könnte auch lernen, die eigene Entwicklung zu betrachten („Ich habe dieses Jahr eine Siegerurkunde erreicht.“ „Ich konnte mich verbessern“ oder „Ich habe mich nicht angestrengt, weshalb ich mich verschlechtert habe.“) und daraus Schlüsse zu ziehen. („Strenge ich mich mehr an, sind meine Ergebnisse besser.“)

Besseranonym
18 Tage zuvor
Antwortet  DerechteNorden

…. und Schwerpunkte zu setzen: wenn ich….mich anstrenge, kann ich demnächst dasunddas tun.
Ok als Bild: Jonathan hat erkannt- auch weil ihm der Kollege zugenickt hat ( Pädagogik pur), dass selbst 2sec im Lauf schon entscheidend sein können. Genauso wie Eva, die ( nach längeren Diskussionen mit Kollegen ) jetzt 15 Min mehr erfolgreich in Vokabeln investiert….
Beide sind ihrem Ziel näher.

potschemutschka
17 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
„Prüfungen sind doch kein Selbstzweck“ – Richtig! Aber was ist denn der Zweck von Prüfungen? Sie zeigen „dem Prüfling“, wo er steht, wie gut oder schlecht er die zu prüfende Sache beherrscht oder auch nicht beherrscht. Nach Ihrer Logik dürfte es dann überhaupt keine Prüfungen mehr geben, da diese für viele zu „(Dauer)frustrationen führen. Gilt das dann auch fürs Abi, Führerscheinprüfungen, Schwimm- und Radfahrprüfungen, …? Oder warum gilt das nur beim Sport?

potschemutschka
16 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Bei den BJS = Wettkampf, kann man evtl. „Letzter“ werden = eine unangenehme Erfahrung. Bei einer Prüfung kann man durchfallen = evtl. die Zukunft versauen = max. Frust. Üben/trainieren ist für den Erfolg bei beidem wichtig und wird, zumindest meine Erfahrung aus 40 Dienstjahren, auch vor den BJS gemacht. Und bei beidem entscheiden neben Übung auch das Talent/Geschick/Intelligenz. Menschen sind und bleiben auch bei maximaler Förderung unterschiedlich und das sollten die Menschen auch lernen zu akzeptieren.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Dauerfrustration wegen eines einmal im Jahr stattfindenden Wettbewerbs? Kleiner haben Sie es nicht?

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„Dauerfrustration“ ensteht mMn., wenn man sich seiner Stärken und Schwächen nicht bewusst ist und sich permanent über- oder (manchmal auch) unterschätzt. Im letzteren Fall traut man sich selbst dann gar nichts mehr zu und versucht es erst gar nicht.
Ziel sollte eigentlich immer sein (nicht nur im Sport), seine eigene persönliche Bestleistung mit jedem Versuch ein kleines bisschen zu verbessern. Das kann, auch wenn man nicht Erster wird, schon sehr befriedigend und ein Erfolgserlebnis sein. Dazu muss man sich selbst und seine Stärken und Schwächen aber auch einigermaßen gut kennen – und das lernt man durch vergleichen mit anderen – und nicht wenn man nur im eigenen Saft schmort.

Betroffene
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Dauerfrustration liegt ja wohl nicht vor, wenn BJSpiele einmal im Jahr stattfinden.

Dauerfrustration liegt eher vor, wenn tägliches Misslingen einen am Selbstwert zweifeln lässt.

Das ist zwar anekdotisch, aber habe es so ähnlich oft erlebt:
Ein Erstklässler, der bei Sprints und bei Ausdauerläufen bei den BJS sehr gut abgeschnitten hatte, erhielt eine Ehrenurkunde ( gemessen an den Anforderungen eines 8 Jährigen! ) = großes Erfolgserlebnis
Er hatte weder Lesen noch Rechnen gelernt und wiederholte dann freiwillig das 1. Schuljahr. = tägliches Misslingen

Egvina
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wobei Ihre Erfahrungen mit Kindern berufsbedingt deutlich geringer sein dürften als die potschemutschkas.

Riesenzwerg
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Und nun?

Auch diese Kinder b r a u c h e n den Vergleich mit anderen Kindern.

Außerdem heißt es ja nicht, dass jemand, der bei einem Vergleich schlecht abschneidet, automatisch auch bei anderen Vergleichen schlecht abschneidet.

So sucht man sich s e i n e Nische.

Besseranonym
18 Tage zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Danke lieber Riesenzwerg,
Diese Nische und daraus entstehend mehr Ruhe und Erholung, was wiederum zu mehr Leistunsgswille und – können führt, brauchen auch Kinder heute mehr denn je.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist das Ihr Problem mit den BJS? Das bei Wettkämpfen nur einer gewinnt?

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich muss Sie dann wohl missverstanden haben und präzisiere:
Liegt Ihr Problem mit der ursprünglichen Ausgestaltung der BJS als Wettkampf darin, dass bei Wettkämpfen nur (bei den BJS) die leistungsstärksten (bezogen auf eine vom Alter abhängige Norm) gewinnen?

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„ Wir dachten, Sie wollen, dass die Redaktion sich hier zurückhält – offenbar dann doch nicht.“
MEIN Wille ist da wohl eher nicht entscheidend,-)
Mich interessierte einfach, warum Sie so vehement gegen die BJS in ihrer ursprünglichen Form argumentiert haben. Mit Ihrer jetzigen Aussage kann ich teilweise mitgehen. Die Freiwilligkeit einer Leistungsüberprüfung als übergeordnete Voraussetzung ist jedoch problematisch, zumindest in den Lebensphasen Schule und Ausbildung. Danach regelt es der Markt, ob die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichend sind oder eben nicht.

Unfassbar
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es geht um Norm und Durchschnitt. Sie können nicht einen Extremfall von damals mit dem Normalzustand von heute vergleichen.

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Gefällt mir :), dankeschön.

Lisa
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ich war nicht solch ein Kind. Das klingt ein bisschen idealisierend.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Tut mir leid. Aber ich berichte ja nicht nur von mir. als Sonderschullehrer habe ich sehr viele Kinder mit den verschiedensten Problemen unterrichtet und beobachtet, auch bei denen war es ähnlich. Natürlich sollten Eltern und Lehrer unterstützend „eingreifen“ und gerade bei den „schwachen“ auch Kleinigkeiten lobend hervorheben. Aber den Kindern jede Frustration ersparen, sie also in Watte packen, schadet mehr als es nützt. Dann überschätzen sie schnell ihre Fähigkeiten und sind umso frustrierter, wenn sie einmal nicht „vorn dabei“ sind und dieser Punkt kommt bei jedem Menschen irgendwann. MMn. ist es wichtig für jeden Menschen zu wissen, wo er steht, wo seine Stärken und Schwächen sind und auch anzuerkennen, dass andere manches besser können und man selbst manches „level“ nie erreichen kann. So ist das Leben!
„I´m perfect in my imperfections!“

Riesenzwerg
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Ganz genau!

Jette
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Dann sollte man den Leistungsdruck in den anderen Fächern z.B. Mathe gleich auch wegnehmen: Alle die bis 5 zählen können, bekommen eine Siegerurkunde. Wenn man darüber hinaus noch 2+2 zusammenzählen kann, gibt es eine Ehrenurkunde!
„Bislang hätten sportliche Kinder klare Vorteile, während Schülerinnen und Schüler mit einem anderen familiär oder kulturell geprägten Hintergrund Misserfolge erlebten.“ 
Auch in anderen Fächern haben Kinder mit einem anderen familiären oder kulturellen Hintergrund Misserfolge, dies führt doch -zum Glück- nicht dazu, dass alle Leistungsbewertung wegfällt. Und genau die Kinder, die z.B. wegen eines Migrationshintergrunds Schwierigkeiten in Mathe und Sport haben, können hier endlich mal Erfolgserlebnisse haben.
Die Idee, alles was mit Leistungsmessung zu tun hat, abzuschaffen, halte ich für gefährlich,- wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft.
Für mich ist Leistung positiv besetzt und ich sehe meine Aufgabe als Lehrerin darin, Kinder zu Leistungen zu befähigen und nicht Leistungen als störend abzuschaffen.

Mika
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nennt sich Klassenarbeit. Der Notenspiegel muss allen zur Kenntnis gegeben werden, damit ist auch klar, wo man steht.

Mika
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich wiederhole gern: Der Notenspiegel ist allen zur Kenntnis zu geben. Nicht die Note des einzelnen Schülers unter Nennung des Namens (da ist der Datenschutz vor), sondern die Anzahl der einzelnen Noten und der Schnitt.
Mit freundlichen Grüßen, Mika

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Oft halten sich allerdings die Schüler (v. a. in der GS) selbst nicht an den Datenschutz und unterhalten sich über ihre Noten. Aber selbst wenn es keiner „verrät“, wissen die Schüler sehr gut Bescheid, wer in welchem Fach stark oder schwach ist.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

@Redaktion
… übrigens wissen auch die Schüler schon durch den Sportunterricht, wer die sportlichen und wer die eher unsportlichen sind. Und selbst, wenn man den Sportunterricht deshalb abschaffen würde, würden sie es in den Hofpausen (zumindest in der GS) bemerken, denn da rennen und springen sie auch oft um die Wette. Okay in den letzten Jahren sitzen immer mehr Kinder einfach nur noch rum 🙂

Ukulele
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

In der Regel tauschen sich die Schüler eh über ihre Noten aus. Das Datenschutzargument ist an dieser Stelle übertrieben. Ich fände mehr Transparenz sinnvolle.

Insbesondere das Hervorheben der sehr guten und guten Leistungen sollte m.E. Usus sein: „Schülerin A har dieses Mal die beste Arbeit – Glückwunsch!“

Und wer etwas nicht kann, sollte dazu stehen. Auf Dauer lässt sich dies ja nicht verheimlichen.

Übrigens es es insbesondere der mündliche Unterricht, der viele Zurückhaltende Schüler stresst. Was wäre ihre Lösung dazu? Wie soll mündlichen Fächern eine Benachteiliging mündlich schwächer Schüler erfolgen? Sollen etwa alle den gleichen Redeanteil pro Stunde bekommen?

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Mir war nicht bewusst, dass bei den BJS vor allen Schülern und für alle Schüler hörbar die Weiten, Zeiten und insbesondere die Rangfolge angesagt wird. Ist das so bei Ihnen? Bei uns bekommen die SuS ihre Zeit angesagt, und diese werden in eine Tabelle eingetragen. Die Besten werden prämiert, und fertig. Da wird nicht verkündet, wer der letzte ist.

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

So ähnlich gibt es diesen Passus in allen 16 BL – schafft ein LuL es nicht , diese Vertraulichkeit zu wahren ( SuS sind findig) steht er mit einem Bein vor Gericht.

Darum müsste auch für weiteren DU die Notengebung nicht nur technisch geklärt werden.

Und trotzdem : Unsere Lieblinge tauschen Ihre Noten aus wie die Brotzeit und haben manchmal mehr Probleme, Ihre Zensuren den Betrieben gegenüber zu vertreten……

Ukulele
19 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Eben. Es ist eine schwachsinnige Regelung. Und Gegensatz von Transparenz.

Wieder mal ein Beispiel für eine Regelung, die Ersatzlos gestrichen werden könnte und keiner würde es merken.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@redaktion
Mika sprach vom „Notenspiegel“, der in der Regel unter der Klassenarbeit angegeben wird und auch die Durchschnittsnote der KA zeigt. Dadurch kann jeder Schüler und die Eltern sehen, wie man dasteht. Der Notenspiegel ist etwas anderes, als die Noten vor der Klasse anzusagen!

Riesenzwerg
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ist bei uns nicht so.

ysnp
20 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Das ist nicht in allen Bundesländern und allen Schulformen so.

Mika
20 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

In welchem Bundesland muss der Notenspiegel bei der Klassenarbeit nicht bekannt gegeben werden? In welcher Schulform nicht?
Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass es überhaupt Noten gibt, logisch.

ysnp
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Grundschule Bayern: Es ist nicht erlaubt, einen Notenspiegel herauszugeben, der die Anzahl der Schüler bezüglich der erreichten Noten auflistet.
Was wir herausgeben können und in der Regel auch machen, ist die Punkteverteilung und die dazugehörigen Noten dieser Probe (=Arbeit). Was im Negativen oft dazu führt, dass wegen eines halben Punktes, der den Unterschied zur besseren Noten ausmacht, „verhandelt“ wird.
Einen Klassendurchschnitt in der Grundschule bekannt zu machen, ist ebenso umstritten – er kann, aber muss nicht mitgeteilt werden.
Im Gegensatz dazu werden alle von mir genannten statistischen Werte einer Probe – also auch der traditionelle Notenspiegel – der Schulleitung gegenüber offengelegt, da diese eine Kontrollfunktion hat.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

Verboten? Wo steht das? Ich hab folgendes gefunden:
„ Schülerinnen und Schüler oder die Erziehungsberechtigten haben keinen Anspruch darauf, dass ihnen generell nach jeder Leistungserhebung eine Übersicht über die in der gesamten Klasse erzielten Noten (Notenspiegel) oder der Notendurchschnitt zugänglich gemacht wird. Die Zugänglichmachung liegt unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes im pädagogischen Ermessen der Klassenlehrkraft. “
Find ich persönlich problematisch, aber deutlich einfacher für die Lehrkraft, da diese sich bei einem unterirdischen Ausfall einer Arbeit nicht vor den Eltern erklären muss: die erfahren dann eben einfach nichts davon.
Quelle:
https://www.schule-in-bayern.de/beitrag/hier-gibt-s-antworten-auf-eure-fragen-7

ysnp
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Früher haben einige Kolleginnen den Klassenspiegel unter die Probe geschrieben, also wie viele Schüler 1er, 2er usw. hatten. Dann hieß es, dass man das nicht mehr machen und man höchstens den Notenschnitt auf Nachfrage bekannt geben dürfe.

Ich selbst halte aus pädagogischen Gründen nichts davon, einen Klassenspiegel offiziell besonders in der Grundschule und auch in der weiterführenden Schule bekanntzugeben. Denn zuhause wird dann von den Eltern gefragt: Wer von deinen Mitschülern hat die 5, wer die 6? Dadurch werden leistungsschwächere Kinder, die so oder so unter ihren Noten leiden, noch mehr in eine Ecke gedrängt.
Die Bekanntgabe des Notendurchschnitts finde ich für die schwächeren Schüler nicht so heftig, sondern es ist auch einmal ein Trost, wenn die Probe nicht so gut ausgefallen ist und man da noch „im Durchschnitt“ ist.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

Der Durchschnitt sagt nur überhaupt nichts aus: Die eine Hälfte schreibt die eins, die andere die fünf, und Durchschnitt ist dann drei?
Ich finde es sinnvoll, den Notenspiegel anzugeben, da man seine Leistung im Vergleich zur Lerngruppe einordnen kann.
Da die Schüler nicht wissen, wer die unteren Noten hat (es sei denn, diejenigen geben das zur Kenntnis), findet auch kein in-die-Ecke-drängen statt.

ysnp
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Ergänzung:
Wenn die Probe allerdings gut ausgefallen ist, und man aber eine schlechte Note hat, dann ist es für die schwächeren Schüler auch frustrierend. Aus Frust entsteht selten Ehrgeiz. Also spricht auch einiges gegen die allgemeine, selbstverständliche Bekanntgabe des Notendurchschnitts.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

Finden Sie? Das es besser ist, nicht zu wissen, wo man im Vergleich zu den anderen steht? Wie lange kann man das aufrecht erhalten? Was soll das bringen?

Ich halte es so, dass ich meinen SuS bewusst mache, dass Noten lediglich eine Leistungsrückmeldung von mir sind: sie sagen aus, wie gut man jetzt aktuell den Schulstoff beherrscht. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn man mit seiner erzielten Leistung zufrieden ist: fein (und ich bin auch fine damit, wenn jemand mit seiner fünf klarkommt). Wenn nicht, bin ich da, um beim Verbessern zu unterstützen. Mache ich seit Anbeginn so, und funktioniert gut.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Wir geben keinen Notenspiegel – bekommt nur die SL.

Können alle gut mit leben, wenn kurz begründet.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Heuwägelchen

In welchem Bundesland unterrichten Sie, und in welcher Schulart?

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Heuwägelchen

In meinem Bundesland regelt das die VV Leistungsbewertung. Da steht: „Auf Beschluss der Elternversammlung können Klassen- und Kursarbeiten mit einem Notenspiegel versehen werden“. Wollen die Eltern und übrigens auch die Schüler regelmäßig.

ysnp
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Dann ist das Brandenburg.
Wie es mit dem Klassenspiegel in den anderen Bundesländern aussieht, ist gut aus der Zusammenstellung in wikipedia zu ersehen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Klassenspiegel

potschemutschka
18 Tage zuvor
Antwortet  Mika

… oder auch der „Kampf mit den Arbeitsblättern“ (oder sonstigen Aufgaben) – wer ist als erster damit fertig und wer hat die wenigsten Fehler. 🙂

Egvina
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Die nennen sich Klassenarbeiten und Zeugnisse.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Egvina

Referate, Tests, Lesen, Rechnen, ….

Bei allem Verständnis für Schülys, die Probleme mit/beim Sport haben …..

Ist es nicht auch die Klassengemeinschaft, die den Selbstwert (durch echten Jubel, Freude und Lob – oder eben nicht) steigert?

Ich war immer sehr gut in Sport, weil wir als Kids (früher!) viel gelaufen, gerannt, geklettert sind, Fahrtad fuhren und und einfach bewegten.

Es gab auch die anderen. Aber das war halt so – niemand wurde gehänselt. Mschten wir einfach nicht.

Schlimm war jedoch die Mannschaftswahl.

Und da blieben tatsächlich die unsportlichen Schülys stehen. Das war mit Sicherheit demütigend.

Warum auch immer – unsere Lehrys fingen dann an, die Mannschaften abzuzählen.

Zeigt von Empathie und pädagogischem Verständnis – auch früher.

Bei mir ist das über 40 Jahre her. (OJE und auweia )

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Egvina

Oder Stegreifaufgaben, Extemporalen, bei uns auch schriftliche Hausarbeiten ( KI hat Gr und R meist gut drauf 🙂
Und nicht zu vergessen mündliche Einzelnoten ( Warum der und nicht ich? ) usw……

Jette
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt Klassenarbeiten!!!

dauerlüfterin
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, solche „Zwangswettkämfe“ gibt es in Mathematik. Nennt sich Mathematikwettbewerb. In Klasse 8 müssen alle teilnehmen.
Die Besten bekommen Urkunden und Preise und ziehen in die zweite Runde ein etc.

dauerlüfterin
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Dennoch: mindestens einen „Zwangswettkampf“ in Mathematik gibt es eben doch, entgegen Ihrer Behauptung weiter oben. In 15 weiteren Bundesländern wird sich sicherlich noch etwas analoges auftreiben lassen.
Der Mathematikwettbewerb wird übrigens als Klassenarbeit gewertet, sodass der Notenspiegel allen SuS bekannt gegeben werden muss.

Alex
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Nicht zu vergessen die „Zwangswettkämpfe“ bei VERA und all den anderen Vergleichsarbeiten der Länder.

dauerlüfterin
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich weiß nicht, warum es nicht durchkam, daher hier gerne noch einmal: In Hessen gibt es sehr wohl etwas, das Ihren „Zwangswettkämpfen“ in Mathematik entspricht. Nennt sich Mathematikwettbewerb. Alle 8. Klassen im Gymnasium nehmen daran zwangsweise teil. Die Schulbesten werden ausgezeichnet und treten gegen die Schulbesten anderer Schulen an.

Jette
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Bitte korrigieren, ich meinte Schwierigkeiten in Mathe und Deutsch, nicht Sport!

Und genau die Kinder, die z.B. wegen eines Migrationshintergrunds Schwierigkeiten in Mathe und Sport haben, können hier endlich mal Erfolgserlebnisse haben.

Raucherpflaster
21 Tage zuvor

Muss es beim Thema „Sport“ eigentlich immer dieses Horror-Aufmacherbild sein?

Mika
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ja, aber das Bild zeigt keine Rolle rückwärts!

AvL
20 Tage zuvor
Antwortet  Mika

Das Photo/Foto stammt aus der Bild-Datei der Firma Sutterstock mit Sitz in New York. In Verbindung mit dem Untertitel ist es ironisch gemeint.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  AvL

Die Ironie ist für mich nicht erkennbar. Inwiefern ist das ironisch?

potschemutschka
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Bei diesem Bild sehen Sie „eine Rolle rückwärts“? Also ich bin sportlich nur durchschnittlich begabt, aber eine Rolle rückwärts sieht anders aus!
Oder ist das eine „West-Rolle rückwärts“, in der DDR war die anders! 🙂

Frust
21 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Was auch immer diese Qualfigur /-stellung darstellen mag – eine Rolle rückwärts ist es definitiv nicht.

Lehry aus BY
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das ist keine Rolle rückwärts!

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sehr geehrte Redaktion,
Sie wurden nun schon mehrfach darauf hingewiesen, dass das Titelbild unpassend und falsch ist. Zuerst dachte ich ja noch, dass es einfach ein kleiner fehler der Interpretation einer Rückwärtsrolle war. kann ja passieren. Da sie aber auf die „Fehlermeldungen“ verschiedener Foristen nicht reagieren, muss ich jetzt wohl Absicht (BILD-Niveau) unterstellen. Wollen Sie damit suggerieren, wie Schüler im Sportunterricht angeblich gequält werden? Das wäre ganz mies! Denn solche „Verrenkungen“ werden in keinem normalen Sportunterricht verlangt.Oder verarbeiten Sie damit persönliche Sportunterricht-Traumata? Das wäre zwar noch irgendwie verständlich, aber kein guter Journalismus. Ich bitte Sie hiermit, das Bild durch ein anderes zu ersetzen, z. B. durch eines, bei dem man sieht, wieviel Freude Kinder auch bei den BJS haben konnen, wie sie z. B. schwächere Läufer beim 400/800m-Lauf durch Anfeuern zum Durchhalten motivieren (das habe ich in den letzten Jahren sehr oft erlebt und als sehr positiv empfunden).
Mit freundlichen grüßen
potschemutschka

ysnp
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,
das Bild ist schrecklich. Das arme Kind, das diese Pose machen musste. Das Bild zeigt für mich die negativen Formen des Leistungssports, wie Kinder jung zu Hochleistungen gequält werden.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

Vermutlich soll genau das der Bezug zu den „alten“ BJS sein – Qualsport.

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,
Ihr „foto“ hätte man vielleicht als Ironie oder Sarkasmus auffassen können, wenn es wirklich eine „Rückwärtsrolle“ darstellen würde, aber dieses Bild ist einfach nur falsch und unpassend!

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

In welchem Universum ist d a s eine Rolle rückwärts?

Metaphorisch gemeint?

Heuwägelchen
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Hat also nichts mit den BJS zu tun….

sagenHAFT
21 Tage zuvor

Ich fand die Reform der Bundesjugendspiele und des Sportunterrichts sehr sympathisch. Ich möchte, dass das bleibt!

Ukulele
20 Tage zuvor
Antwortet  sagenHAFT

Ich das Gegenteil.

Ich wäre für eine direkte Abstimmung der Eltern.

Die Einfache Mehrheit entscheidet.

Lisa
20 Tage zuvor
Antwortet  Ukulele

Ganz ehrlich! Wer keine Bundesjugendspiele mag, kommt an dem Tag nicht und fertig. Viel schlimmer ist doch der wöchentliche Sportunterricht. Wie nannte es eine Schülerin? “ Selbstekel- Einübungsprogramm“ 🙁

ysnp
20 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

In der Grundschule bis Klasse 4?

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

@Lisa
Also Spüortunterricht ganz abschaffen? Stattdessen lieber Selbstbewusstseinstraining oder Psychotherapie wegen gestörter Körperwahrnehmung? Oder soziales Training (Anti-Mobbing) für die gesamte Klasse? Was ist da schief gelaufen und läuft bei so vielen schief?

Hans Malz
21 Tage zuvor

Die Bundesjugendspiele werden (meiner Meinung nach zum Nachteil) geändert = Reform

Einige wollen diese Änderungen wieder zurückdrehen = Kulturkampf, Wir haben andere Probleme, macht ein Faß auf…

Hmmm?

Horstino
21 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Wir führen was ein. Stellt sich raus: Finden die meisten doof. Man möchte das Vorherige wiederhaben: Kulturkampf, Rückständig. Fässer aufmachen. Rechts.

Ukulele
20 Tage zuvor
Antwortet  Horstino

Sehr schön zusammengefasst.

Ich finde es richitg, falsche Entscheidungen einzugestehen und zu korrigieren.

Eigentlich braucht es an Schulen viel mehr Korrekturen dieser Art. Nicht alles, was als modern und progressiv gilt, ist gut. Ganz im Gegenteil.

Mika
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Na zum Glück kann man demokratisch getroffene Entscheidungen rückgängig machen, und man sollte das auch unter bestimmten Voraussetzungen. Ich denke da gerade an den Mist, den AfD und Konsorten ggf. demnächst verzapfen könnten, und da würde ich doch stark drum bitten, dass der von der hoffentlich anders aussehenden Nachfolgeregierung revidiert wird!

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

„ Grundsätzlich ist es dem Parlament immer möglich Gesetze auch wieder rückgängig zu machen – sollte eine parlamentarische Mehrheit dafür bestehen.“
Herr Merz z.B. will so einige Gesetze wieder abschaffen (lassen), z.B. das Cannabisgesetz, das Bürgergeld oder das neue Staatsbürgerschaftsrecht. Wenn er dafür eine parlamentarische Mehrheit findet, ist dies problemlos möglich.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/carmen-wegge/fragen-antworten/moinsen-kann-das-zu-erwartende-cannabisgesetz-in-der-naechsten-legislaturperiode-von-der-folgenden-regierung

Ukulele
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich glaub nicht, dass wir uns im Kreis drehen werden. Ich denke, es ist ein klassischer U-Turn.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Mir erschließt sich nicht, wie die Reform der BJS eine demokratische Entscheidung sein soll …

Ukulele
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das mag sein. Ich denke aber, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit Inder Bevölkerung hierfür gab.

Vermutlich hat sich die KMK damit auch gar nicht auseinandergesetzt. Und hier schon das Problem.

Heuwägelchen
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

War da nicht eine Mutter, deren Kind nach den BJS so stark geweint hat…..

Ukulele
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich kenne zumindest die Mehrheitsmeinung an der Grundschule meiner Tochter.

potschemutschka
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Vielleicht hätte man besser die Betroffenen gefragt (Schüler und Lehrer)?

Ukulele
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wir haben es bei G8 vs. G9 gesehen. Es spielt keine Rolle was richtig oder falsch ist, denn dafür gibt es kein objektives Entscheidungskriterium. Entscheidend ist in einer Demokratie, wofür für Mehrheit steht. Der Versuch, auf den Gymnasien dauerhaft G8 zu belassen ist an der Stimmung/Meinung der betroffenen Bevölkerung hierzu gescheitert. Auf Dauer kann in einer Demokratie keine Politik gegen die Standpunkte und Interessen der Mehrheitsgesellschaft gemacht werden.

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Alle paar Wochen sicher nicht, aber bei wechselnden Mehrheiten im Parlament durchaus jede Wahlperiode. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt. Möglich ist es, und aus meiner Sicht ist es auch gut, dass es so ist.

Ukulele
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es geht ja nicht um eine Entscheidung wie den Brexit oder den Atomausstieg.

Bei den Bundesjugendspielen ist eine Änderung jederzeit ohne allzu großen Aufwand möglich.

Annemaus
21 Tage zuvor

Vielleicht könnte man jedes Jahr andere Sportarten bei den Bundesjugendspielen anbieten. Es muss nicht jedes Jahr Leichtathletik sein.

Lehry aus BY
20 Tage zuvor
Antwortet  Annemaus

BJS gibt es zumindest in Bayern in 3 Bereichen. Schwimmen, Gerätturnen oder Leichtathletik. Frei wählbar.

ysnp
20 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

In der Grundschule (By) sind die BJS in der Leichtahtletik üblich.

Heuwägelchen
20 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Lehry aus SH

Hier nur Leichtathletik.

uesdW
19 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Schwimmen wäre ja gut, sofern alle Teilnehmer schwimmen können. Die Nachrichten der letzten Jahre zeigen hier ja leider einen Trend auf.
Zudem wird das mit den Freibädern immer schwieriger.

Geräteturnen ist für Ungeübte m.E. noch „schlimmer“ als Leichtathletik.

Aber ich gebe es ja zu. Durch die winterlichen Schneeballschlachten, Strassenbolzerei, Räuber und Schandispielen waren bestimmte Grundlagen vorhanden.
Und dann waren da noch die Schimmabzeichen, die während des Unterrichts gemacht wurden. So was kann auch als Ansporn gelten. Als mein Kleiner das Seepferdchen gemacht hat, wollte mein Großer sofort das Bronzene Abzeichen machen.

Und sobald in Sport Noten gemacht werden, ist es immer ein Wettkampf und sich bewiesen sollen. Das findet immer im Klassenverbund statt.
Das bekommen alle mit. Und bei dem Begriff, keine öffentliche Bekanntgabe der Noten muss ich schmunzeln.
In der Regel reden die Schüler miteinander. Ich teile den Schülern immer so mit, dass nur sie es mitbekommen. Dann drehen sie sich weg, und keine 5 Sekunden später wissen es die Ersten in der Klasse.

Urkunden hin oder her. Bis zu einem gewissen Alter freuen sich Kinder über jegliche Urkunde, die zeigt, dass sie etwas geschafft haben. Inwiewiet die Unterscheidung sein muss, können sich die Psychologen Gedanken machen.

Recht machen kann man es sowieso nicht allen.

Sebbo
17 Tage zuvor
Antwortet  Lehry aus BY

Find ich super. Schwimmen ist ja auch die Disziplin, die dafür bekannt ist, dass hier die Preise und guten Noten wie ein Sternenhagel auf die hochmotivierten Kinder niederhageln.
Kommt vielleicht davon, dass der intensive Schwimmunterricht in der Schule für Qualität und Erfolg bis über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

Schwimmen, das ist doch das Fach, das
– nicht angeboten wird, weil es keine Schwimmbäder gibt
– ca. 15 Minuten im Wasser anbietet, weil Sport einstündig ist und die Kinder die Hälfte der Zeit am Beckenrand sitzen
– Mit Sicherheit keinem einzigen Kind Schwimmen vermittelt hat.
Die einen lernen Schwimmen außerschulisch, die anderen kommen an diesem Tag wenigstens geduscht nach Hause.

Wie sagt eine befreundete Mama immer so schön: die Gefahr, dass die Kinder (im Winterhalbjahr) krank werden ist weitaus höher als die Chance, dass sie irgendwas lernen.
Und jetzt: hurraaaa – Wasserparty, die Ferien sind nämlich bald da.

Johann Friedrich H.
21 Tage zuvor

Sorry, das ist doch von beiden Seiten eine völlig überzogene Argumentation:

Kein junger Mensch hat wegen einer fehlenden Urkunde bei Bundesjugendspielen eine schwere Kindheit, kein junger Mensch leidet Not, wenn er keine Ehrenurkunde mit einer Faksimile-Unterschrift des Bundespräsidenten erhält.

Haben wir keine anderen Probleme im Bildungssektor?

Johann Friedrich H.
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

mir geht es schlicht darum, Maß und Mitte zu bewahren und stelle persönliche unangenehme Erfahrungen selbstverständlich nicht in Abrede.

Der Punkt ist: Warum wird von einer bestimmten Klientel ein einzelner (!) Tag im Schuljahr mit Furor bekämpft, während andere offensichtliche nicht-selbstverschuldete Ungerechtigkeiten nicht thematisiert werden?

Was ist mit den Kindern und Jugendlichen deren Eltern keine oder die falschen Fremdsprachen sprechen, sie bekommen die gleiche Note? Was ist mit den jenen, die in einem unmusikalischen Elternhaus groß werden, die kein Auslandsschuljahr bezahlt bekommen?…

Das ist unverhältnismäßig und erinnert etwa an die soziale Kälte der bürgerlichen G9-Akivist*innen in Baden-Württemberg: „Hauptsache mein Kind erlebt keine Anfechtungen!“

Johann Friedrich H.
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Liebe Redaktion,

bezüglich der Herren Schwarz und Lindner stimme ich Ihnen voll zu, aus anderen Qualitätsmedien erfuhr ich jedoch auch unverhältnismäßige Äußerungen der anderen Seite:

Alles begann mit dem Twitter-Eintrag einer Mutter aus Konstanz. Er lautete: „Heulender Sohn kommt mit ‚Teilnehmerurkunde‘ von den Bundesjugendspielen heim. Erwäge Petition zur Abschaffung selbiger. Ernsthaft.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/kommentar-bundesjugendspiele-zehnkampf-schulsport-100.html

oder:

https://taz.de/Bundesjugendspiele-gehoeren-abgeschafft/!5931115/

Es gibt offensichtlich auch Stimmen von solventen und öffentlichkeitsselbstbewussten Menschen, die sich höchstwahrscheinlich nicht annährend mit einem solchen Eifer über die oben genannten ganzjährigen Ungerechtigkeiten mokieren würden. Warum?

Unabhängig davon schätze ich Ihre breite Themensetzung, auch bezüglich Bildungsgerechtigkeit.

Lisa
20 Tage zuvor

Die Teilnehmerurkunde ist in der Tat blödsinnig. Man kann auch thematisieren, KEINE Urkunde zu bekommen, mit Kindern. Jeder kann etwas und jeder kann etwas anderes gut. Es ist schade, dass es nur Urkunden fürs „sporteln“ gibt, keine für Backen, Malen oder Trösten von Mitschülern. Die gibt es dann von mir.
Allen Vertretern des Leistungsprinzips: Ja, bin ich auch. Aber wir reden hier von höchstens Zehnjährigen. Die haben noch kein gefestigtes Ego, die hängen noch sehr von unserem Zuspruch ab.
Sport wird auch aus kommerziellen Gründen gesellschaftlich sehr hoch bewertet gegenüber anderer Fertigkeiten, das kann man doch durchaus diskutieren.

Johann Friedrich H.
20 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Gut gesprochen!

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Lisa

Das ist fair! So habe ich es auch immer versucht, jedes Kind hat irgendetwas, dass es gut kann und dafür sollte man es auch loben. Aber sie müssen auch lernen, mit Misserfolgen fertig zu werden, denn die bleiben im Leben nicht aus. und sie müssen auch lernen, das manch anderer etwas besser kann. = Frustrationstoleranz, Selbst- und Fremdeinschätzung, „gönnen können“, … = Sozialkompetenzen, die leider immer weniger Kinder, trotz/oder gerade wegen „Überbehütung“ und „Steine aus dem Weg räumen“, haben.

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt Misserfolg und es gibt Erfolg.
Demütigend wir es, wenn jemand – Eltern, LuL, peergroup, buddies, Vorbilder, Idole einen negativ draufsetzen.
> zu lernen, sich dagegen zu wappnen ist schwierig und langwierig, bedarf oft der Hilfe für das Kind,
ist aber in der jetzigen Zeit unvermeidbar, weil das Leben mit dem Sozialverhalten aller gekoppelt ist und viele das Wort sozial und dessen Inhalte nicht mehr kennen.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

@Redaktion
Werden also, nach Ihrer Logik,liebe Redaktion, I-Schüler (Lernen, GE) im Regelunterricht in den meisten Kernfächern gedemütigt? Schließlich bekommen diese Schüler immer andere, einfachere Aufgaben als die anderen Schüler und haben kaum die Chance, das level der Mitschüler zu erreichen. Oder glauben Sie ernsthaft, die I-Kinder merken das nicht und die Regelschüler auch nicht? Ist dann Inklusion ein“ pädagogisches Zuchtmittel“?

Mika
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wollen Sie hiermit ausdrücken, dass es eine erhebliche Anzahl an SuS gibt, die keine Chance haben, jemals ihre Leistungen in einer der bei den BJS geprüften Disziplinen zu verbessern? Denn Verbesserung IST ein Erfolg. Oder sehen Sie nur den Sieg als Erfolg? Dann, verzeihen Sie bitte die klaren Worte, haben Sie noch sehr viel Entwicklungspotenzial im Bereich der Lebenserfahrung. In diesem Falle sollten wir dann tatsächlich aufhören, Leistungsrückmeldungen in egal welchem Fach zu geben. Wenn durch Realisierung der eigenen Fähigkeiten und darauffolgenden Üben keine Chance besteht, diese Fähigkeiten zu verbessern, kann man Schule eigentlich gleich bleiben lassen. Dies wäre die logische Konsequenz.

Heuwägelchen
19 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wenn es keine Misserfolge geben darf ….. Wo wäre die Wissenschaft heute?

Ukulele
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Vergleiche:

Es gibt Menschen, die in der Rückschau bei den Bundesjugendspielen ein Demütigendes Erlebnis hatten -> „armes Opfer der Gesellschaft; die Gesellschaft muss sich anpassen; das Individuum kann nichts dafür; das Individuum steht über dem Gemeinwohl“

Es gibt Menschen, die in der Rückschau durch die Corona Maßnahmen ein Demütigendes Erlebnis hatten -> „selber Schuld; soll sich nicht so anstellen; das Gemeinwohl steht über dem Individuum“

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  Ukulele

Was ist eigentlich mit den Kindern/Jugendlichen, die bei den BJS endlich mal ein Erfolgserlebnis hatten, weil sie in Ma und Deutsch vielleicht immer die „loser“ waren, aber hier einmal im Jahr ganz vorne standen? Denen gönnt anscheinend niemand dieses Erlebnis!

TaMu
20 Tage zuvor

Besser fände ich sichere und fest eingebaute Geräte für Fitness und Kraftsport im Schulgebäude und- Hof. Fest in den Wänden zementierte oder angeschraubte Stangen und Griffe zum Bouldern bis 2 Meter, für Klimmzüge, Hebe- und streckübungen, Geräte mit fest verankertem, aber selbst wählbaren Gewichten, Hypertension aus fest verarbeiteten Materialien, eine Bank für Bauch- Bein- und Armtraining durch eigenes Gewicht.
So kann eben mal während einer Pause kurz Kraft rausgelassen und auch gezeigt werden. Andere werden es nachmachen. Es schadet nichts, wenn zwischendurch eine Lehrkraft ebenfalls daran kurz trainiert… oha, unsere Englischlehrerin macht einfach so zehn saubere Klimmzüge…
Das ist ein Magnet, wo Kinder und Jugendliche gemeinsam dran gehen. Viele trainieren schon mit 14 und zeigen schöne Muskeln. Das ist ansteckender als der öde Bundesjugendspieletag. Wer sichtbar miteinander trainiert, spricht bereits in der Schule über das Handballtraining am Nachmittag und zieht Leute mit. Und wer sich schämt, bekommt eine Idee von Kraftsport und übt zu Hause mit einem Programm oder meldet sich im Fitnessstudio an. Kurz danach traut er sich das auch in der Schule.
So läuft das heute eher.
Parallel zu den Geräten im Schulgebäude sollte es dort auch ein altes, aber gestimmtes Klavier geben, damit die musikalisch Begabten dasselbe wie die Sportlichen tun können. Social Media ist voll von Auftritten junger Menschen, die auf irgendeinem Bahnhofsklavier Rachmaninow spielen und viral gehen. So können junge Menschen wirklich zeigen, was sie können und Nachahmer im Positiven finden.
Der Rest wird Quatsch damit machen, aber das machen sie sowieso. Wenn aus Quatsch jemand drei Klimmzüge schafft, ist auch was gewonnen. Und beim Klavier kann man ja oben eine Überwachungskamera anbringen.

Ken Haddorf
19 Tage zuvor
Antwortet  TaMu

Das klingt richtig gut, tolle Idee!

Besseranonym
19 Tage zuvor
Antwortet  Ken Haddorf

Supergut, ist aber wieder das alte Problem: Viele Schulen machen es nicht, weil etwas passieren könnte.

Nichtsdestotrotz
@ liebe Tamu, wir haben inzwischen Kicker, Tischtennisplatten, beaufsichtigtes Volley – und Basketball in der Mittagspause und wenn die Turnhalle unter Wasser steht, wird halt gejoggt.
Derzeitiges Projekt mit Holz- und Bauabteilung: eine niedrige Boulderwand.

Liebe Tamu,
weitere Ihrer immer guten Ideen werden gerne angenommen 🙂

Mary-Ellen
19 Tage zuvor
Antwortet  Besseranonym

Hatte @TaMus Vorschläge in ähnlicher Weise auch damals in meiner Schule als Idee vorgebracht.
Hätte ggf. nicht allzu viel kosten müssen, wenn man in der Elternschaft herumgefragt hätte, wer zu Hause ein ungenutztes Sportgerät herumstehen hat.
In der Schule hatten wir nur einen Boxsack im Hausflur – hoch begehrt, die Kids standen Schlange.
Leider wurde mein Vorschlag abgelehnt.

Besseranonym
18 Tage zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

Wundert mich nicht.
Bei uns war und ist es ein ewiger Kampf. Oft ging es einfach darum, dass diese Rebellen in Oberfranken nicht recht bekamen – meine Mitarbeiter und ich nennen es weiter Schulentwicklung ( auch was das Qmbs angeht ) 🙂

Die Schülerinnen finden es gut….passt also.

lehrer002
20 Tage zuvor

Weder in Schulen noch in Vereinen wurden Zweifel daran geäußert, dass das frühere Format überholt war – und die Reform richtig.“

Für diese Aussage fehlen im Text jegliche Belege. Als Lehrkraft bekomme ich ständig die Kritik von allen Seiten mit und diese ist fachlich nachvollziehbar. KollegInnen, Eltern, SchülerInnen und Vereine beklagen, dass die neuen Regelungen viel weniger transparent und fair sind, als es die alten waren. Dass 20 Prozent beispielsweise pauschal eine Ehrenurkunde erhalten sollen, obwohl es Klassen gibt, in denen deutlich mehr eine verdienen, und in anderen Klassen jeder Zweite Mühe hat, nicht über seine eigenen Füße zu fallen, ist absolut ungerecht und nicht nachvollziehbar.
Die Reform passt auch absolut nicht zu moderner Leistungsbewertung, die eine Abkehr von der sozialen und eine Hinwendung zur kriterialen Bezugsnorm vorsieht.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wurden Lehrkräfteverbände und Sportorganisationen denn in die Entscheidungsfindung der KMK einbezogen? Gab es vor der Entscheidung der KMK Proteste genannter Organisationen gegen die ursprüngliche Ausgestaltung der BJS? Derartiges ist mir jedenfalls nicht bekannt.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Danke, hatte ich überlesen. Initiativ ging das trotzdem lediglich von Eltern aus? Sportlehrer hab ich da jetzt nicht finden können. Die GEW – nun ja, die argumentiert wieder mal als vermeintlicher Anwalt der Schüler, nicht der Lehrkräfte. Letztere sehe ich (wie so oft) nicht beteiligt.

-mm-
20 Tage zuvor

Gerne ist man fortschrittlich und allzu gerne überwindet man überholten althergebrachten Kram wie Leistungsmessung. Klingt ja auch gut. Aber die Leistung zu messen, scheint mir ein Urinstinkt zu sein. Jetzt leben wir nicht mehr wie die Neandertaler und wir haben uns soziale Verhaltensformen angeeignet um das Prinzip „Survival of the fittest“ zu umschiffen. Das ist gut und richtig. Aber das Urinstinkt bleibt. Anstelle harter Kämpfe ums Überleben hat man sich was Schlaues einfallen lassen : Sportliche Wettkämpfe. Lebensbejahend, weil es ohne Mord und Totschlag trotzdem Adrenalin freisetzt und Menschen sich auf friedliche Weise messen. Man möchte gewinnen, gut abschneiden oder zumindest nicht der Letzte sein. Und wenn doch, dann bedeutet das vielleicht eine persönliche Niederlage, hat aber ansonsten keinerlei Auswirkung auf die körperliche Befindlichkeit. Aber kann man kleinen Kinder den seelischen Schmerz einer Niederlage zufügen?
Persönliche Niederlagen wird es im Leben immer wieder geben, das können wir kleinen Kindern gerne anders vorgaukeln aber wir Erwachsenen wissen es besser. Trotzdem meinen jetzt ein paar pfiffige zeitgemäße Pädagogen, je weniger Niederlagen kleine Menschen erleben müssen, desto idealer verläuft ihre Entwicklung: Demnach muss der Leistungsdruck möglichst gegen Null streben. Was aber passiert jetzt, zum Beispiel bei den Bundesjugendspielen, wenn es nicht mehr um Leistungsmessung geht? Man bewegt sich gemeinsam an der frischen Luft. Soweit so gut. Aber langweilig. Genauso langweilig, wie ein Fussballspiel, bei dem es nicht um erzielte Tore, sondern um nettes Beisammensein geht. So langweilig, dass die unsportlichen Schüler, die schon vorher keinen Bock auf Bewegung hatten, jetzt erst recht auf ihrer Jacke im Schatten sitzend einschlafen und die sportlichen Schüler nur das Nötigste leisten, um die Fassade aufrecht zu erhalten und sich insgeheim auf ihren richtigen Sport am Nachmittag im Verein zu freuen. Da geht es wenigstens noch um was.
Kann man machen. So muss sich keiner mehr als Verlierer fühlen. Und auch keiner als Gewinner. Das ist ein bisschen schade für sportliche Schüler, die in der Schule Lernschwierigkeiten vorweisen, und hier mal glänzen könnten, aber so what? Dafür wird es in naher Zukunft auch bald eine Lösung geben. Aber Zurück zum Sport und den aufgeweichten Wettkämpfen. Was ist jetzt eigentlich mit unserem Urinstinkt, uns zu messen? Und wie geht es dem Adrenalin? Nicht gut? Da hab ich einen kleinen Booster für den freien Nachmittag nach den langweiligen Bundesjugenspielen parat. Das Zauberwort lautet: ZOCKEN, was das Zeug hält. Am besten mit viel Zweikämpfen und saftigem Mord und Totschlag. Niederlagen sind auch gut auszuhalten. Ist ja anonym. Und wem das zu digital ist…..Ich wills nicht aussprechen. Nur eine Frage stellen: Warum eigentlich nimmt die Gewalt unter Kindern so sehr zu und wie könnte man gegensteuern?
Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ein sportlicher Wettkampf nicht nur spannend ist , sondern darüber hinaus auch negative Aggression in positive Energie umwandeln kann. Verbunden mit allem was dazugehört, mit Sieg, Niederlage und Mittelmaß. Mit Siegerposen und mit hängenden Schultern. Mit Frust und Lust. Und das nur an einem Tag einmal im Jahr. Das müsste auszuhalten sein. Auch bei kleinen Menschen. Denn auch Frust aushalten zu können gehört zum Lernprozess und zum Erwachsenwerden dazu.
Dazu ein kleiner Kontext, der zugegebenermaßen weit hergeholt ist, mir aber in den Sinn kommt, wie heilend sportlicher Wettkampf sein kann: : Kennt jemand von euch die Szene aus der Serie Orange is the New Black zum Thema Wettkampf statt Meuterei: Orange Is the New Black – Kickball Scene (S6E13) | Rotten Tomatoes TV – YouTube

potschemutschka
20 Tage zuvor
Antwortet  -mm-

Ich würde Ihnen gern mehr als einen grünen Daumen für diesen Kommentar geben 🙂

ysnp
20 Tage zuvor

Denken die hier Kommentierenden daran, dass es hier nicht um die Bundesjugendspiele allgemein, sondern um die Bundesjugendspiele in der Grundschule geht?

An meiner Schule haben wir in der alten Variante schon immer in Klasse 1 eine Alternative (Knaxiade) gemacht. Die Erstklässler sind in der Regel auch noch nicht 8 Jahre alt, dem „Eintrittsalter“ der BJS.

Das jetzige System ist in meinen Augen auch nicht optimal, da die Leistungen irgendwie unfair verglichen werden. Ich selbst würde den Wettbewerbscharakter in der Grundschule ganz abschaffen und z.B. nur eine Urkunde für alle verteilen.

Meine Schule hat um die verpflichtenden BJS herum gerne mal einen Sporttag mit unterschiedlichen Sportarten als Stationen gemacht.
Bei der alten Variante ging es den Schülern nur noch um ihre Leistung und die Schwächeren hatten Frust, weil sie „nur“ eine Teilnehmerurkunde bekamen. Das motiviert diese sicher nicht alle zum Sport, sondern die Gruppe, die so oder so schon sportlich ist, wird bestätigt. Einen großen Mehrwert für alle – außer der Tradition – hat das nicht.
Außerdem geht es um Einzelleistungen.
Besonders schlimm fand ich manche Eltern, die ihren eigenen Ehrgeiz auf die Kinder übertrugen.

In der Grundschule haben fast alle Schüler Spaß an spielerischem, sportlichen Tun. Darüber hinaus gibt es so viele gute Ideen im Grundschulsport ohne Wettbewerbscharakter, die den Schülern Spaß machen und wo sie sich gut bewegen. Da braucht es keine Wettkämpfe.

Außerdem sind diese ganzen Vorschläge/Ideen zur Durchführung des Sportunterrichts in der Grundschule viel vielfältiger als die eintönige Technik vom Weitsprung, 50 m Lauf und Ballweitwurf, die man perfektionieren sollte, um sich mit der Zeit zu steigern. In meinen Augen ist das erst etwas für die Sekundarstufe. Da kann man gerne die traditionellen BJS durchführen.

Wir führen z.B. auch noch das Sportabzeichen auf freiwilliger Basis durch. Z.B. wäre das ein Weg, etwas Offizielles in der Grundschule für Interessierte zu machen.Dadurch würde man auch eine Brücke zum Sportverein Abteilung Leichtathletik schaffen.
Zur Vollständigkeit: Beim Sportabzeichen kann man wahlweise auch schwimmen.

-mm-
20 Tage zuvor
Antwortet  ysnp

„Besonders schlimm fand ich manche Eltern, die ihren eigenen Ehrgeiz auf die Kinder übertrugen.“ Das stimmt leider. Wir hatten mal Fußballturniere an der Grundschule, die wegen übereifriger Eltern abgeschafft wurden mussten. Aber wenn man die verbissenen Eltern außen vorlässt und die Bundesjugendspiele nicht ganz abschaffen möchte, dann würde ich den Wettkampfcharakter auch bei den Kleinen beibehalten. Eher spielerisch mit mehreren Versuchen, eventuell auch ein paar Geschicklichkeitsspiele oder Glücksspiele mit an Bord. Oder ein gruppenweises gegeneinander Antreten , wie zum Bsp beim Staffellauf. Denn Kinder vergleichen sich auch ohne Schiedsrichter und Urkunden. Das ist ganz normal und erhöht den Reiz. Bei fast jedem Brettspiel gibt es Verlierer und Gewinner. Und wer schon mal mit Kindern Kegeln war, weiß ganz genau, wie sehr die Kleinen darauf abfahren, dass hier ehrlich gespielt und ordnungsgemäß zusammengezählt wird. Gibt es keine Spielregeln, die den Gewinner definieren, gewinnen oft die Lautesten und die mit der größten Selbstüberschätzung. Die, die nur mit Bande kegeln, weil man sie nicht zu sehr demütigen möchte und sich danach wie King Krösus fühlen, weil sie mehr wie die anderen Kinder getroffen haben. Das ist dann für die restlichen Spieler recht unbefriedigend. Zudem kommt ehrliches Feedback oft besser an (Kinder sind nicht doof und können sich in der Regel ganz gut selbst einschätzen) und kann unter Umständen den Ehrgeiz wecken, es nochmal zu versuchen und es besser zu machen.

SoBitter
17 Tage zuvor

Die hessische CDU ist ein Albtraum. Die überholen die CSU im Bullshitbingo immer wieder.