Front gegen Merkel steht: Länder lehnen Regeln für Wechselunterricht geschlossen ab

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BERLIN. Die Ministerpräsidenten sind sich einig: Grundsätzlich sollen die Schulen in der Corona-Pandemie weiter offen bleiben. Über Sonderregeln zu Masken und Wechselunterricht soll weiterhin regional und auf Landesebene entschieden werden – je nach Infektionsgeschehen, aber ohne einheitlichen Maßstab. Der VBE nennt die Beschlussvorlage „enttäuschend“.

Steht allein da: Kanzlerin Angela Merkel. Foto: Shutterstock

Flächendeckende Schul- oder Kita-Schließungen stehen in der Corona-Pandemie in Deutschland auch weiterhin nicht auf der Tagesordnung. Die Bundesländer haben vor den abschließenden Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Krise ihre Position dazu noch einmal bekräftigt. Auch ein flächendeckender Wechselunterricht ist nicht geplant.

«Das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung. Kinderbetreuungseinrichtungen (Kitas, Kinderkrippen, Kindergärten, Horte etc.) und Schulen bleiben geöffnet», heißt es in einer gemeinsamen Beschlussvorlage für die Videokonferenz an diesem Mittwoch mit der Kanzlerin, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Länder haben sich darin auf verschiedene Maßnahmen und Empfehlungen geeinigt, um die Weiterverbreitung des Virus und Ansteckungen in Schulen einzudämmen. Die konkrete Umsetzung bleibt aber weiterhin jeweils den Bundesländern selbst vorbehalten, so wie das rechtlich auch vorgesehen ist. Bildung und Schulen liegen in ihrer Zuständigkeit. Die geltenden Corona-Regeln an den Schulen sind in den Ländern zum Teil auch bereits strenger als im gemeinsamen Papier vorgeschlagen.

MASKENPFLICHT: In Hotspotregionen mit «deutlich mehr» als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sollen Schüler ab der 7. Klasse auch im Unterricht Maske tragen, schlagen die Länder vor. In Schulen ohne Corona-Fälle soll davon abgewichen werden können.

In der Realität gibt es je nach Bundesland schon längst schärfere Maskenvorschriften: In Bayern etwa müssen auch Grundschüler im Unterricht Maske tragen, in anderen Ländern gilt eine Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht.

WECHSELUNTERRICHT: Klassenteilung und abwechselndes Lernen zu Hause und in der Schule findet auch heute schon regional statt. Es gibt dazu etwa landeseigene Stufenpläne und auch örtliche Anordnungen für die Schulen durch die Behörden, abhängig vom Infektionsgeschehen.

Im Papier der Bundesländer wird dieses regionale Prinzip nun noch einmal bekräftigt. Weitergehende Maßnahmen, wie sogenannter Hybridunterricht, solle in «besonderen Infektionshotspots» schulspezifisch umgesetzt werden. Explizit genannt werden dabei die «älteren Jahrgänge». Einig sind sich die Länder, dass jüngere Schülerinnen und Schüler und Grundschüler als letzte auf Präsenzunterricht verzichten sollen.

QUARANTÄNEREGELN FÜR SCHÜLER: Hier schlagen die Länder ein einheitliches Vorgehen vor. Wird ein Schüler positiv auf Corona getestet, soll eine vom örtlichen Gesundheitsamt festgelegte Gruppe an Mitschülern sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden – die Tage am Wochenende zählen mit. Die Lehrer sollen wegen «des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts» nicht in diese «Clusterisolation» einbezogen werden.

Nach fünf Tagen Quarantäne sollen die betroffenen Schüler dann einen Schnelltest machen. Wer negativ ist, darf wieder in die Schule. Wer positiv ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, bis der Test negativ ist, und erst dann wieder in die Schule dürfen. Die Länder erwarten vom Bund, dass er ausreichende Testkapazitäten sichert.

LÄNGERE WEIHNACHTSFERIEN: Das Thema taucht im Beschlusspapier der Länder nicht auf. Aber auch hier haben mehrere Bundesländer, etwa Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, längst Tatsachen geschaffen und eine Ausdehnung ihrer Weihnachtsferien angekündigt. Sie sollen nun, so wie in den meisten anderen Bundesländern, nicht einen Tag vor Heiligabend, der dieses Jahr auf einen Donnerstag fällt, sondern am Wochenende davor beginnen.

MOBILE LÜFTER IM KLASSENZIMMER: Auch dazu sind dem Länderpapier zufolge keine Beschlüsse geplant. Das Umweltbundesamt bekräftigte erneut seine Einschätzung, dass solche Geräte nur eine Ergänzung sein könnten, wenn Fenster nicht ausreichend geöffnet werden können.

Merkel hatte beim Gipfel in der vergangenen Woche die Länder gedrängt, die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Schulen zu beachten. Das Robert-Koch-Institut sieht bereits ab einem Inzidenzwert von 50 für alle Schulen des betroffenen Gebiets eine generelle Maskenpflicht im Unterricht (also auch in Grundschulen) sowie eine Verkleinerung der Lerngruppen vor, damit die Abstandsregel in den Klassenräumen eingehalten werden kann (News4teachers berichtet ausführlich über die Empfehlungen des RKI für den Schulbetrieb – hier geht es hin). Kein Bundesland beachtet bislang diese Empfehlungen. News4teachers / mit Material der dpa

Kritik vom VBE

„Was als Beschlussvorlage für das morgige Gespräch unter dem Fokus Schulbetrieb zusammengetragen wurde, ist enttäuschend“, sagt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. „Es bleibt bei unterschiedlichen Regelungen je Bundesland und nicht, wie es vernünftig wäre, Maßnahmen entsprechend klar kommunizierter Inzidenzwert zu ergreifen. So wird sich weiter um klare Aussagen herumgedrückt, ab welcher Inzidenz was konkret zu geschehen hat. Es bleiben riesige Interpretationsspielräume, denn nirgends wird definiert, was ‚deutlich mehr als 50 Neuinfektionen‘ oder ‚besondere Infektionshotspots‘ sind. Außerdem darf weiter jeweils von den (oft pro Schule mehreren zuständigen!) Gesundheitsämtern Quarantäneanordnungen definiert werden.“

Beckmann erneuerte seine Forderung, dass jeweils nur das Gesundheitsamt zuständig ist, in dessen Zuständigkeitsgebiet die Schule liegt. Außerdem brauche es nachvollziehbare Regelungen, denn: „Manchmal geht eine ganze Klasse in Quarantäne, andernorts nur die Sitznachbarn, wieder, wo anders niemand, weil ja gelüftet wurde. Das kann man niemandem erklären und führt zu Unmut.“

Wieso kann eine Lehrkraft weiter arbeiten – während ihre Schüler in Quarantäne müssen?

Besonders irritierend aus Sicht des VBE-Chefs: Die Lehrkräfte werden nicht in die Clusterisolation einbezogen. „Der Aspekt der Fürsorgepflicht für die Gesundheit der Lehrkräfte spielt anscheinend nunmehr eine völlig untergeordnete Rolle. So kommt es zu absurden Situationen: Wenn eine Lehrkraft erkrankt, muss die erste Reihe in die Isolation. Erkrankt ein Schüler aus der 1. Reihe, muss die Lehrkraft aber nicht in Isolation. Das ist nicht nachvollziehbar – weder mit dem Blick auf den Infektionsschutz noch mit Blick auf die pädagogische Herausforderung als Lehrkraft zu erklären, weshalb man selbst weiter arbeiten gehen kann und die Kinder aber zu Hause bleiben müssen.“

Gegen Merkel: Beschluss-Entwurf der Ministerpräsidenten sieht praktisch keine Einschränkungen beim Präsenzunterricht vor

 

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50 KOMMENTARE

  1. „…soll eine vom örtlichen Gesundheitsamt festgelegte Gruppe an Mitschülern sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden – die Tage am Wochenende zählen mit. Die Lehrer sollen wegen «des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts» nicht in diese «Clusterisolation» einbezogen werden.“
    Das heißt dann auch hier, alles wie gehabt: Quarantäne maximal für Sitznachbarn als festgelegte Gruppe. Für Lehrkräfte keine Quarantäne, keine Tests, keine Information.
    Danke für nichts, KMK.

  2. Bei uns wird wohl nicht mal Maskenpflicht im Unterricht kommen, fürchte ich. Unser KM hat das schon plausibel und sehr fundiert (Ironie off) begründet:

    Holter betonte, dass er eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht noch immer nicht gut fände. Seiner Meinung nach sei es sowohl für Lehrer als auch für Schüler schwer, sechs Stunden Unterricht oder mehr mit Maske durchzuhalten. „Die Unterrichtsqualität ist eine andere. Ich empfinde es als eine zusätzliche Belastung für alle Beteiligten“, sagte Holter.

    „Bei der jüngsten Schalte der Kultusminister der Länder am Freitag habe er darauf gedrungen, dass bei dieser Maßnahme jede Schule einzeln betrachtet wird. ‚Wenn es keine Infektion an einer Schule gibt, dann gibt es auch keinen Grund, eine Maske zu tragen‘, sagte Holter.“

    https://www.n-tv.de/regionales/thueringen/Holter-Verschaerfung-der-Corona-Regeln-fuer-Schulen-article22188566.html

    Ist doch klar, dass man so keine Infektionen verhindern kann. Holter hat auch noch nicht kapiert, dass es ja gerade darum geht, besonders Infektionen durch asymptomatisch Infizierte zu verhindern. Außerdem… wenn jemand erst positiv getestet ist, ist es zu spät, dann sind die Infektionen ja schon in der Schule. Dümmer geht es nicht. Werden wohl weiter ungeschützt in den Unterricht gehen. Und die Schüler werden sich fragen, warum sie im Supermarkt Maske tragen müssen, obwohl sich in dem noch keiner nachweislich infiziert hat bzw. ein Infizierter aufgehalten hat. Unglaublich.

  3. „Wird ein Schüler positiv auf Corona getestet, soll eine vom örtlichen Gesundheitsamt festgelegte Gruppe an Mitschülern sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden “

    In der letzten Version hiess es noch, dass die Klasse dann in Quarantäne geschickt wird. Also wieder aufgeweicht und die Corona-Leugner unter den Gesundheitsamtleitern können weiter ihr Unwesen treiben und niemanden oder nur die Sitznachbarn in Quarantäne schicken.

    • @Jan aus H: Genau! Es soll weniger Schutz als vorher sein. Die noch gewissenhaften Gesundheitsämter haben wenigstens die gesamte Klasse für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

  4. Wenn Merkel noch etwas Machtinstinkt hat, wird sie kontern. Das ist ein kleiner Putsch der MPs.
    Merkel wird das nicht auf sich sitzen lassen und es bleibt zu hoffen, dass sie als Physikerin klug genug ist, um sich von Virologen und nicht von Kinderärzten beraten zu lassen.
    Offene Schulen treiben auch in Deutschland die zweite Welle. Will man den Kontrollverlust vermeiden, muss man an den Schulen ansetzen. Die MPs verhalten sich fahrlässig und unverantwortlich, wenn weiter Schulen ohne effektiven Schutz geöffnet bleiben. Die Zahlen auf den ITS steigen weiter.

    • Merkel hat Anfang November erklärt, sie könne doch nicht Luftfilter für alle Klassenräume bezahlen. Es gab stattdessen eine Minisubvention für bestehende Luftfilter und die Testkriterien wurden so geändert, dass Infektionen von Schüler*innen kaum erfasst werden können. Die Länder wollen die zusätzlichen Kosten nicht alleine stemmen, aber von der Regierung kommt nichts außer Ermahnungen. Auch Söder hat sich nicht an seine eigenen Vorgaben gehalten. Sie wollen alle nicht wirklich. Die wollen nur nicht belangt werden können. Es bleibt das Chaos, die Erkrankungen, die Todesfälle und der Salami-Lockdown.

  5. „wegen «des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts» nicht in diese «Clusterisolation»

    Geil, auf so einen Schwachsinn muss man ersteinmal kommen. Haben die MPs eigentlich mal eine Grundschule von innen gesehen???

    Unfassbar!

  6. Ein Großteil der Bevölkerung ist immer noch bereit, Russisch Roulette zu spielen, ein Teil sieht sich nicht gefährdet und ein Teil glaubt stattdessen an 5G und gefährliche Masken.
    Ein Bruchteil der Eltern, die ihre Kinder zuhause lassen könnten, tut dies auch. Viele Lehrer*innen der Risikogruppe arbeiten im Präsenzunterricht. In Firmen wird nachlässig mit Abstand, Lüftung und Maskenpflicht umgegangen – und in Schulen auch. Die Medien berichten kaum über Long Covid von jungen, gesunden Menschen. Dabei ist bereits ein Bericht, wie der von Jana Neugebauer, 29, über ihren monatelangen Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, sehr abschreckend (er kam zwar wieder aber dafür roch alles sehr lange extrem widerlich, Kaffee und Kakao riechen nach wie vor schlimm).
    Das ist tatsächlich nicht nur ein Problem der Politik sondern des Kollektivs. Auf Kosten besorgter Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern, die sich schützen möchten. Die Mehrheit wird dem Risiko nicht so schnell entkommen, das Chaos an den Schulen wird unabhängig von den Impfungen noch einige Monate andauern.
    Und übrigens sind die Spätfolgen für Kinder UNGEKLÄRT. Unfruchtbarkeit, Verbleib im Körper, dauerhafte oder sich verschlimmernde Schäden im Hirn?

  7. Restaurants, Kneipen, Museen, Cafes, Theater, Kinos, Schwimmbäder.. bleibt alles bis zum St. Nimmerleinstag geschlossen.. und der Bund zahlt monatlich 10-15 Milliarden?

    Alles nur, weil die Länder die Klassen nicht halbieren und Wechselmodelle einführen?

    Das alles noch unter hohen Gefahren für alle SuS und LuL?

    So ein Quatsch!!

    Die Zahlen müssen runter.. das geht nicht mit vollen Klassenzimmern und Schulbussen. Die Masken bringen nichts bei stundenlangem Kontakt im engen Zimmer.

    • Danke für den guten Kommentar!
      Bei uns heißt es um 7:20 Maske auf – Ganztagsschule – um 17:15 endlich daheim, die Maske kann nach vollen 10 Stunden im kleinen Klassenzimmer mit 28 anderen Maskenträgern endlich abgelegt werden. Verweise gab es schon, weil die Maske mal unter die Nase gerutscht ist.
      Die Schulkantine hat wegen Corona geschlossen, jetzt kalte Brote – passt besser zum eiskalten dauergelüfteten Klassenzimmer. In Wolldecken gehüllt und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt automatisiert sich der Wechselunterricht:
      1 Woche frieren in der Schule –> eine Woche wieder krank daheim (Erkältungen) – und auf sich allein gestellt ohne Arbeitsmaterialien, die übermitteln die Mitschüler erst am Abend…
      Da wünscht man sich einen organisierten Wechselunterricht (hybrid) und eine endlich menschenwürdige Situation in der Schule.
      Die Quälerei der Schüler und Lehrer auf Teufel komm raus muss endlich ein Ende nehmen! Hybridunterricht wäre längst möglich in einer Gesellschaft, die teilautonom auf den Straßen fährt und in der Roboter (Rasen-, Staubsauger…) längst Einzug in die Haushalte genommen haben.
      Die Chancen einer digitalen Schule werden hier nicht genutzt. Dabei haben unsere Nachbarländer schon im ersten Lockdown gezeigt, wie einfach und gut das funktioniert.
      Also liebe Politiker: nur Mut!

  8. „Wird ein Schüler positiv auf Corona getestet, soll eine vom örtlichen Gesundheitsamt festgelegte Gruppe an Mitschülern sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden – die Tage am Wochenende zählen mit. Die Lehrer sollen wegen «des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts» nicht in diese «Clusterisolation» einbezogen werden“
    Ehm das ist überhaupt keine Verbesserung zu jetzt. 5 statt 14 Tage damit die Zahlen der Schüler in Quarantäne weiter sinkt?!
    Sinnvoll wäre stattdessen die ganze Klasse zu testen!

  9. Der Druck muss jetzt massiv aus dem „Volk“ kommen.
    In jeder Revolution hat schließlich das Volk die Veränderungen gebracht!
    Liebe Lehrer: krankschreiben lassen, streiken außerhalb der Dienstzeit- es muss Proteste hageln.
    Und liebe Eltern: lasst eure Kinder zuhause! Ihr habt die größte Kraft, Veränderungen hervorzurufen!!! Schützt endlich eure Kinder.
    Zivilcourage ist das Gebot der Stunde!!!!

  10. Fassungslos.
    Wütend.
    Alles was ich sonst noch schreiben will, lass ich lieber.
    Ich hoffe Frau Merkel liest ihnen morgen die Leviten.

  11. Winnie hat heute laut DLF angekündigt, morgen vorzuschlagen, die Weihnachtsferien zu verlängern.

    Danke du Schwarzer, im Grünen Pelz. 😉

  12. Wir haben Pflicht die Kinder in der Schule zu schicken, aber es ist nicht klar wer haftet falls das ein Elternteil von Covid19 stirbt?

  13. Ich mag nicht mehr. Bitte, lasst Euch alle krankschreiben. Petition, Klage, Kommentar schreiben etc pp kann man alles vergessen… MACHEN…und jemand schrieb hier im Forum: bitte alle Kultusministerien bei Google negativ bewerten! MACHEN

    • Krankschreiben und zwar ALLE!
      Ich bin schon länger raus… und fühle mich richtig gut dabei!
      Zivilcourage ist gefragt!
      Tut ALLE etwas Konkretes- es ist allerhöchste Zeit.

      • @Adiemus

        Faul wie ein Waschbär 😉 🙂 , Sie Sofaheld (s.o,).
        Fühlen Sie sich weiter gut, wahrscheinlich ist es die letzte verbleibende Möglichkeit – und mich haben Sie zum Nachdenken gebracht.

    • @Elly

      Ich werde auch jeden Tag nachdenklicher …
      Heute z. B. habe ich mich gefragt, ob die Sofahelden-Werbespot-Kampagne der Bundesregierung eigentlich eine Ausschlussklausel für Lehrkräfte und Pädagogen hat?
      Ich habe so einen Spot bisher nur einmal gesehen und werde beim nächsten Mal genauer aufpassen …

  14. Bin als PM zum GLÜCK!!!!! als Risikogruppenangehörige mit Attest freigestellt und unterstütze die LuL nachmittags mit Tätigkeiten OHNE Schülerkontakt.
    Sollten die KM irgendwann auf die Idee kommen, (unter den gegebenen Bedingungen) den Status der sog. Risikogruppe aufzuheben, werde ich trotzdem NICHT einknicken und mich dem Infektionsrisiko aussetzen.
    Dann muss eben HartzIV einspringen!
    Ich mach‘ da NICHT mit!!!
    NEVER!!!!

  15. Warum Milliarden für Luftfilter verbrennen, wenn lüften 10 bis 80 x effektiver ist – dazu schneller geht, weniger Lärm verursacht und auch die Raumtemperatur schnell wieder auf Normalniveau ist?

    https://www.thm.de/site/hochschule/campus/aktuelles/aus-lehre-und-forschung/stosslueftung-um-ein-vielfaches-wirksamer-als-luftfiltergeraete.html

    99,8% der Aerosole innerhalb von wenigen Minuten – weg.

    Ähnlich sieht es das Umweltbundesamt:

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/mobile-luftreiniger-in-schulen-nur-im-ausnahmefall

    Aber über sowas wird hier (natürlich) nicht berichtet – denn dann könnte man ja nicht mehr so schön auf die KM schimpfen (und weiter Luftfilter fordern).

    Und falls das noch nicht überall angekommen sein sollte (so mancher Kommentar lässt selbiges vermuten):

    Schule ist Ländersache – da können sich Fr. Merkel und Hr. Braun auf die Hinterbeine stellen wie sie wollen. Und nein – auch wenn es vereinzelt den Eindruck erweckt, noch ist unsere Verfassung kein adäquater Ersatz für Klopapier.

    Wenn Hr. Söder für Bayern gern strikte Regeln möchte – bitte schön. Es ist aber weder angebracht noch sinnvoll wenn Länder mit geringeren Inzidenz-Werten (wo bleibt die Kritik der Redaktion an dieser „Momentaufnahme“?) jetzt (Profilierungs-)Wünsche von Hr. Söder mittragen sollen.

    • Ist das Coronavirus denn in den Bundesländern unterschiedlich gefährlich, sodass unterschiedliche Schwellenwerte für Maßnahmen im Schulbereich gerechtfertigt wären?

      Das Umweltbundesamt hat unseres Wissens keine Studie zu mobilen Luftfiltern durchgeführt. Über die zwei bislang vorliegenden Studien zu mobilen Luftfiltern (und den Zusammenhang mit dem Lüften) haben wir bereits umfangreich berichtet – hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/2020/10/das-lueftungskonzept-der-kmk-in-wissenschaftlicher-analyse-billig-leicht-umsetzbar-und-mangelhaft/

      Wenn es neue Informationen gibt, schauen wir sie uns an. Und wenn sie relevant sind, bringen wir sie.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Sorry, aber die Untersuchung ( https://www.thm.de/site/hochschule/campus/aktuelles/aus-lehre-und-forschung/stosslueftung-um-ein-vielfaches-wirksamer-als-luftfiltergeraete.html ) hinkt meiner Meinung nach von Beginn an.

      190 qm Klassenzimmer?
      Solch große Klassenzimmer sind mir weder in meiner Schulzeit noch im Schulleben meiner Kinder von 2000 bis jetzt in Niedersachsen und Hamburg untergekommen.
      Da hätte man sich vielleicht mal etwas repräsantativeres aussuchen sollen.

      • es sind 190 Kubikmeter, bei einer Raumhöhe von ca. 2,4 m wäre das eine Grösse von 79qm. Wäere also sicher im Rahmen eines normalen Klassenzimmers.

      • Kubikmeter steht im Bericht, nicht Quadratmeter. Bei etwa 3m Höhe sind das ca. 60 Quadratmeter.

        Das Problem mit der Untersuchung ist ein ganz anderes: Die Wirksamkeit einer Stoßlüftung hängt von der Temperatur drinnen und draußen, der Windrichtung und natürlich der Größe und Anordnung der offenen Fenster ab.

        Unter idealen Bedingungen klappt das sicher genau so, wie das in dieser Untersuchung dargestellt wurde. Was ist aber, wenn der Wind ungünstig steht oder die Temperaturdifferenz nicht stimmt? Oder was ist, wenn die Fläche der zu öffnenden Fenster nicht groß genug ist? Nicht einmal letzteres wurde hier genannt – vielleicht hatte der Raum ja sogar Fenster auf beiden Seiten?

        Von daher ist das ganze schlichtweg Unfug, denn kein Lehrer ist in der Lage, die aktuellen Luftströmungsbedingungen (natürlich neben dem normalen Unterricht) so genau zu bewerten, dass man daran die Gesundheit und im Zweifelsfall auch das Überleben von Menschen abhängig machen kann.

        Ebenso ist die damit geweckte Erwartungshaltung gefährlich. Wenn man aus „unter den passenden Umständen hat es in unserem Testraum geklappt“ ableitet „Stoßlüftung reicht“, dann ist das schlichtweg nicht wahr. Man könnte daraus höchstens eine Art Leitfaden ableiten, welche Bedingungen herrschen müssen, damit es klappt und wie man leicht messen kann, ob es gerade wirklich geht (z.B. über die Durchströmgeschwindigkeit im Fenster). Genau das wird man aber ganz sicher nicht tun, weil dabei vermutlich rauskommen würde, dass die meisten Klassenzimmer eben nicht geeignet sind.

        • Wir haben in unserer GS jetzt 4 CO2 Messgeräte. Die sollen anzeigen, wann ein Luftaustausch stattfinden soll und wie lange dieser dauert.
          Wir testen und dokumentieren nun seit einer Woche.
          Mein Ergebnis: ich unterrichte hauptsächlich in 2 Klässenräumen, beide lang und schmal.
          Einer hat 3 Fenster und eine Brandschutztür an der Breitseite, der andere 2 Fenster an der Schmalseite.
          In beiden Räumen schlägt der Alarm nach 15 bis 20 Minuten an, je nachdem, ob viel oder wenig geredet werden musste. ( Stillarbeit ist deutlich gesünder!)
          Wenn ich dann die 3 Fenster plus Tür weit öffnen kann, springt die Ampel nach etwa 8 Minuten wieder auf grün und es wird auch empfindlich kalt in der Klasse.
          In dem anderen Raum reich die Zeit bis zur Pause nach 45 Minuten nicht aus, um die gesamte Luft auszutauschen. Die Ampel steht beim Pausenklingeln immer noch auf gelb.
          Erst nach der 15 minütigen Pause ohne SuS im Raum ist grün erreicht.
          Dafür wird es auch nicht so kalt im Raum, so dass das Dauerlüften weniger Ärger hervorruft.
          Leider haben wir schon eine Abmahnung vom ST bekommen, wegen der gestiegenen Heizkosten….

    • Liest man den Bericht des Bundesumweltamtes genau, bemerkt man das dort von mehreren Luftreinigungsgeräten, die dazu hin noch laut seien, die Rede ist. Offensichtlich werden hier kleine, handelsübliche und allenfalls wohnungstaugliche Geräte erfasst, nicht aber die professionellen großen Geräte, von denen eines ausreicht um in relativ kurzer Zeit das ganze Klassenzimmer von Aerosolen zu reinigen, (siehe unter anderem Bericht der Bundeswehr Universität München, der auch bei der KMK Konferenz vorgestellt wurde, über den von dort aber verfälscht berichtet wurde) .
      Somit ist das, wie bei vielen anderen „Untersuchungen“ seit Corona laufend geschieht, wieder einmal, eine Schein Untersuchung mit einem „Ergebnis“ , welches an der Realität völlig vorbei geht. Trotzdem wird es hier prompt als Argument gegen effektive, professionelle Luftreinigungsgeräte benutzt, um die Öffentlichkeit mit Halbwahrheiten zu täuschen. Vorsatz?

  16. Natürlich sind alle Studien die nicht das „gewünschte“ Ergebnis bringen unpassend oder dürfen ignoriert werden.

    Wenn in den Niederlanden eine geringe Infektionsraten bei Lehrern festgestellt werden liegt es natürlich am Käse.

    Wenn >100 K Kinder getestet werden hat das selbstredend keine Aussagekraft, wenn dagegen jede Woche willkürlich (nach unterschiedlichen Kriterien) 100 K Personen getestet werden natürlich schon.

    Und die sind bestimmt auch von der Kinderarzt-Lobby gekauft:

    Studie mit brisantem Ergebnis. Effekt von Schulschließungen „nahezu null“.

    https://www.n-tv.de/wissen/Effekt-von-Schulschliessungen-nahezu-null-article22190508.html

    • Sorry, das ist eine Arbeit von Wirtschaftswissenschaftlern. Über eine Gefälligkeitsstudie von Wirtschaftswissenschaftlern haben wir an anderer Stelle schon einmal berichtet: https://www.news4teachers.de/2020/10/das-entspricht-auch-den-aktuellen-empfehlungen-des-robert-koch-instituts-wie-kmk-praesidentin-hubig-in-einem-brief-an-lehrer-die-wahrheit-biegt/

      Zu den Effekten von Schulschließungen hat es bereits X Studien gegeben, über die wir in der Vergangenheit auch immer wieder berichtet haben – internationale wie diese hier: https://www.news4teachers.de/2020/06/riskieren-kultusminister-den-corona-gau-studie-schulschliessungen-sind-das-wirkungsvollste-instrument-in-der-pandemie/

      Oder von Medizinern: https://www.news4teachers.de/2020/06/studie-nach-schulschliessungen-keine-akuten-corona-infektionen-bei-kindern-vorher-schon/

      Angesichts der Fülle guter und leider auch nicht so guter wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema berichten wir mittlerweile praktisch gar nicht mehr über einzelne Studien – es sei denn kritisch, wenn sie eine große mediale Aufmerksamkeit bekommen oder politische Entscheidungen damit begründet werden -, sondern halten uns an Institutionen wie das Robert-Koch-Institut oder die Gesellschaft für Virologie, die den fachlichen Überblick liefern.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Interessant. Ich wüsste gerne was die Niederlande machen. In Berlin ist die Inzidenz aktiv infizierter Lehrer um über das 4-fache höher, als im Bevölkerungsschnitt. Das Gegenteil also von dem was sie sagten. Ich verstehe Ihre extreme Haltung nicht. Was ist denn an Wechselunterricht so schlimm? Weil dann anderer Unterricht erteilt werden muss? Weil Schüler dann Selbstverantwortung lernen müssen? Weil wir dann nicht mehr alles Monitoren können? Dann verpassen die Schüler halt ein halbes Jahr Stoff, wenn die gar nichts machen würden (Blödsinn, kommt so gut wie nicht vor). Wenn in Klasse 10 nachher die trigonometrischen Funktionen fehlen, ist das kein Beinbruch.

      Einen schönen Abend noch. Regen Sie sich bitte nicht auf. Die Krankenhäuser können mit Herzkrankenheiten gerade nicht so gut umsorgen, da sind andere Fälle von Lungenkrankheiten.

      ps.: Danke an die Redaktion für solche Reaktionen. Damit erzeugen Sie vermutlich leider den Anschein bei bestimmten Subjekten, Sie seien parteiisch. Dazu möchte ich sagen: Das dürfen Sie auch mit stolz sein und zum anderen wäre die Aussage quatsch. Allerdings wünsche ich Ihnen eine größere Reichweite, auf dass Sie im Kontext der Meinungsbildung präsenter wären. Bei der Bundespressekonferenz würde ich mich über vorgelesene provozierende Anfragen Ihrerseits sehr freuen. 🙂

    • Und die zeitliche Koinzidenz der veröffentlichung lässt keine Zweifel übrig?
      Auch nicht, dass die „Studien“ als Untersuchung deklariert ist und der Studienaufbau nicht nachprüfbar, da nicht verlinkt? Und das auf einer Hochschul-Website? Auch nicht, dass eine gewisse Industrienähe festzustellen ist an dieser Hochschule im Vergleich zu anderen Instituten , die tatsächlich auch Studien und nicht „Untersuchungen“ veröffentlichten zur Aerosolverringerung in Klassenräumen? Z.T. unter Realbedingungen, d.h. mit ca. 30 Personen?
      Der Unterschied ist. dass diese auch während des Lüftungsvorgänge noch Aerosole emittieren.
      Beim stoßweisen freien Lüften kamen andere Studien zum Ergebnis, dass das Öffnen der Fenster (falls“ der Fenster“ überhaupt geht, manchmal ist es nur eines) die Partikel, die bereits zu Boden wanderten erstmal aufgewirbelt wurden. Die Aerosolanteile stiegen also erstmal an. Das ist einer der Nachteile beim freien Lüften im vergleich zu kontinuierlicher Luftreinigung.
      Dann wäre es sehr interessant zu wissen, wie sich die190 Kubikmeter in LxBxH aufteilen. Und wie die Fensterfront aufgeteilt ist. Und wieviel Fläche sich öffnen lässt usw.

      Dieser „Untersuchung“ hat in Bezug auf Nachprüfbarkeit sehr viel gemeinsam mit der „Untersuchung“ der Kinderärzte inkl. Zeitpunkt der Veröffentlichung und medialer Verbreitungskanäle.
      Und die Statistiker (der Wirtschaftswissenschaft) nutzen den „alten Trick der Niedriginzidenz im Sommer“ für ihre Untersuchungen und ebenfalls die gleichen Kanäle.

      • Danke!
        Ich kann auch nur noch den Kopf schütteln, welche angeblichen Studien in der ganzen Situation angeführt werden!
        Dazu kommt, dass auch der Schutz durch Alltagsmasken bei vollen Klassenräumen lachhaft ist! Der einzige Nutzen besteht doch darin, dass sie bei frontalem Kontakt von mind. 1,5m die Viruslast abbremsen….
        Von einer wirksamen Barriere für Viren und Aerosolen kann doch also gar nicht gesprochen werden ohne einen Mindestabstand.
        Abgesehen davon gibt es durchaus Menschen, die bei Kälte massive körperliche Probleme bekommen.
        Gehöre selber dazu. Raynauld-Syndrom und Bluthochdruck und erhöhte Herzfrequenz bei Kälteexposition.
        Ich muss meine SUS fast zwingen, nicht dauerhaft, sondern nur sehr regelmäßig zu lüften. Einige Klassen haben solche Angst vor Ansteckung, dass sie die Fenster im Klassenraum dauerhaft öffnen.
        Einige haben einen Wärmehaushalt, der damit zurechtkommt. Viele aber auch nicht!

  17. Ein Institut für Wirtschaftsforschung hat herausgefunden, dass Schulen nicht zu steigenden Zahlen führen? Mit den selben Zahlen vom RKI, die selbst sagen, dass Schulen sehr wohl das Virus verbreiten?

    Ernsthaft?

    Ich meine jetzt wirklich?

    So ganz im Ernst?

    So ein Bullsh…!!!

  18. @Markus K.
    Ist das so? Wie erklären Sie sich Schulschließungen in anderen Ländern?

    Andere Kinderärzte oder klügere Politiker?

    Die bisher größte contact tracing Studie.
    https://www.princeton.edu/news/2020/09/30/largest-covid-19-contact-tracing-study-date-finds-children-key-spread-evidence

    Weiteres.

    Have we misjudged the role of children in spreading COVID-19?
    https://www.cmaj.ca/content/192/38/E1102

    https://www.scinexx.de/news/medizin/corona-erhoehte-uebertragung-unter-kindern/

    https://www.independent.co.uk/news/science/coronavirus-r-rate-school-closures-lockdown-lancet-study-b1251617.html?__twitter_impression=true

    https://apnews.com/article/schools-abandon-classes-virus-surge-36e842656de5f5193f3d55e37ffc8351

    Aber wenn ntv und deutsche Kinderärzte Princeton und internationale Erfahrungen/Studien mit Strichproben widerlegen können, ist ja alles gut.

  19. Mutti bitte tu was! Von mir aus heute auch Machtmonolog da Wort(e) nicht reichen bei dieser Ignoranz oder war es Aroganz dieser MP´s und KM`s.

    Dieses Affentheater habe ich einfach restlos satt.
    Gestern kam die Aufforderung (bei vorliegendem Attest mit gesicherten Diagnosen Risikogruppe – Anaphylaxie, Asthma u. Immunschwächen) der Schule nach acht Fehltagen hintereinander ein neues ärztliches Attest vorzulegen. Haben in Schulen ärztliche Atteste nun Verfallsdaten ?

    Gängelungen mag ich nicht und überlege nun rechtlich vorzugehen auch wegen „einsichtsfähige Personen“ bei Infektionsgeschehen und Arbeits- / Gesundheitsschutz ohne Mindestabstände usw..

  20. Boa, ich kann es echt nicht mehr hoeren

    Mit welchem Recht sitzen diese Personen in der Position als KM???
    Sie bekommen eine Menge Gehalt und fuer was???? (dieser Job scheint perfekt zu sein, erfolgloses Gelaber im Elfenbeinturm unter hoechstmoeglichen Hygieneregeln im Einzelbuero und Videokonferenzen-haben unsere Kinder NICHT-, dann ein hohes Gehalt fuer Nichts)
    VIEL GEHALT im Endeffekt fuer Gelaber ohne Effekt und ABSOLUTER IGNORANZ!!!

    Taeglich besteht Kindeswohlgefaehrdung in ganz grossem Stil und die kommen ungestraft damit durch????
    Mal abgesehen, das die ihre Fuersorgepflicht den Arbeitnehmern gegenueber taeglich verletzen und alle Familien gefaehrden
    Waeren mehrere Ansaetze zum Klageweg, oder nicht??? Dann aber am besten jeden KM persoenlich, nicht das Amt!!!
    Denn die entscheiden PERSOENLICH in ihrer Position ueber unser aller Gesundheit.

    Frau Merkel ist eine intelligente Frau und ich hoffe, das ihr endlich mal der Wutknochen platzt und sie diese Herrschaften der KM in ihre Schranken weisst.
    Kann dich nicht sein, das diese „Persoenlichkeiten“ mehr zu sagen haben als die Kanzlerin und die Virologen.

  21. @Markus K. :
    Und neben der Aerosole (die nebenbei nicht durch Lüften annähernd so elimiert werden wie durch Filter), die Minusgrade sind auch informiert draußen zu bleiben?
    Sehr informativ Ihr Artikel. Dass Schulen Ländersache sind, ist ja gerade das Problem. Dieser verdammte Föderalismus hängt mir gerade auch ziemlich zum Hals heraus.
    Frau Merkel scheint, neben den Virologen, die einzige zu sein, die Ahnung hat.
    Leider stehen Sie ziemlich alleine mit Ihrer Meinung da, Herr K.

  22. Ein/e KollegIn positiv. Symptome am Freitag und auch der Test. Positivmeldung Montag Abend.
    Da ja die Lehrkraft schon ab Freitag zu Hause war, sieht das GA keinen Grund für weitere Maßnahmen! Keine Testungen, keine Quarantäne, für niemanden.
    Kollegium und Eltern sollten eigentlich nicht informiert werden.
    Jetzt eine weitere Lehrkraft mit Symptomen zu Hause. Testung wird erst einmal nicht stattfinden, da kein Grund zur „Panik“, lt. GA…..

    • Wahnsinn. So kommen wir von den hohen Infektionszahlen nie und nimmer auf ein nachverfolgbares Level.
      Bei einer Bekannten an der Schule eine positiv getestete Schülerin in der Oberstufe, der ganze Jahrgang, also etwa 100 Schüler, in Quarantäne, Tests wird es nicht geben. Auf der Seite des Kultusministeriums wird lediglich eine Person in Quarantäne angegeben.

  23. Liebe Ministerpräsidenten und Präsidentinnen, ihr seid herzlich willkommen in zig verschiedene Klassen zu sitzen, mit den Kindern zu arbeiten und sich so sehr vielen verschiedenen Haushalten auszusetzen. Absolute Fehlentscheidung auf Kosten von unseren Kindern und Lehrern.

    • @Meghan

      „Wo ist unsere Lehrergewerkschaft und was macht sie überhaupt um uns zu schützen?!!!“

      1. „Meine“ Gewerkschaft gibt es nicht mehr – man kann austreten.
      2. Die sitzen in gut geheizten Büros und freuen sich auch über ihre Pöstchen … ähnlich den großen Vorbildern in den 16 Ministerien …
      3. Sonst tun sie seit Monaten nichts. (Ach ja, da war ja letztens Personalratswahl, man war erstaunt über die geringe Wahlbeteiligung.)

  24. An meiner Schule (Oberstufengymnasium) ist hauptsächlich der Abiturjahrgang betroffen. Wir hatten bestimmt schon 10 erkrankte Schüler in der Stufe. Einige auch schwerer. Leider wird das nicht besser, weil sie vermutlich als letzte geimpft werden. Und Abschlussklassen bleiben ja weiterhin ohne Abstand im Unterricht. Ich möchte nicht, dass noch welche daran sterben. Regelbetrieb ist ein Witz. Beim ersten Fall war fast die gesamte Stufe in Quarantäne, bei den anderen nur noch enge Kontakte. Wir haben ein prima Konzept, wie wir den Abstand einhalten könnten. Selbst auf Bitten der Eltern beim Kultusministerium uns dieses zu erlauben, ist auf Präsenz bestanden worden.
    Die Kultusminister haben auf jeden Fall keinen Plan B. Und natürlich sind Schulen immer noch unterschiedlich ausgestattet. Aber wir konnten unsere Schüler auch im Frühjahr beschulen. Das wäre jetzt im Distanzunterricht noch besser möglich – mit Mehrarbeit der Lehrer.

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